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vom 27.05.2018, aktuelle Version,

Krippensteinkapelle

Krippensteinkapelle

Die Krippensteinkapelle (auch Heilbronner Kapelle) wurde 1959 am Krippenstein zur Erinnerung an die Opfer des Heilbronner Dachsteinunglücks errichtet. Architekt ist Gottfried Nobl.

Geschichte, Ausstattung und Nutzung

Nach dem Heilbronner Dachsteinunglück von 1954, das dreizehn Todesopfer gefordert hatte, wurde eine Kapelle nach Plänen von Gottfried Nobl errichtet und am 11. Juli 1959 durch Bischof Franz Salesius Zauner geweiht. Der Standort ist in der Nähe des Hauptgipfels des Hohen Krippensteins in 2100 Meter Seehöhe. Die Kapelle ist für Katholiken und Protestanten bestimmt. Ursprünglich war ein barocker Barbara-Altar aufgestellt, der sich heute im Hallstätter Museum befindet. Im Turm hängt eine Glocke aus der Stadt Heilbronn, das Heilbronner Geläute[1] und über dem Altar befinden sich zwei Holztafeln mit den Seligpreisungen Jesu. Diese Tafeln in Kerbschnitt sind eine Arbeit der Holzfachschule Hallstatt.[2] Hier finden Berggottesdienste[3] und Gedenkveranstaltungen statt.[4] Es werden auch Hochzeiten abgehalten.[5]

Einzelnachweise

  1. Landes-Chronik Oberösterreich: Der Todesmarsch am Karfreitag (Artikel von Rudolf Lehr, S. 382–383) und Kalendereintrag (S. 392). Landes-Chronik Oberösterreich, Christian Brandstätter Verlag Wien 2008 ISBN 978-3-85033-230-9
  2. Bergrettung Obertraun: Heilbronner Tragödie (Holztafeln mit Seligpreisungen). Aufgerufen am 25. Mai 2018
  3. meinbezirk.at: Bergmesse am Nationalfeiertag. Artikel vom 20. Oktober 2015
  4. Gemeindeamt Obertraun: Heilbronner Dachstein-Tragödie 1954, aufgerufen am 25. Mai 2018
  5. Oberösterreichische Nachrichten: Hochgelegene Hochzeit, Beitrag vom 27. Mai 2009, aufgerufen am 25. Mai 2018