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vom 05.10.2019, aktuelle Version,

Jacob Christoph Raßler

Jacob Christoph Raßler (von Gamerschwang), auch Rassler, Iacobus Christophorus Rassler a Gamerschwang (* 1605 in Gamerschwang; † 1665) war ein Diplomat, Politiker, Reichstagsgesandter und oberösterreichischer Kanzler.

Familie

Christoph Raßler entstammte einer süddeutschen Patrizierfamilie. 1660/1661 hatte Jakob Christoph Raßler den Ort Gamerschwang bei Ehingen als Lehen erhalten.[1]

Kaiser Leopold I. erhob die Familie Raßler 1681 in den Reichsfreiherrenstand, die sich darauf hin Raßler von Gamerschwang nannten. Im Jahre 1720 kaufte Freiherr Rupert Raßler von Gamerschwang das Schlossgut Weitenburg.[2]

Leben

Er war ein Diplomat, Rat und Gesandter des Fürstbischofs von Konstanz, Reichstagsgesandter von Konstanz, Ellwangen, Kempten, Fürstenberg und der Grafen des Schwäbischen Kreises nach Regensburg. Zudem war er oberösterreichischer Kanzler.[3]

Er erwarb um 1675 die Burg Klamm in Tirol vom Grafen von Clary-Aldringen, verkaufte sie aber an die bürgerliche Familie Hirn.[4]

Er war verheiratet; aus der Ehe ging die Tochter Maria Katharina Rassler (* 1638 in Gamerschwang) hervor.[5]

Schriften

  • Iacobus Christophorus Rassler a Gamerschwang, Rev.mi Epopi Constantiensis, et Ill:mum D: D: Comitum in Circulo Suevico Consiliarius et ad Comitia Imperialia Legatus Ratisbonae. 1666[6]

Einzelnachweise

  1. "Chronik Gamerschwang" (Memento vom 21. Juni 2008 im Internet Archive)
  2. "Schloss Weitenburg"
  3. Portrait. Jacob Christoph Rassler von Gamerschwang, (ILAB)
  4. "Siegfried Krezdorn: Burg Klamm in Tirol, 1979"
  5. Rootsweb, 9. Dezember 2006
  6. Iacobus Christophorus Rassler a Gamerschwang@1@2Vorlage:Toter Link/rzbvm005.uni-regensburg.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)   Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (Universität Regensburg)

Literatur

  • Siegfried Krezdorn: Die Freiherren Raßler von Gamerschwang – ein fürstenbergisches Vasallengeschlecht, in: "Schriften des Vereins für Geschichte und Naturgeschichte der Baar" 28. Heft - Donaueschingen 1979, S. 142–152 + Abb.