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vom 24.04.2020, aktuelle Version,

Johann Nepomuk Höfel

Johann Nepomuk Höfel: Altarbild in der Pfarrkirche von Unternalb, Niederösterreich: Hl. Benedikt, 1859/61
Grab von Johann Nepomuk Höfel auf dem Sankt Marxer Friedhof

Johann Nepomuk Höfel (* 8. Mai 1788[1][2] in Ofen, Königreich Ungarn; † 18. Jänner 1864 in Wien, Kaisertum Österreich) war ein österreichischer Maler.

Leben

Höfel, älterer Bruder des Kupferstechers Blasius Höfel, studierte ab 1804 an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Johann Ignaz Krafft. Im Jahr 1818 brach er zu einer Italienreise auf, die ihn bis Neapel führte, und wurde anschließend in Wien sesshaft. Dort beschäftigte er sich anfangs viel mit Porträtmalerei, später schuf er hauptsächlich Historien- und Altarbilder.

Werke (Auswahl)

  • Die Söhne des Diagoras von Rhodus als Sieger bei den Olympischen Spielen (1820)
  • St. Martinus und St. Antonius von Padua (Altarbild für eine Kirche in Ungarn)
  • Die Verklärung der Heiligen Magdalena
  • Bildnisse von St. Stephanus, St. Aegidius, St. Michael, sowie des Königs Matthias Corvius, von Grillparzer oder des Johann Ladislaus Pyrker

Höfel wurde auf dem Sankt Marxer Friedhof bestattet.[3] Auch sein Sohn Theodor Höfel war als Maler in Wien tätig.

Literatur

Commons: Johann Nepomuk Höfel  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen und Einzelnachweise

  1. Das Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich. gibt als Geburtsjahr versehentlich 1786 an.
  2. Hoefel, Johann Nepomuk. In: Hans Wolfgang Singer (Hrsg.): Allgemeines Künstler-Lexicon. Leben und Werke der berühmtesten bildenden Künstler. Vorbereitet von Hermann Alexander Müller. 3., umgearbeitete und bis auf die neueste Zeit ergänzte Auflage. Band 2: Gaab–Lezla. Literarische Anstalt, Rütten & Loening, Frankfurt a. M. 1896, S. 187 (Textarchiv – Internet Archive „geboren 1786 in Budapest“).
  3. Johann Nepomuk Höfel im Wien Geschichte Wiki der Stadt Wien