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vom 23.02.2017, aktuelle Version,

Heinrich Wilhelm Schott

Heinrich Wilhelm Schott (getauft 7. Januar 1794 in Brünn; † 5. März 1865 in Wien) war ein österreichischer Botaniker und Gärtner. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Schott“.

Leben

Schott nahm zwischen 1817 und 1821 an der Österreichischen Brasilien-Expedition teil und wurde 1828 zum Hofgärtner in Wien ernannt. Ab 1845 bis zu seinem Tode fungierte Schott als Direktor der Hofgärten und der kaiserlichen Menagerie. 1852 leitete er auch die Umgestaltung des Schönbrunner Schlossparks in eine teilweise englische Anlage.

1857 wurde er zum Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina gewählt.[1]

Bekannt wurde Schott insbesondere durch die Erforschung der Alpenflora, wobei er den Alpengarten im Belvedere begründete. Darüber hinaus bereicherte er die Wiener Hofgärten durch seine Sammlungen in Brasilien.

Schriften

  • Meletemata botanica (zusammen mit Stephan Ladislaus Endlicher), 1832
  • Rutaceae. Fragmenta botanica, 1834
  • Genera Filicum, 1834–1836
  • Analecta botanica (zusammen mit Carl Frederik Nyman und Karl Georg Theodor Kotschy), 1854
  • Synopsis Aroidearum, 1856
  • Aroideae, 1853–1857
  • Icones Aroidearum, 1857
  • Genera Aroidearum exposita, 1858
  • Prodromus systematis Aroidearum, 1860

Quellen

  • Robert Zander: Handwörterbuch der Pflanzennamen. Hrsg.: Fritz Encke, Günther Buchheim, Siegmund Seybold. 13. Auflage. Ulmer Verlag, Stuttgart 1984, ISBN 3-8001-5042-5.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Mitgliedseintrag von Heinrich Wilhelm Schott bei der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, abgerufen am 22. Juni 2016.