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vom 18.12.2014, aktuelle Version,

Hermann Eigruber

Hermann Eigruber (* 2. Oktober 1930 in Steyr; † 25. März 2013) war österreichischer Politiker (FPÖ) und Gewerbetreibender. Eigruber war von 1983 bis 1990 Abgeordneter zum Nationalrat.

Eigruber wurde als Sohn von August Eigruber geboren und besuchte nach der Pflichtschule eine Höhere Technische Bundeslehranstalt und erlernte den Beruf des Elektrotechnikers. Er arbeitete in seinem erlernten Beruf bei der Firma Wella und Elektro-Bau AG und machte sich 1955 im chemisch-technischen Gewerbe und Baustoffhandel selbständig. Er war Prokurist der Firma Asbiton und ab 1975 Geschäftsführer der Firma Compriband-Dichtungen. Ihm wurde der Berufstitel Kommerzialrat verliehen.

Eigruber engagierte sich politisch von 1979 bis 1988 als Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender und war ab 1980 Gemeinderat in der Stadt Traun. 1982 übernahm er zudem das Amt des Vizepräsidenten der Kammer der gewerblichen Wirtschaft für Oberösterreich. Eigruber vertrat die FPÖ ab dem 19. Mai 1983 im Nationalrat, wurde jedoch 1990 aus der FPÖ ausgeschlossen, nachdem er im Zuge der Umstellung auf ein neues System der Politikerpension nicht auf seine Politikerpension nach altem Schema verzichten wollte.[1]

Eigruber verstarb am 25. März 2013[2].

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. Der Standard: „Abweichler müssen weichen“, 27. November 2000
  2. Patezettel Hermann Eigruber, Bestattung Dobretsberger
  3. Neues Volksblatt, 8. November 2001