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vom 04.11.2018, aktuelle Version,

Joseph von Fürnberg

Joseph Weber Edler von Fürnberg (* 24. Februar 1742; † 13. September 1799 in Melk) war ein Industrieller im Waldviertel, Niederösterreich.

Sein Großvater, der Arzt Johann Carl Weber (ca. 1693–1750) war k.k. Regierungsrat in Sanitätssachen gewesen, 1731 in den Ritterstand erhoben worden, und hatte einige Herrschaften um Melk erworben.

Am 16. Juli 1774 erhielt Fürnberg das Privileg zur Errichtung einer Holzschwemme im Weinsberger Wald, mit dem Recht, auf den Flüssen Weitenbach, Kamp, Großer- und Kleiner Krems Holz zu triften, woraufhin er Holzarbeiter in das Waldviertel holte. Er errichtete das Schloss Luberegg als Sitz der Verwaltung, im dahinter liegenden Leiben eine Papierfabrik und in Gutenbrunn wurde die seit 1599 bestehende Glasfabrikation ausgebaut.

Nachdem gesetzliche Regelungen zum Schutz der Wälder vor Raubbau eingeführt wurden, verlegte er sich auf das Post- und Beförderungswesen. Er errichtete 1791eine Poststraße mit Stationen in Luberegg, Pöggstall und Gutenbrunn, deren Kunstbauten noch heute existieren,[1][2] erwarb Poststationen in Purkersdorf und Melk und ließ in Melk eines der schönsten Posthäuser Österreichs errichten.

Einzelnachweise

  1. Eintrag zu Weber von Fürnberg, Josef in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)
  2. http://www.kulturundwein.com/poststrasse.htm