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vom 06.03.2014, aktuelle Version,

Iris Schwabl

Iris Schwabl
Verband Osterreich Österreich
Geburtstag 2. Juli 1987
Geburtsort Schladming
Karriere
Verein ATV Irdning
Trainer Reinhard Gösweiner
Aufnahme in den
Nationalkader
2008
Europacup-/IBU-Cup-Siege 4
Debüt im Weltcup 2007
Status aktiv
Medaillenspiegel
JWM-Medaillen 1 × 3 × 0 ×
JEM-Medaillen 1 × 1 × 1 ×
 Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
0Gold0 2006 Presque Isle Staffel
0Silber0 2006 Presque Isle Verfolgung
0Bronze0 2008 Ruhpolding Einzel
 Biathlon-Junioreneuropameisterschaften
0Gold0 2007 Bansko Verfolgung
0Silber0 2007 Bansko Einzel
0Silber0 2007 Bansko Sprint
0Silber0 2008 Nove Mesto Einzel
Weltcupbilanz
letzte Änderung: 20. Januar 2014

Iris Schwabl (* als Iris Waldhuber, 2. Juli 1987 in Schladming) ist eine österreichische Biathletin.

Iris Waldhuber lebt in Aigen im Ennstal und startet für den ATV Irdning. Die von Reinhard Gösweiner trainierte Athletin arbeitet als Industriekauffrau. Sie ist seit 1996 Biathletin und startet seit 2002 für Österreich. Waldhuber war als Juniorin sehr erfolgreich. Ihre ersten Junioren-Weltmeisterschaften lief sie 2005 in Kontiolahti, noch ohne Top-Ten-Platzierungen zu erreichen. Zur neuen Saison begann sie im Junioren-Europacup zu laufen. Am Ende der Saison startete sie bei der WM in Presque Isle und gewann dort mit der österreichischen Staffel überraschend die Goldmedaille. Nach einem vierten Rang im Einzel und einem fünften Platz im Sprint gewann sie hinter Tamara Baric zudem Silber in der Verfolgung. Weniger erfolgreich waren die Junioren-Weltmeisterschaften des Jahres 2007 für die Österreicherin. In Martell erreichte Waldhuber keine Ergebnisse unter dem ersten 20. Viel besser wurde die Junioren-Europameisterschaft des Jahres in Bansko. Im Einzel hinter Jekaterina Schumilowa und im Sprint hinter Swetlana Slepzowa gewann sie Silber, in der Verfolgung konnte sie den Titel gewinnen. Die Junioren-EM 2008 brachte erneut drei Top-Ten-Platzierungen, darunter erneut Silber im Einzel hinter Elise Ringen. Auch bei ihrer letzten Junioren-WM in Ruhpolding konnte sie im Einzel eine Medaille, Bronze hinter Susann König und Marie-Laure Brunet, gewinnen. Vor allem 2007 kamen zudem mehrere Platzierung unter den Besten Zehn im Junioren-Europacup hinzu. 2008 gewann sie in Cesana San Sicario ein Verfolgungsrennen, nachdem sie im Sprint schon als Dritte ihre erste Podiumsplatzierung erreicht hatte. Hinzu kommen diverse nationale Jugend- und Junioren-Meistertitel.

Ihr Debüt im Biathlon-Weltcup gab Waldhuber zu Beginn der Saison 2007/08 in Kontiolahti. Im ersten Einzel der Saison belegte sie den 66. Rang. Bestes Ergebnis bislang ist ein 37. Rang beim Sprint in Pokljuka. Zum Ende der Saison startete sie erstmals im Biathlon-Europacup und wurde Fünfte im Sprint und Vierte in der Verfolgung. Bis zur Saison 2008/10 startete die Österreicherin als beste Biathletin Österreichers recht unangefochten im Weltcup. Höhepunkte wurden dabei die Biathlon-Weltmeisterschaften 2009 in Pyeongchang, wo sie 69. des Einzels, 47. des Sprints und 51. der Verfolgung wurde, und die Führung der österreichischen Frauenstaffel zum Auftakt der Saison 2009/10. In Östersund konnten die österreichischen Frauen erstmals eine Staffel an den Start bringen. Mit Ramona Düringer, Romana Schrempf und Kerstin Muschet erreichte sie den 17 von 20 Plätzen. Zudem nahm sie an den Biathlon-Europameisterschaften 2009 in Ufa und 2010 in Otepää teil. In Russland wurde sie 12. des Einzels, in Estland 18. des Sprints und 23. der Verfolgung. In der Saison 2010/11 verlor Waldhuber zeitweise ihren Weltcupplatz an Romana Schrempf und trat im IBU-Cup an. Waren auch dort die Leistungen zunächst durchwachsen, fand sie durch zwei Siege in Sprint und Verfolgung von Altenberg wieder in die Erfolgsspur zurück. Bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2011 in Chanty-Mansijsk wurde sie 32. des Einzels und gewann damit erstmals Weltcuppunkte. Im Sprint wurde sie 77., mit Ramona Düringer, Dominik Landertinger und Christoph Sumann im Mixed-Staffelrennen Siebte.

Bislang gewann Waldhuber insgesamt 14 österreichische Meistertitel. 2005 siegte sie in der Verfolgung und in der Staffel, 2008 im Einzel, im Massenstart und im Sprint, 2009 gewann sie Einzel, Verfolgung und Sprint und 2010 wurde sie Österreichische Meisterin in der Verfolgung, im Einzel auf Skirollern und mit der Staffel. Es folgten weitere Titel in der Verfolgung (2011), im Sprint (2012) und mit der Staffel (2013). [1]

2012 heiratete Waldhuber Andreas Schwabl und tritt nun unter dem Namen Schwabl an.

Biathlon-Weltcup-Platzierungen

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixed-Staffel
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz  
2. Platz  
3. Platz  
Top 10 3 3
Punkteränge 4 6 3 17 30
Starts 15 36 9   17 77
Stand: 20. Januar 2014
  Commons: Iris Waldhuber  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Österreichische Meisterschaften im Biathlon. ÖSV-Siegertafel, abgerufen am 8. Juni 2010