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vom 20.12.2018, aktuelle Version,

Josef Gottscheber

Josef „Pepsch“ Gottscheber (* 1946 in Attendorf-Schadendorfberg (Bezirk Graz-Umgebung, Österreich)) ist ein österreichischer politischer Karikaturist.[1]

Leben und Werk

Josef Gottscheber wuchs in Graz auf und studierte an der HTBLVA Graz-Ortweinschule Fotografie und Grafik. Seit 1974 arbeitet er freiberuflich als Karikaturist. Seine ersten Arbeiten erschienen in der Süddeutschen Zeitung, für die er heute noch zeichnet. Seine Cartoons und Illustrationen erscheinen ebenfalls in weiteren deutschen Tageszeitungen, Die Zeit, Stern, Spiegel, die Wiener Die Presse und im Nachrichtenmagazin Time.[2] Seine Zeichnungen sind in Ausstellungen in Europa und Argentinien gezeigt worden.

Gottscheber lebt und arbeitet abwechselnd im spanischen Künstlerdorf Cadaqués und in München.[3]

Eigene Werke

  • Pepsch Gottschebers Traumreisen, 1976
  • Die Katze Melotte, 1977
  • Immer schön am Ball bleiben, 1978
  • Handstreiche, 1981
  • Immer kurz vorm Durchbruch, 1986
  • Die Gene schlagen zurück, 1989

Literatur über Gottscheber

  • Britta Frenz: Zugespitzt: In der Werkstatt der Karikaturisten: Fotografien und Interviews von Britta Frenz mit Franziska Becker, F.W. Bernstein, Robert Gernhard, Horst Haitzinger, Ernst Maria Lang, Marie Marcks, Bernd Pfarr, F. K. Waechter u.v.m., München: Knesebeck Verlag, 2004, ISBN 3-89660-229-2.

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. Vgl. Herbert Päge: Karikaturen in der Zeitung: engagierter Bildjournalismus oder opportunistisches Schmuckelement?, Aachen: Shaker Media, 2007, S. 260, Abs. 2.1.5 Überlegungen zum Inhalt von Karikaturen, Fn. 3.
  2. Porträt anlässlich der Verleihung des Deutschen Preises für die politische Karikatur.
  3. Olaf Cless (Red.): Deutschkunde: Karikaturen gegen rechte Gewalt, Düsseldorf: Fiftyfifty, 2002, ISBN 3-9807400-3-X, S. 96.