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vom 22.12.2018, aktuelle Version,

Hochgründeck

Hochgründeck
Blick von der Hunerkogel-Bergstation der Dachstein-Südwand-Seilbahn auf die Fritztaler Berge: Links der lange Zug des Rossbrand, dahinter das Hochgründeck

Blick von der Hunerkogel-Bergstation der Dachstein-Südwand-Seilbahn auf die Fritztaler Berge: Links der lange Zug des Rossbrand, dahinter das Hochgründeck

Höhe 1827 m ü. A.
Lage Pongau, Österreich
Gebirge Fritztaler Berge, Salzburger Schieferalpen
Koordinaten 47° 23′ 3″ N, 13° 15′ 59″ O
Hochgründeck (Land Salzburg)
Hochgründeck
Typ Inneralpines Mittelgebirge (bewaldet)
Gestein Grauwackenzone/Werfener Schichten (Schieferalpen)
Alter des Gesteins OrdoviziumUntertrias (ca. 450–250 Mio. a)
Normalweg Bischofshofen – Ronachbauer am Buchberg

Das Hochgründeck (auch Hochgrindeck genannt) im Pongau im Salzburger Land ist einer der höchsten bewaldeten Berge Europas (1827 m ü. A.). Er wird zu den schönsten Aussichtsbergen Österreichs gezählt: im Norden geht der Blick zum Tennengebirge, im Westen zum Hochkönig, im Süden und Osten in die Hohen Tauern mit Kitzsteinhorn, Großglockner und Wiesbachhorn, auf die Radstädter Tauern, die Schladminger Tauern und nicht zuletzt den Dachstein und den Gosaukamm.

Geologie

Das Hochgründeck befindet sich in den Fritztaler Bergen der Salzburger Schieferalpen (den Pongauer Schieferalpen). Die Fritztaler Berge sind Teil der Grauwackenzone. Auf etwa 1600 Metern entspringt am Hochgründeck der Raidlgraben.

Hütte

Das Heinrich-Kienerhaus, die Schutzhütte am Hochgründeck, ist von Mitte Mai bis Ende Oktober, von Weihnachten bis zum Dreikönigstag und nach Vereinbarung geöffnet.

Friedenskirche Hochgründeck

Hauptartikel: St. Vinzenz Friedenskirche

Unweit des Heinrich-Kiener-Hauses steht die auf Initiative des Hüttenwirtes Hermann Hinterhölzl vom Heinrich-Kiener-Haus von 2003 bis 2004 erbaute St. Vinzenz Friedenskirche. Erzbischof Alois Kothgasser weihte die Kirche am 5. September 2004 auf den Heiligen und Schutzpatron der Holzfäller Vinzenz von Valencia. Die Kirche beinhaltet auch eine Reliquie der Heiligen Edith Stein.

Literatur

  • Erich Seefeldner: Salzburg und seine Landschaften. 1961, Verlag „Das Bergland-Buch“.