Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. Ihre Nachricht (optional mit Ihrer E-Mail):
unbekannter Gast
vom 30.04.2020, aktuelle Version,

Juristische Blätter

Die Juristischen Blätter, kurz „JBl“, sind eine Zeitschrift für Abhandlungen über theoretisch-dogmatische und praktische Probleme aus dem gesamten Gebiet des österreichischen Rechts. Sie werden monatlich mit der Beilage „Wirtschaftsrechtliche Blätter“ im Verlag Österreich herausgegeben.

Geschichte

Gebundene Jahrgänge der Juristischen Blätter in der ZRB Münster

Die Juristischen Blätter erschienen erstmals 1872 als Wochenzeitschrift in Wien. Von 1890 bis 1908 wurde die Zeitschrift von Robert Schindler, zeitweilig zusammen mit Edmund Benedikt, herausgegeben. Ernst Bum fungierte seit 1908, zuerst gemeinsam mit Robert Schindler, dann alleine als Herausgeber. Ab 1922 trat die Juristische Blätter GmbH als Eigentümerin und Verlegerin in Erscheinung. Ernst Bum war weiterhin Herausgeber und verantwortlicher Schriftleiter. Im Jahr 1924 stieß Heinrich Klang als Herausgeber hinzu. Die Juristischen Blätter erschienen bis 1926 noch im Eigenverlag. Ab 1928 löste Rechtsanwalt Otto Zimbler Ernst Bum als Herausgeber ab und die Juristischen Blätter erschienen ab nun im Verlag von Julius Springer in Wien.

In den Jahren 1932 bis 1938 wurden die Juristischen Blätter vereinigt mit der Gerichts-Zeitung verlegt. Zwischen 1939 und 1945 gibt es keine Aufzeichnungen über das Erscheinen der Zeitschrift. Sie kam wieder ab 1946 heraus. Seit 2012 und dem Verkauf des juristischen Programms von SpringerWienNewYork werden die Juristischen Blätter im Verlag Österreich herausgegeben.

Die Zeitschrift erschien zunächst im Wochenrhythmus, ab 1926 14-tägig und ab 1957 monatlich. Die Juristischen Blätter sind online auf der Fachdatenbank LexisNexis Online im Volltext und auf Jahrzehnte rückerfasst zugänglich.

Inhalt

Die Juristischen Blätter behandeln aktuelle und grundsätzliche juristische Themen in Hinblick auf die rechtliche Praxis. Ein ausführlicher, von Wissenschaftern und Praktikern gestalteter Entscheidungsteil dokumentiert die Entwicklung der höchstrichterlichen Rechtsprechung aller juristischen Fachgebiete. Ein strenges Begutachtungsverfahren soll die Einhaltung wissenschaftlicher Standards in den publizierten Beiträgen gewährleisten.

Beilagen

  • ab 1929: Jahrbuch höchstrichterlicher Entscheidungen
  • 1987–heute: Wirtschaftsrechtliche Blätter