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vom 19.01.2019, aktuelle Version,

Kronplatz

Kronplatz
Kronplatz: Südseite

Kronplatz: Südseite

Höhe 2275 m s.l.m.
Lage Südtirol, Italien
Dominanz 3,16 km Piz da Peres
Schartenhöhe 486 m Furkelpass
Koordinaten 46° 44′ 17″ N, 11° 57′ 36″ O
Kronplatz (Südtirol)
Kronplatz

Der Kronplatz (ladinisch und italienisch Plan de Corones) ist ein 2275 Meter hoher Berg in Südtirol (Italien), am Rande der Dolomiten. Er gilt als Hausberg von Bruneck und ist ein bekanntes Skigebiet. „Kronplatz“ nennt sich nicht nur der Berg, sondern auch die Ferienregion rund um den Berg. Auf dem Gipfelplateau des Berges grenzen die drei Gemeinden Bruneck, Enneberg und Olang aneinander. Der höchste Punkt ist das Spitzhörnle, bekannt auch durch seine Beschreibung durch Ludwig Steub.[1]

Nördliche Ansicht des Kronplatz
Ansicht des Kronplatz von der Burg Schöneck gesehen

Der Name Kronplatz ist eine Entlehnung aus dem ladinischen Toponym Plan de Corones.[2] Weiteres aus der Fanes-Sage: Am Kronplatz soll Dolasilla, die unverwundbaren Prinzessin des Reiches der Fanes, als Kriegerin bestimmt worden sein.

Im Sommer, wenn kein Skibetrieb stattfindet, dienen die kargen Wiesen als Viehweiden. Die wenigen noch unberührten Teile des Berges weisen die für das Pustertal typische Bewaldung auf.

Skigebiet

Gipfelkreuz des Kronplatzes

Geschichtliche Entwicklung

Schon vor dem Ersten Weltkrieg wurde die Planung einer Seilbahn von Bruneck auf den Kronplatz ins Auge gefasst. Dieses Projekt konnte wegen des Krieges und der widrigen Verhältnisse der Nachkriegszeit nicht verwirklicht werden.

Am 19. Jänner 1938 war es abermals so weit: Bei der Sitzung des Verwaltungsrates der „Funivia Dolomiti Monte Corona AG“ wurde über deren Gründung und Eintragung bei Gericht berichtet. Das in Auftrag gegebene Projekt für den Bau einer Seilbahn scheiterte aufgrund von Schwierigkeiten bei der Beschaffung des Finanzierungskredites in Höhe von einer Million Lire. 1939 wurde bei einer Vollversammlung der Aktiengesellschaft, bei der es vor allem um deren Auflösung ging, beschlossen, sie für mindestens ein Jahr weiterzuführen. Im November desselben Jahres wurde die Seilbahngesellschaft dann aufgelöst.

Als in den 1950er Jahren Willy Kofler, damaliger Präsident des Brunecker Fremdenverkehrsamtes, die treibende Kraft für die Erschließung des Kronplatzes durch eine Seilbahn war, scheiterte dies wiederum an der fehlenden Unterstützung jener Kreise, die über das notwendige Kapital verfügt hätten. Erfolg war erst Ernst Lüfter und einer Gruppe von Brunecker Bürgern beschieden, die Ende der 50er Jahre den Seilbahnbau erneut aufgriffen und lancierten.

1960 wurde die „Kronplatz Seilbahn Genossenschaft m. b. H.“ gegründet. Das Genossenschaftskapital betrug 550.000 Lire. 1961 erfolgte die Umwandlung der Genossenschaft in eine Aktiengesellschaft, mit der Benennung „Kronplatz Seilbahn AG Bruneck“. Das Gesellschaftskapital betrug 1 Million Lire. Als am 27. September 1961 an die Baufirma „Gebrüder Reichegger“ aus Sand in Taufers eine erste Anzahlung für den Bau einer Materialseilbahn erging, gab es mit dem eigentlichen Seilbahnprojekt noch Probleme, da es 283 Millionen Lire gekostet hätte. Zudem erhielt das Vorhaben vom römischen Verkehrsministerium aufgrund zu geringer Förderleistung kein grünes Licht. Man musste sich anderweitig umsehen. In der Folge wurden mehrere Betriebe eingeladen, Offerten einzureichen. Es erhielt die Firma Ceretti & Tanfani 1962 den Zuschlag, die für den Bau der Seilbahn 137 Millionen Lire verlangte.

Am Beginn gab es große Schwierigkeiten, da vorerst lediglich 38 Prozent des gezeichneten Aktienkapitals (100 Millionen Lire) eingezahlt worden waren. Jedoch sicherte „Mediocredito“ von Trient ein Darlehen von 180 Millionen Lire zu. Zudem stellte die Sparkasse Bruneck einen Übergangskredit von 40 Millionen bereit.

