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vom 20.01.2017, aktuelle Version,

Hermann Kienzl

Hermann Kienzl (* 22. Juni 1865 in Graz; † 13. Mai 1928 in Berlin) war ein österreichischer Schriftsteller, Journalist und Theaterkritiker.

Hermann Kienzl war ein Sohn des Rechtsanwalts und Kommunalpolitikers Wilhelm Kienzl und Bruder des Komponisten Wilhelm Kienzl. Er studierte Philosophie und Germanistik an den Universitäten Graz, Innsbruck und Leipzig. Während seines Studiums war er 1885 Mitgründer der Burschenschaft Marcho-Teutonia Graz. Ab 1889 war er als Redakteur und Kunstkritiker in Berlin tätig. Er schrieb für das Wiener Deutsche Volksblatt und das Grazer Tagblatt.

Schriften

  • Rautendelein. Die Geschichte einer Leidenschaft in Gedichten, Breslau, Schottlaender 1906. 216 Seiten.
  • Auf bebender Erde: Zeitgedichte. Breslau: Schottlaender, 1915. 128 Seiten.
  • Mit Mite Kremnitz: Die Kammerwahl: Eine rumänische Zustandsburleske in 4 Akten. Frei nach Ion Luca Caragiales Der verlorene Brief. München/Berlin: G. Müller. 1917. 141 Seiten.
  • Im Tal der weißen Lämmer: Dramatische Dichtung in 4 Akten. Kiel: November-Verlag, 1918–1920. 91 Seiten.
  • Mit „Bildschnitzern“: Karl Schönherr und seine wichtigsten Bühnenwerke: Eine Einführung. Berlin/Leipzig: Franz Schneider, 1922. 78 Seiten.
  • Hahn im Dorf: Bauernkomödie in 5 Akten. Graz: Leuschner & Lubensky, 1924. 80 Seiten.

Literatur