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vom 04.08.2015, aktuelle Version,

Ingrid Fichtner

Ingrid Fichtner beim Schamrock – Festival der Dichterinnen 2014

Ingrid Fichtner (* 26. Februar 1954 in Judenburg) ist eine deutschsprachige Schriftstellerin.

Leben und Werk

Ingrid Fichtner absolvierte von 1972 bis 1978 ein Studium der Anglistik an der Universität Wien, das sie als Magister der Philosophie, akademische Übersetzerin sowie Diplomdolmetscherin abschloss. Nach siebenjährigem Aufenthalt in den USA übersiedelte sie 1985 in die Schweiz, wo sie seit 1996 als Schriftstellerin, freie Lektorin und Übersetzerin tätig ist.

Ingrid Fichtner verfasst in erster Linie Gedichte, die sie in mehreren Einzeltiteln sowie Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht hat. Darüber hinaus ist sie als Übersetzerin tätig, die auf literarischem Gebiet u. a. Texte von Jorie Graham und Robert Hass ins Deutsche übertragen hat. Von 1996 bis 1998 war sie Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift entwürfe für literatur, von 1999 bis 2003 publizistisch tätig für die Aargauer Zeitung in der Rubrik Gedicht der Woche.

Sie ist Mitglied der Autorinnen und Autoren der Schweiz und der Grazer Autorinnen Autorenversammlung. Seit 1996 arbeitet sie regelmäßig mit Vertretern der Neuen Musik zusammen, im Besonderen mit Alfred Zimmerlin. Mehrfach erhielt sie Einladungen zu Internationalen Festivals: International Poetry Festival Kritya, Trivandrum (Kerala), 2014; Schamrock – Festival der Dichterinnen, München 2014; World Poetry Festival Sabad, Delhi, 2014; Internationales Poesiefestival Medellín 2013.

Ingrid Fichtner lebt in Zürich.

Publikationen (Auswahl)

Einzeltitel

  • Von weitem. Gedichte. Wolfbach Verlag, Zürich 2014.
  • Lichte Landschaft. Gedichte. Wolfbach Verlag, Zürich 2012.
  • Luftblaumesser. Gedichte. Waldgut Verlag, Frauenfeld 2004.
  • Das Wahnsinnige am Binden der Schuhe. Gedichte. 2000.[1]
  • Farbtreiben. Gedichte. 1999.
  • Fortschrift. Oder das Gesicht. Ein Proëm. 1998.
  • genaugenommen. warum rosen. Gedichte. 1995.

Anthologien und Literaturzeitschriften

Auszeichnungen

  • 2001: Halbes Werkjahr der Literaturkommission Zürich, für die Publikation von Das Wahnsinnige am Binden der Schuhe
  • 2002: Halbes Werkjahr von Pro Helvetia
  • 2002: Stipendium Schloss Wiepersdorf (ebenfalls von Pro Helvetia)
  • 2004: Halbes Werkjahr der Literaturkommission Zürich, für die Publikation von Luftblaumesser
  • 2006: Werkjahr der Literaturkommission der Stadt Zürich, für ein Prosa-Projekt
  • 2012: Anerkennungsgabe der Literaturkommission der Stadt Zürich, für die Publikation von Lichte Landschaft

Einzelnachweise

  1. http://www.perlentaucher.de/buch/6157.html