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vom 13.09.2015, aktuelle Version,

Hermann von Alvensleben

Hermann von Alvensleben

Hermann Karl Rudolf Gebhard von Alvensleben (* 10. April 1809 in Schochwitz; † 8. Januar 1887 ebenda) war ein preußischer Offizier, zuletzt Generalleutnant sowie Besitzer des Rittergutes Schochwitz.

Familie

Hermann entstammt der niederdeutschen Adelsfamilie von Alvensleben. Sein Vater war der Generalleutnant Johann Friedrich Karl II. von Alvensleben (1778–1831), seine Mutter Karoline, geborene von Hirschfeld (1783–1849). Er heiratete Karoline, geborene von Kalitzsch (1814–1878) und hatte mit ihr zehn Kinder, darunter:

  • Buffo Friedrich Karl (* 25. Februar 1840; † 14. August 1870), Gefallen bei La Blanchette ∞ 1865 Jenny Anna Kukein (* 2. Oktober 1848; † 4. September 1868)
  • Ludolf (1844–1912), Generalmajor ∞ Freiin Antoinette von Ricou (1870–1950)
  • Mechthilde Elisabeth Angnes (* 21. Oktober 1859; † 28. Dezember 1941) ∞ 1890 Alkmar II. von Alvensleben († 10. November 1898), Generalleutnant
  • Gertrud Elisabeth Pauline (* 29. August 1852; † 17. Februar 1946) ∞ 1878 Heinrich Bartels (* 15. März 1848; † 25. Juli 1914), Herr auf Langendorf
  • Elsbeth Caroline Eugenie (* 10. Februar 1856; † 10. März 1945) ∞ 1886 Alexander von Schwarzenberg-Hohenlandsberg (* 7. Oktober 1842; † 25. März 1918)

Leben

Nach dem Besuch der Kadettenanstalt in Berlin trat er am 28. Juli 1827 als Portepeefähnrich in das Regiment der Gardes du Corps der Preußischen Armee ein. Er führte 1866 im Krieg gegen Österreich als Generalmajor die 1. Kavallerie-Division im Kavalleriekorps der 1. Armee. Nach Kriegsende wurde er zum Generalleutnant befördert und Kommandeur der Garde-Kavallerie-Division. In seiner letzten Verwendung von 1867 bis 1871 war er Chef des Militärreitinstituts in Hannover. Danach ging er in den Ruhestand und zog sich auf sein Gut Schochwitz zurück.

Die Alvenslebenstraße in Hannover wurde nach ihm benannt.

Literatur