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vom 10.06.2020, aktuelle Version,

Kleines Café

Kleines Café, 2011

Das Kleine Café ist ein Lokal im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt am Franziskanerplatz 3, das in den 1970er Jahren von Hermann Czech gestaltet wurde.

Das Lokal hat zwei Niveaus mit je einem Eingang. Im Sommer wird auch der Platz vor dem Lokal verwendet. Es war eines der ersten Lokale, welches Hermann Czech in Wien gestaltete. Er arbeitete daran in vier Etappen: 1970 am unteren Teil; 1973–74 am damals neu hinzukommenden oberen Teil; 1977 ließ er mit der Inschrift nach unten gerichtete Grabsteine in den Bodes des unteren Lokalteils verlegen, womit er auf einen damaligen Vorschlag von Karl Prantl reagierte, den Stephansplatz mit ausrangierten Grabsteinen zu pflastern[1]; und 1985 sind die Toiletten hinzugekommen.[2]

Besitzer ist der österreichische Schauspieler Hanno Pöschl, der u. a. in dem Film Before Sunrise (1995) mitspielt und einer dessen Schauplätze das Kleine Café war.

  • Eva Kuß: „Kleines Café“, in dies.: Hermann Czech. Architekt in Wien, Zürich, Park Books 2014, S. 176–193.
  • Eva Menasse: „Seine Cafés sind immer voll: Der Architekt Hermann Czech“, FAZ.net (Memento vom 9. März 2018 im Internet Archive)
  • Barbara Rieger: „Kleines Café“, in: Melange der Poesie: Wiener Kaffeehausmomente in Schwarzweiß, hg. von Barbara Rieger und Alain Barbero, Verlag Kremayr & Scheriau: Wien 2017, S. 119.
  • Wolfram Siebeck: Die Kaffeehäuser von Wien. Wilhelm Heyne Verlag München 1996. Seite 145–150. ISBN 3-453-11530-9.
  • Dietmar Steiner: „Kleines Café“ auf nextroom.at

Einzelnachweise

  1. Vgl. Eva Kuß: „Kleines Café“, in dies.: Hermann Czech. Architekt in Wien, Zürich, Park Books 2014, hier S. 189.
  2. Siehe Eva Kuß: „Kleines Café“, in dies.: Hermann Czech. Architekt in Wien, Zürich, Park Books 2014, S. 176–193. Dietmar Steiner spricht von drei Etappen: „Kleines Café“ auf nextroom.at. Siehe auch Rieger, Barbara: „Kleines Café“, in: Melange der Poesie: Wiener Kaffeehausmomente in Schwarzweiß, hg. von Barbara Rieger und Alain Barbero, Verlag Kremayr & Scheriau: Wien 2017, S. 119.