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vom 23.11.2016, aktuelle Version,

Jörg Halubek

Jörg Halubek (* 1977 in Beckum) ist ein deutscher Organist, Cembalist, Dirigent und Professor.

Leben und Werk

Halubek studierte an den Musikhochschulen in Stuttgart, Freiburg und an der Schola Cantorum Basiliensis Kirchenmusik, Historische Tasteninstrumente und Historische Aufführungspraxis. Seine Lehrer waren Jon Laukvik, Robert Hill, Andrea Marcon und Jesper Bøje Christensen.

2004 gewann er als Organist den Ersten Preis des Internationalen Bach-Sebastian-Bach-Wettbewerbs in Leipzig.

2008 gründete er das Stuttgarter Barockorchester „il Gusto Barocco“[1] mit einer Aufführung von Johann Sebastian Bachs Kunst der Fuge beim Europäischen Musikfest Stuttgart. In der Spielzeit 2009/2010 übernahm Halubek die musikalische Assistenz der Koproduktion Judith der Staatsoper Stuttgart und der Salzburger Festspiele und dirigierte mehrere Vorstellungen am Stuttgarter Schauspielhaus.

2010 führte er mit „il Gusto Barocco“ in Stuttgart Georg Friedrich Händels Oratorium Il Trionfo del Tempo als szenische Aufführung im Kirchenraum auf, 2012 folgte die Uraufführung von Giuseppe Antonio Brescianellos 1718 komponierter Pastoraloper La Tisbe. Am Staatstheater Kassel übernahm Halubek die musikalische Leitung von Alessandro Scarlattis Griselda (2012), Antonio Vivaldis L’olimpiade (2013) Händels Saul (2013), Glucks Iphigénie en Tauride (2014), Leonardo Vincis Artaserse (2015), Los Elementos von Literes und Antigona von Tommaso Traetta. Am Oldenburgischen Staatstheater hat er als Spezialist für Barockmusik die Opern Hercules, Serse und Agrippina von Händel zur Aufführung gebracht. In der Spielzeit 2016/2017 leitet er am Nationaltheater in Mannheim Monteverdis Il Ritorno d'Ulisse in Patria.

Nach Lehraufträgen und Professuren an den Musikhochschulen in Karlsruhe, Stuttgart, Trossingen und Linz (A)  ist Jörg Halubek seit 2016 Professor für Orgel und Historische Tasteninstrumente an der Staatlichen Hochschule für Musik Stuttgart.

Preise

Tondokumente

Einzelnachweise

  1. Website des Barockorchesters „il Gusto Barocco“