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vom 07.02.2017, aktuelle Version,

Ingram Hartinger

Ingram Hartinger (* 28. Dezember 1949 in Saalfelden, Salzburg) ist ein österreichischer Schriftsteller, Psychologe und Psychotherapeut.

Ingram Hartinger, Wien  2013.

Leben

Der gebürtige Salzburger studierte Psychologie, Romanistik und Medizin. Hartinger arbeitete mit dem italienischen Psychiater Franco Basaglia zusammen. Nach längeren Aufenthalten in Italien, Frankreich und Südamerika lebt der Schriftsteller seit 1979 in Klagenfurt am Wörthersee, wo er im Krankenhaus als Kinderpsychotherapeut tätig war. Ingram Hartinger veröffentlicht seit 1973 seine Lyrik- und Prosawerke[1], unter anderem im Literaturverlag Droschl und in der Grazer Literaturzeitschrift manuskripte. Zudem gestaltet er ORF-Radiosendungen.[2]

Werke

  • Schöner Schreiben. Erzählungen. Graz, Wien: Droschl, 1986.
  • Feige Prosa. Erzählungen. Graz, Wien: Droschl, 1988.
  • Roman Albino. Autobiografische Prosa. Graz, Wien: Droschl, 1990.
  • Unwirsch das Herz. Gedichte. Salzburg: Müller, 1991.
  • Das Auffliegen der Ohreule. Prosa. Graz, Wien: Droschl, 1993.
  • Amagansett. Gedichte. Salzburg, Wien: Müller, 1994.
  • Feige Vera. Mit Lucas Cejpek. Graz: Edition Gegensätze, 1995.
  • Hybris. Prosa. Graz, Wien: Droschl, 1995.
  • Dies die Hand. Gedichte. Ottensheim: Edition Thanhäuser, 1997.
  • Sagen. Eine Arbeit. Graz, Wien: Droschl, 1997.
  • Prosawetter. Entrechtungen. Schriften 72–94. Klagenfurt: Edition Selene, 1997.
  • Gelb. Eine Eskapade. Wien, Bozen: Folio, 1998.
  • Über den Versuch. Essay. Graz, Wien: Droschl, 1999.
  • Hoffnungshund. Illustrationen: Hugo Wulz. Klagenfurt: Hermagoras, 2001.
  • Die Idee umkreist mich wie ein wildes Tier. Klagenfurt, Wien Kitab-Verlag 2002
  • Tang und Distel. Byzantinisches Album. Graz, Wien: Droschl, 2003.
  • Spätes Argument. Gedichte. Klagenfurt, Wien: Kitab, 2005.
  • Luftfarbig Jetzt. Gedichte. Klagenfurt, Wien: Kitab, 2008.
  • Das letzte Heft. Bagatellen. Klagenfurt, Wien, Ljubljana, Sarajevo: Wieser, 2008.
  • Rabe des Nichts. Gedichte. Klagenfurt: Wieser, 2010. ISBN 978-3-85129-871-0
  • Das verschmutzte Denken. Eine Saxophonie. Klagenfurt: Wieser 2014. ISBN 978-3-99029-090-3.
  • Dinge aus Angst. Gedichte. Klagenfurt: Wieser 2015. ISBN 978-3-99029-163-4.

Sekundärliteratur:

  • Adam, Erik: Sprache als radikaler Sturzbach. (Über Ingram Hartingers "Hybris). In: Kleine Zeitung, Ausgabe für Kärnten, 15. 3. 1996, S. 74
  • Adam, Erik: Unort des Lebens.(Über Ingram Hartingers "Roman Albino"). In: Die Brücke. Kärntner Kulturzeitschrift, 3/1990, S. 43-44

Einzelnachweise

  1. Hartingers Werke auf der Homepage des Wiener Literaturhauses
  2. Biographie auf www.droschl.com