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vom 27.11.2015, aktuelle Version,

Joseph Ruffini

Jesaja prophezeit Ahas die Geburt des Immanuel, Kloster Ottobeuren, Kreuzgang
Himmelfahrt Mariens (1739), Augustinermuseum Rattenberg, Joseph Ruffini zugeschrieben [1]

Joseph Ruffini (* im 17. Jahrhundert in Meran; † 7. Februar 1749 in Augsburg) war ein deutscher Maler.

Joseph Ruffini wurde in Meran geboren. Er lernte zunächst bei seinem namentlich unbekannten Vater Malerei. Danach ging er nach München und erhielt dort 1711 den Hofschutz.

1716 bewarb er sich vergeblich um Aufträge für die Dreifaltigkeitskirche in Paura bei Lambach. 1714 bis 1719 fertigte er 51 große und etwa 20 kleine ovale Gemälde für den Konventbau im Kloster Ottobeuren. Das Deckengemälde im Schlafzimmer der Winterabtei in Ottobeuren und zwei weitere Bilder in Erkheim, die durch Belege im Klosterarchiv Ottobeuren bezeugt sind, malte er 1719. Abt Maximilian Pagl von Lambach zahlte ihm am 2. Januar 1724 für eine Mariä-Verkündigungsskizze 20 Gulden. Im Stift Sankt Florian in Oberösterreich malte er zusammen mit Johann Philipp Ruckenbauer drei Deckenfresken: im 1706 erbauten Jagdzimmer Alexander der Große im Zelt des Darius, im Gelben Zimmer Die Jahreszeiten huldigen der Mutter Natur und im ebenfalls 1706 fertiggestellten Grünen Zimmer Simson zerbricht die Säulen. In der Damenstiftskirche in München stammt das Hochaltarbild mit einer Anna Selbdritt von ihm. Für den Josephsaltar der Dreifaltigkeitskirche in München malte er 1718 ein Bild des Heiligen Joseph mit dem Jesuskind. In der Sakristei des Benediktinerstifts Lambach befindet sich sein Basrelief mit Mariä Verkündigung.

Literatur

Anmerkungen

  1. Augustinermuseum Rattenberg. Bildführer durch die Sammlungen. Rattenberg 1996, ISBN 3-901162-08-9, Nr. 99.
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