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vom 01.03.2017, aktuelle Version,

Kleinsorgen (Adelsgeschlecht)

Die Familie von Kleinsorgen ist ein deutsches Adelsgeschlecht.

Geschichte

Die Stammreihe der ursprünglich aus der Grafschaft Lippe stammenden Familie beginnt mit Cord Kleinsorge († vor 1476), der 1464 mit dem Lippehof in Lemgo belehnt wurde. Der brandenburgische Geheime Kammerrat Heinrich Balthasar Kleinsorgen wurde am 3. Mai 1698 in den Reichsadelsstand erhoben, ebenso 1710 Johann Philipp Kleinsorgen, Wolfgang Wilhelm Kleinsorgen und Ida Wilhelmina Kleinsorgen, die Kinder des verstorbenen kurfürstlich kölnischen Richters zu Werl Caspar Kleinsorgen. Johann Baptist Wolfgang von Kleinsorgen, vorderösterreichischer Postdirektor in Freiburg i. Br., wurde 1792 in den österreichischen Freiherrenstand erhoben, Maximilian von Kleinsorgen, Fideikommissherr auf Gut Schüren 1846 in den preußischen Freiherrenstand.

Wappen

Das Stammwappen derer von Kleinsorgen zeigt in Rot einen goldenen Drudenfuß und wurde mit späteren Adelserhebungen und -verbesserungen modifiziert. Das Wappen der preußischen Freiherren von Kleinsorgen (1846) ist geviert und zeigt rechts oben in Gold einen schwarzen Drudenfuß, links oben einen roten Löwen, rechts unten in Schwarz einen mit einem roten Herz belegten Reichsapfel, links unten in Gold einen schwarzen Flügel.

Bekannte Mitglieder

Literatur

  • Genealogisches Handbuch des Adels. Band 91: Adelslexikon VI. Limburg an der Lahn 1987, S. 268.
  • Der Hof Wickede und die Familie (von) Kleinsorgen. Verein für Geschichte und Heimatpflege Wickede (Ruhr), Mai 1984, Nr. 5, S. 4–21.
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