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vom 12.06.2017, aktuelle Version,

Herbert J. Wimmer

Herbert Josef Wimmer (* 2. Mai 1951 in Melk, Niederösterreich) ist ein österreichischer Schriftsteller.

Leben

Wimmer wuchs in Pöchlarn auf, absolvierte eine kaufmännische Lehre und lebt seit 1971 in Wien. Er war zunächst Büroangestellter und ist seit 1973 freiberuflich tätig. Von 1993 bis 1997 belegte er ein Studium der Deutschen Philologie, Theaterwissenschaft, Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und Vergleichende Sozialgeschichte der Literatur an der Universität Wien. 1997 folgte die Sponsion zum Mag. phil.

Wimmer schreibt Romane, Lyrik, Formen von Kurzprosa; Hörspiele und Kunstradio-Produktionen für ORF, SDR, SWR sowie literatur- und filmkritische Schriften. Seit 1989 betreibt er verschiedene Zeichnungs- und Foto/Text-Projekte. Ausstellungen u.a. im Literaturhaus Wien (1993, 2000, 2013) und im Literarischen Quartier Alte Schmiede (Wien) (1989). Beiträge für österreichische Literaturzeitschriften, u.a. in Protokolle - herausgegeben von Otto Breicha und Gerhard Fritsch, Wespennest (Zeitschrift), Kolik (Zeitschrift).

Schriften

Preise

Literatur

  • Thomas Ballhausen: Urbane Phantasien, detektivische Blicke. Herbert J. Wimmers Prosawerke zwischen Tradition und Experiment. In: Quarber Merkur. Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Literatur und Phantastik, Bd. 102, 2005, S. 45–50. ISBN 3-932621-82-4
  • Yoel Hoffmann: Gespräch mit Herbert J. Wimmer. In: Zettelwerk. Gespräche zu einer möglichen Form, gesammelt von Lucas Cejpek, Sonderzahl, Wien 1999, S. 173–183.
  • Thomas Redl, die flache kugel. In: Wespennest. Zeitschrift für brauchbare Texte und Bilder, Heft 95, 1994, S. 100–102.
  • Michael Ritter, Günter Haika, Andrea Eder: der schmonzes kostet kraft, bringt kein vergnügen. Ein Gespräch mit Herbert J. Wimmer. In: Praesent. Das literarische Geschehen in Österreich 1, Edition Präsens Wien 2002, S. 143–149.
  • Burghart Schmidt: Über den Realismus des Formalen. Rede zur Inauguration des Ambivalenzromans 'das offene schloß' von Herbert J. Wimmer. In: Wespennest. Zeitschrift für brauchbare Texte und Bilder, Heft 116, S. 24–29.
  • Helmuth Schönauer: Dünnhäutig. Über Herbert J. Wimmers Roman Membran. In: Buchkultur, Heft 150 A, Herbst 2013, "Österreich spezial". S. 19.