Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. Ihre Nachricht (optional mit Ihrer E-Mail):
unbekannter Gast
vom 26.02.2020, aktuelle Version,

Jakob Jenewein

Fresko von Jakob Jenewein am alten Widum in Wengen (Südtirol)

Jakob Jenewein (auch Jennewein; * 30. April 1713 in Mieders im Stubaital; † 13. September 1745 in Pufels in Gröden)[1] war ein österreichischer Barockmaler.

Leben

Jeneweins Geburtshaus in Mieders, die Fresken an der Fassade werden ihm zugeschrieben. [2]

Weil er für die bäuerliche Arbeit als körperlich ungeeignet angesehen wurde, wurde Jakob Jenewein zu einem Maler in Innsbruck in die Lehre gegeben. Er übertraf bald seinen Meister und ging zur weiteren Ausbildung nach Rom. Dort lernte er im Collegium Romanum einen jungen Mann kennen, der später Probst am Brixner Dom wurde. Auf dessen Empfehlung wurde er 1731 nach Brixen berufen und dort als Hofmaler beschäftigt. Er schuf Fresken und Ölbilder, vorwiegend für Kirchen in Brixen und im Stubaital. Er starb 1745 beim Ausmalen der Kirche in Pufels durch einen Sturz vom Gerüst.

Werke

Literatur

Alte Pfarrkirche St. Genesius in Wengen Mauerreste mit einzelnen Kreuzwegstationen des Jakob Jenewein.
Commons: Jakob Jenewein  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Eugen Trapp: Kunstdenkmäler Ladiniens. Gadertal, Gröden, Fassatal, Buchenstein, Ampezzo. Istitut Ladin „Micurà de Rü“, San Martin de Tor 2003, ISBN 88-8171-044-7, S. 104, 114, 182 ff.
  2. 1 2 Arnold, Wiesauer: Einhof, quergeteilt, Mittelflurgrundriss, Weber. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. November 2015.
  3. Arnold, Wiesauer: Pfarrkirche Mariae Geburt. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 4. November 2015.
  4. Pfarrwidum Pufels im Monumentbrowser auf der Website des Südtiroler Landesdenkmalamts