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vom 20.02.2017, aktuelle Version,

Helmuth Vavra

Helmuth Vavra (* 26. September 1966 in Wien) ist ein österreichischer Kabarettist und Autor von Kabarettprogrammen.

Leben

Vavra besuchte das Wiener Realgymnasium Marianum. 1985 maturierte er und begann danach ein Jusstudium in Wien, dass er kurz vor Beendigung unterbrach, um sich ganz dem Kabarett zu widmen. Er nahm Schauspielunterricht beim Schauspielworkshop des Michael A. Mohapp am Wiener Graumanntheater.

Zu Beginn seiner Karriere war er einige Jahre als Autor für das Kabarett Simpl tätig und anschließend für das Wiener Metropol, wobei die Erfolgsstücke „Pflanz der Vampire“ und „Die Drei von der Tankstelle“ entstanden.[1] Beide Stücke wurden auch vom ORF aufgezeichnet und später österreichweit ausgestrahlt.[2]

1992 gründete er mit die Kabarettgruppe Heilbutt & Rosen, wo er sowohl als Autor, Produzent und auch als Darsteller in Erscheinung tritt.

2010 stellte Vavra sein erstes Soloprogramm „Vavras Bettgeschichten“ vor. Teile dieses Programmes fanden sich auch im Best-Of-Programm „Erntedankfest“ wieder, womit Heilbutt & Rosen auch ihren 20. Geburtstag feierten. 2012 schrieb und produzierte Vavra das Kabarettprogramm „Flotter 4er“. 2013 war er im Rahmen der Hyundai Kabarett-Tage im ORF zu sehen. Im September 2016 feierte sein zweites Soloprogramm Che GueVavra im CasaNova Vienna Premiere.[3]

Vavra ist seit 2000 verheiratet und lebt in Wien.

Literatur

  • Iris Fink: Von Travnicek bis Hinterholz 8: Kabarett in Österreich ab 1945, von A bis Zugabe Styria Verlag, 2000 ISBN 978-3-222127-731 Seite 2004
  • Sonja Ilonka Wagner: Comedy-Lexikon, Verlag Lexikon Imprint Verlag, 1999 Seite 159 ISBN 978-3-896022-004
  • Wiener Gesellschaft für Theaterforschung, Universität Wien. Institut für Theaterwissenschaft: Theater in Österreich: Verzeichnis der Inszenierungen. Verlag: Verband der Wissenschaftlichen Gesellschaften Österreichs, 1999 Seite 135
  • Hans Steiner, Gerhard Walter: Vergiss Woodstock!: die Geschichte eines Welterfolges : 20 Jahre Wiener Donauinselfest. Hrsg.Tom Klinger, Echo Verlag 2003, ISBN 978-3-901761-218 Seite 47

Einzelnachweise

  1. Mehr über Helmut Vavra in noe.orf.at; abgerufen am 3. Jän. 2009
  2. www.kulisse.at abgerufen am 5. Jänner 2010
  3. orf.at - Viel zu lachen im Herbst. Artikel vom 26. August 2016, abgerufen am 26. September 2016.