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vom 04.03.2020, aktuelle Version,

Kraftwerk Wasserburg

Kraftwerk Wasserburg
Ostseite des Kraftwerks
Ostseite des Kraftwerks
Lage
Kraftwerk Wasserburg (Bayern)
Kraftwerk Wasserburg
Koordinaten 48° 3′ 29″ N, 12° 13′ 8″ O
Land Deutschland
Bayern  Bayern
Ort Wasserburg
Gewässer Inn
Gewässerkilometer km 159.85
Höhe Oberwasser 430,75 m ü. NN
Kraftwerk
Eigentümer Verbund AG
Betreiber Verbund AG
Bauzeit 1935–1938
2008–2009
Betriebsbeginn 1938
2009
Technik
Engpassleistung 24,1 Megawatt
5 Megawatt
Durchschnittliche
Fallhöhe
ca. 7,62 m
Regelarbeitsvermögen 122,9 Millionen kWh
42,9 Millionen kWh/Jahr
Turbinen 5 × Kaplan-Turbine
1 × Kaplan-Rohrturbine
Generatoren 6
Sonstiges
Website verbund.com, verbund.com
Stand 2015

Das Kraftwerk Wasserburg ist ein Laufwasserkraftwerk der österreichischen Verbund AG im oberbayrischen Wasserburg am Inn.

Um die Aluminiumhütte in Töging, die bis dahin vom Kraftwerk Töging mit Strom versorgt wurde, erweitern zu können, beauftragte diese die Innwerk AG mit dem Projektieren von Kraftwerken am Inn. Eines der Kraftwerke entstand schließlich in Wasserburg. Zeitgleich errichtet wurden das Kraftwerk Teufelsbruck und das Kraftwerk Gars.

Die Anlage liegt am Inn, nur wenige hundert Meter südwestlich der Altstadt von Wasserburg am Inn. Das von 1935 bis 1938 erbaute Kraftwerk besteht aus einem vierfeldrigen Wehr an der linken Uferseite und einem Krafthaus mit fünf Kaplan-Turbinen an der rechten. Diese Turbinen mit vertikaler Achse tragen Drehstromgeneratoren für 6,3 kV Nennspannung. Eine Maschinenhalle fehlt, die beiden Portalkräne fahren im Freien. Das Schienenpaar erstreckt sich vom Umschlagplatz am rechten Ufer über die Turbinen und zuletzt auch die linksufrig liegenden Wehrfelder.

2008/09 wurde südlich (orographisch rechts) der bestehenden Turbinen eine Erweiterung vorgenommen. Das so genannte Triebwerk Wasserburg, eine horizontale Kaplan-Turbine mit einer Leistung von 5 MW, dient seitdem als Hauptturbine des Kraftwerks und steigerte die Jahresausbeute.

In den letzten Jahren wurde am rechten Ufer eine Fischaufstiegshilfe errichtet, die mit Stand März 2020 schon auf Google Maps zu sehen ist.

Der Nachfolger der Innwerk AG, die E.ON Wasserkraft GmbH, verkaufte das Kraftwerk 2009 an die österreichische Verbund AG.