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vom 27.12.2015, aktuelle Version,

Hermann Benke

Herman Benke in der Rolle des Marcus Superbus in Im Zeichen des Kreuzes
Aus Sport & Salon, Wien, 3. April 1903
Postkarte, ca. 1920

Hermann Benke (* 7. Juni 1866 in Linz; † 25. März 1937 in Wien; gebürtig Siegmund Hermann Benke) war ein österreichischer Schauspieler.

Leben

Er wurde als Laiendarsteller von Erzherzog Johann entdeckt und gab nach Schauspielunterricht sein Bühnendebüt 1889 in Bad Ischl. Weitere Bühnenstationen waren Olmütz, Innsbruck, Regensburg, Reichenberg, Straßburg, Dresden und Kiel.

1897 kam er nach Berlin und erhielt eine Verpflichtung an das dortige Residenz-Theater. 1899 kehrte er nach Reichenberg zurück, im Jahr 1900 spielte er in Würzburg und nach einer Rumänien-Tournee ließ er sich 1901 in Wien nieder. Hier agierte er am Kaiser-Jubiläums-Stadttheater und anderen Spielstätten. Er übernahm viele bedeutende Rollen wie die Titelfiguren in Egmont und Goethes Faust. Beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs fungierte er als Oberspielleiter am Theater an der Wien.

Als Gotthold Ephraim Lessing war Benke erstmals Filmdarsteller in Die Gouvernante. Bei der Wiener Kunstfilm übernahm er weitere Hauptrollen. Er verkörperte in der Regel einflussreiche Figuren wie Grafen, Fabrikanten oder hohe Offiziere. In den 20er Jahren trat er allmählich in den Hintergrund.

Filmografie

  • 1917: Der König amüsiert sich
  • 1918: So fallen die Lose des Lebens
  • 1919: Maria Magdalena
  • 1920: Die Frau in Weiß
  • 1921: Die Filme der Prinzessin Fantoche
  • 1922: Die Welt in Gefahr
  • 1926: Die Brandstifter Europas
  • 1926: Küssen ist keine Sünd'
  • 1927: Seine Hoheit, der Eintänzer
  • 1928: Der Scheidungsanwalt

Literatur