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vom 13.04.2020, aktuelle Version,

Isidor Aschheim

Alfred Bernheim: Isidor Aschheim, vor 1962

Isidor Aschheim, auch Isidor Ascheim, (geboren 14. Oktober 1891 in Margonin; gestorben 19. Mai 1968 in Jerusalem) war ein deutsch-israelischer Maler und Grafiker.

Leben

Aschheim, Spross einer orthodoxen jüdischen Familie, studierte von 1919 bis 1923 an der Breslauer Kunstakademie bei Fryderyk Pautsch und dem Expressionisten Otto Mueller. 1925 wurde er Mitglied des Schlesischen Künstlerbundes, innerhalb dessen er auch der Gruppe 1922 angehörte. 1933 erhielt er Arbeits- und Ausstellungsverbot. 1939 entschloss er sich zur Emigration nach Palästina. 1943 wurde er Lehrer an der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem, deren Direktor er später auch war.

Literatur

  • Maciej Łagiewski: Breslauer Juden 1850–1944. Wrocław 1996, ISBN 978-8-390-52271-5.
  • Malgorzata Stołarska-Fronia: Isidor Aschheim. Der Künstler des "Chaos" und der "Impulsivität". In: Dagmar Schmengler u. a. (Hgg.): Maler. Mentor. Magier. Otto Mueller und sein Netzwerk in Breslau, Heidelberg u. a.: Kehrer 2018. ISBN 978-3-86828-873-5, S. 310–316.