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vom 13.10.2015, aktuelle Version,

Josef Reschen

Josef Reschen

Josef Reschen (* 5. Mai 1941 in Untergraden, Steiermark) war zwischen 1980 und 1990 Bürgermeister der Stadt Salzburg und ist der aktuelle Präsident des Salzburger Museumsvereins.

Leben

Von 1960 bis 1964 absolvierte Reschen an der TU-Graz das Studium Bauingenieurwesen. Nach der Graduierung zum Diplomingenieur 1964 arbeitete er zunächst für die Kärntner Landesregierung. 1967 trat er in den Dienst des Landes Salzburg. 1974 zog er in den Salzburger Gemeinderat ein.

Am 11. Februar 1980 übernahm er das Amt eines Stadtrats und wenige Monate später, am 12. September 1980 wurde er schließlich Bürgermeister der Stadt Salzburg.

Während seiner Regierungszeit wurden die Salzburger Stadtwerke in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, wichtige Infrastrukturinvestitionen in Wasserversorgung, Kanal und Lokalbahn getätigt und ein langfristiges Kulturstättenkonzept erstellt. Ferner trug er zum Widerstand gegen die bayrische Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf bei. Anerkennung erhielt Reschen durch die Sanierung der Salzburger Stadtfinanzen in den 1980er Jahren.[1]

Aufgrund der Anschuldigungen einer vor dem WEB-Untersuchungsausschuss geheim gehaltenen Geschäftsverbindung mit dem WEB-Imperium übergab er sein Amt am 7. März 1990 an seinen Parteikollegen in der SPÖ, Harald Lettner. Von diesen Anschuldigungen im Zusammenhang mit dem WEB-Untersuchungsausschuss wurde Reschen rechtskräftig freigesprochen. [2]

Am 1. März 2003 wurde Reschen zum Präsidenten des Museumsvereins gewählt.

Am 11. Mai 2005 verlieh die Stadt Salzburg dem ehemaligen Bürgermeister die Ehrenbürgerschaft.

Ehrungen

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Dr. Herbert Dachs: Salzburger Jahrbuch für Politik 1997. Residenz-Verlag, Salzburg - Wien 1997.
  2. OLG Linz, 9 BS 241/93 vom 10. Jänner 1994
  3. Ehrung Herr Bgm. a. d. DI Josef Reschen (40 Jahre) - 20. April 2010