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vom 02.03.2015, aktuelle Version,

Karl Sediwy

Karl Sediwy (* 19. oder 20. Jahrhundert; † unbekannt[1]) war ein österreichischer Tischtennisspieler. Er war zweimal österreichischer Meister und einmal deutscher Meister im Einzel.

Werdegang

Karl Sediwy spielte in verschiedenen österreichischen Tischtennisvereinen, unter anderem bei Oe. J. R. Donaustadt (1937).[2] Erfolgreich war er ab 1934. In diesem und im folgenden Jahr wurde er österreichischer Meister im Einzel. Bei Weltmeisterschaften errang er mit der österreichischen Mannschaft zweimal Silber und einmal Bronze.

Ähnlich wie Trude Pritzi nahm er nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland an den deutschen Meisterschaften teil. Dabei wurde er 1938 deutscher Meister im Einzel und 1939 mit dem Postsportverein Wien deutscher Mannschaftsmeister. Zu seinem ersten internationalen Einsatz für Deutschland kam Sediwy am 2. Mai 1938 in München. Im Länderkampf gegen Schweden gewann er seine Einzel gegen Andersson und Gustaf Johnsson.[3]

Sportliche Erfolge

  • Teilnahme an Weltmeisterschaften:
    • 1934 in Paris: 2. Platz mit Team Österreich
    • 1935 in London: 3. Platz mit Team Österreich
    • 1938 in London: 2. Platz mit Team Österreich
  • Internationale Meisterschaften
  • deutsche Mannschaftsmeisterschaften
    • 1939 in Hamburg: 1. Platz mit PSV Wien
  • Gaumeisterschaften
    • 1938 in Breslau: 1. Platz mit Team Ostmark

Ergebnisse aus der ITTF-Datenbank

[4]

Verband Veranstaltung Jahr Ort Land Einzel Doppel Mixed Team
TCH Weltmeisterschaft 1932 Prag TCH letzte 64 Scratched keine Teiln.

Einzelnachweise

  1. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist Karl Sediwy im September 1988 im Alter von 73 Jahren verstorben und wurde auf dem Wiener Zentralfriedhof beigesetzt (Verstorbenensuche unter friedhoefewien.at).
  2. Sport-Tagblatt, 22. Januar 1938, Seite 5 (abgerufen am 21. Juni 2013).
  3. Deutscher Tisch-Tennis Bund e. V. – 50 Jahre jung. Herausgegeben vom Deutschen Tischtennis-Bund DTTB, 1975, Kapitel Sternstunden des Deutschen Tisch-Tennis Bundes von Hanne und Jupp Schlaf, Seite III.
  4. Karl Sediwy Ergebnisse aus der ITTF-Datenbank auf ittf.com (abgerufen am 17. Mai 2012).