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vom 20.10.2016, aktuelle Version,

Julia Janssen

Julia Janssen (* 19. Dezember 1900 in Dortmund; † 24. Dezember 1982 in Herdecke, Nordrhein-Westfalen) war eine deutsch-österreichische Schauspielerin.

Leben

Julia Janssen wurde als Tochter des Musikdirektors Julius Janssen[1] und seiner Ehefrau Friederike geboren. Nach dem Abitur erhielt sie eine Schauspielausbildung bei Emil Binder in Dortmund. Daran schloss sich ein Volontariat an den Stadttheatern Oberhausen und Dortmund an. Im Jahr 1927 debütierte sie am Wiener Burgtheater als Julia in Shakespeares Romeo und Julia und war in der Folge jahrzehntelanges Mitglied des Ensembles. Zahlreiche Gastspiele führten sie auch an verschiedene Bühnen in München, Prag, Brünn und Salzburg. Sie war zudem als Schauspiellehrerin tätig und unterrichtete unter anderem die Schauspielerin Waltraut Haas.[2]

Julia Janssen wirkte in einigen Film- und Fernsehproduktionen mit. So spielte sie 1928 in dem Stummfilm Die Frau von gestern und morgen von Heinz Paul mit Arlette Marchal, Vivian Gibson und Fritz Alberti und 1935 in dem Spielfilm Der Himmel auf Erden von E. W. Emo mit Heinz Rühmann, Hermann Thimig und Lizzi Holzschuh. Im Fernsehen war sie 1967 in der Aufzeichnung einer Aufführung des Theaters in der Josefstadt mit dem Bühnenstück Katzenzungen des spanischen Schriftstellers Miguel Mihura zu sehen.

Filmografie

  • 1928: Die Frau von gestern und morgen
  • 1935: Der Himmel auf Erden
  • 1936: Singende Jugend
  • 1936: Burgtheater
  • 1956: Wilhelm Tell
  • 1967: Katzenzungen (Theateraufzeichnung für das Fernsehen)

Literatur

  • Johann Caspar Glenzdorf (Hrsg.): Glenzdorfs Internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 2: Hed – Peis. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, S. 754.
  • Kürschners biographisches Theater-Handbuch. Schauspiel, Oper, Film, Rundfunk. Deutschland – Österreich – Schweiz. 1956, ZDB-ID 5206-1, S. 324.

Einzelnachweise

  1. Vereinsgeschichte des Musikvereins Dortmund S. 2. Abgerufen am 31. Juli 2016.
  2. Eintrag Waltraut Haas in austria-lexikon.at; abgerufen am 7. Januar 2012