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vom 28.10.2019, aktuelle Version,

Kaltenberg (Verwallgruppe)

Kaltenberg
Nordflanke des Kaltenberges mit Skispuren

Nordflanke des Kaltenberges mit Skispuren

Höhe 2896 m ü. A.
Lage Grenze Tirol / Vorarlberg
Gebirge Verwallgruppe
Dominanz 0,87 km Pflunspitze
Schartenhöhe 106 m Scharte zur Pflunspitze
Koordinaten 47° 5′ 15″ N, 10° 8′ 14″ O
Kaltenberg (Verwallgruppe) (Tirol)
Kaltenberg (Verwallgruppe)
von der Ulmer Hütte

von der Ulmer Hütte

Vorlage:Infobox Berg/Wartung/BILD1

Der Kaltenberg ist ein 2896 m[1], nach anderer Angabe 2900 m[2] hoher Berg in der Verwallgruppe in Österreich. Er liegt auf der Grenze der Bundesländer Tirol und Vorarlberg. Die 2896 m beziehen sich laut ÖK auf den Ostgipfel, auf dem auch das Gipfelkreuz steht. Der Westgipfel ist etwas höher.

Der Kaltenberg liegt südwestlich vom Arlberg in der westlichen Verwallgruppe. Südlich des Kaltenbergs befindet sich die mit 2913 m etwas höhere Pflunspitze. In der Nordflanke des Berges liegt der Kaltenberggletscher.

Der Kaltenberg, nach einer alten Bezeichnung auch Maroi Schneeberg[3] genannt, ist am besten über die Kaltenberghütte (2089 m) von Stuben, Langen oder St. Christoph zu erreichen. Von der Hütte geht es über das Kracheljoch und mit einem Zwischenabstieg auf den Kaltenberggletscher, zum Schluss über eine, mit einem Tau gesicherte, Rinne auf den Gipfel. Eine Alternative zum Gletscher ist der Aufstieg über den Nordgrat (Stellen I. Grad).

Weitere Anstiege im Sommer sind der Südwestgrat (Stellen II. Grad) von der Neuen Reutlinger Hütte (2395 m) und der Südostgrat (Schwierigkeitsgrad II) von der Konstanzer Hütte (1688 m).

Im Winter ist der Kaltenberg ein beliebtes Skitourenziel. Ausgangspunkt hierzu ist der Albonagrat, der von Stuben aus mit dem Lift erreicht werden kann. Auch von der Kaltenberghütte kann der Gipfel per Tourenski über das Kracheljoch erreicht werden.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ÖK 1:50 000
  2. Alpenvereinskarte 28/2 "Verwallgruppe Mitte", 3. Ausgabe 2009
  3. Peter Pindur, Roland Luzian, Andreas Weiskopf: Alpenvereinsführer Verwallgruppe, Bergverlag Rother, 10. Auflage, 2005, ISBN 3-7633-1251-X