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vom 25.08.2016, aktuelle Version,

Hans Siegmund von Sydow

Hans Siegmund von Sydow (* 1695; † 1773) war ein königlich-preußischer Oberst und Chef des Garnisonsregiments Nr. 2.

Leben

Er war ein Angehöriger der uradligen Familie von Sydow. Geboren in der Neumark, kam er im Alter von 17 Jahren zum Kadettenkorps in Magdeburg.

Er stieg in der preußischen Armee auf und wurde 1741 Major im Infanterie-Regiment Nr. 9. Im Lager bei Göttin (1741) kommandierte er ein Grenadierbataillon, das aus den Grenadierkompanien der Infanterieregimenter Nr. 3 und Nr. 14. zusammengesetzt war. Im Mai 1743 wurde er Oberstleutnant.

Im Jahre 1744 erhielt er ein anderes Grenadierbataillon, das anfangs aus Teilen der Infanterieregimenter Nr. 22 und Nr. 4 zusammengesetzt war, wobei die zugeteilten Kompanien später wechselten. Mit diesem Bataillon kämpfte er in der Schlacht bei Hohenfriedberg und der Schlacht bei Kesselsdorf. Im November 1745 wurde er Oberst.

Später wurde er als Kommandeur in das Garnisonsregiment Nr. 2 versetzt. Im Jahre 1754 wurde er Chef dieses Regiments.

Im Siebenjährigen Krieg befand er sich bei den Truppen, die am Sturm auf Schweidnitz teilnahmen. Sein Auftrag war dabei, die Aufmerksamkeit der Belagerer zu erregen. Er führte einen Scheinangriff auf das Fort Nr. 2; von einer Anhöhe vor dem Fort eröffnete er das Feuer. Unmittelbar nach der Kapitulation von Fort Nr. 1 ergab sich auch diese Besatzung. Sydow war auch unter Generalfeldmarschall Johann von Lehwaldt an den Kämpfen in Pommern beteiligt.[1]

Hans Siegmund von Sydow starb 1773 in Preußen. Er war verheiratet und hatte Kinder.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Beyträge zur neuern Staats-Und Krieges-Geschichte, Band 4, S. 89, Digitalisat