Im Frühsommer 1963 begann man mit dem Bau des ersten Skiliftes „Belvedere“. Trotz verschiedener Schwierigkeiten konnten die Seilbahn und der Belvedere-Skilift in der Weihnachtszeit 1963 in Betrieb genommen werden. Damit war die Erschließung des Brunecker Hausbergs für den Wintersport eingeleitet, was eine stetige Investitionspolitik nach sich zog.

Im ersten Skiwinter waren die Einnahmen enttäuschend. Den Verpflichtungen konnte man nur durch die Aufnahme eines Kredites in Höhe von 125 Millionen Lire nachkommen. Als 1964 der finanzielle Zusammenbruch der AG drohte, wandte man sich nach Nordtirol und erhielt ein Darlehen von 5.000.000 ÖS. Weitere Hilfen folgten.

1967 wurde der „Sonnenlift“ geplant, und im selben Jahr wurde auch die Fertigstellung der Bergstation samt Restaurant ins Auge gefasst. Ab dem Winter 1970/71 konnte die 5,4 km lange „Silvesterabfahrt“ befahren werden. Die Fertigstellungsarbeiten an der Bergstation und der Bau des Restaurants konnten 1974 abgeschlossen werden.

Einen regen Winterbetrieb erlebte der Kronplatz bereits in den späteren 1960er Jahren. Die Skilifte „Belvedere“, „Ochsenalm“, „Korer“, „Marchner“ sowie „Furkel“ und „Alpen“ gingen in Betrieb. Der Kronplatz entwickelte sich zum Senkrechtstarter unter den Skigebieten Italiens. 1973 war das Skigebiet derart bekannt, dass die Aufstiegsanlagen den Ansturm fast nicht mehr bewältigen konnten. So sollte eine neue Aufstiegsanlage von Reischach aus Entlastung bringen, und 1973 wurde der Bau des „Herrnegg-Sesselliftes“ und des „Pramstall-Schleppliftes“ beschlossen.

Mitte der 1970er Jahre hatte sich die finanzielle Situation entspannt, und es konnte nach 13 Jahren erstmals eine Dividende ausbezahlt werden. Man ging nun zielstrebig an die Potenzierung der bestehenden Anlagen oder an die Ersetzung derselben durch modernere Anlagen. Neben den anderen Umbauten beschloss man auch die Ersetzung der Seilbahn durch eine moderne Umlaufbahn. Es handelte sich um eine Neuentwicklung, d. h. um den Bau von zwei aufeinander koppelbaren Umlaufbahnen. Es gelang, termingerecht beide Bahnen (Kronplatz I und II) zu Beginn des Winters 1986/87 in Betrieb zu nehmen. Die Anlage gehörte bei der Inbetriebnahme zu den leistungsstärksten der Welt (2.250 Personen pro Stunde). Durch die erhöhte Beförderungskapazität ergab sich zwangsläufig ein größerer Andrang an Skifahrern. Die Parkplätze bei der Talstation reichten nicht mehr aus, so musste man zusätzliche Parkflächen bereitstellen.

Im Jahr 2000 wurde die Aufstiegsanlage „Kronplatz 2000“ in Betrieb genommen, die parallel zur Umlaufbahn verläuft. Der „Herrnegg-Sessellift“ wurde abgerissen. 2003 wurde „Kronplatz I und II“ durch eine moderne 8er-Kabinenbahn ersetzt. Mit den beiden Umlaufbahnen können 3.950 Personen pro Stunde auf den Kronplatz transportiert werden.

Umfang

Kronplatz: Blick nach Osten auf die Mittelstation des Olang-Lifts und die Bergstation des Arndt-Lifts

Das Skigebiet Kronplatz bietet insgesamt 114 Kilometer präparierte Pisten in Höhenlagen zwischen 1000 und 2275 Metern, die durch insgesamt 32 Aufstiegsanlagen mit einer Beförderungsleistung von 66.362 Personen pro Stunde bedient werden. Alle Skipisten im Skigebiet können durch insgesamt 346 Beschneiungsanlagen künstlich beschneit werden. Es gilt daher als schneesicher. (Stand: August 2011)

Der Kronplatz selbst als Hauptberg des Skigebietes besitzt zwölf moderne Gondelbahnen sowie fünf Sessellifte, die von drei Seiten bis auf die breite, im oberen Teil baumfreie Kuppe hinaufführen. Weitere acht Gondelbahnen und ein Sessellift liegen an den zwei anderen Bergen des Skigebietes, dem Piz da Peres und dem Piz de Plaies. Der Piz da Peres liegt südlich in direkter Nachbarschaft zum Kronplatz. Im Südwesten schließt sich der Piz de Plaies durch eine Verbindungsgondelbahn an, die über die Ortschaft St. Vigil hinwegführt. Im Skigebiet gibt es weiterhin sechs Skilifte an kleineren Skihängen in der näheren Umgebung des Kronplatzes, die sich auf das Pustertal, das Gsieser Tal und das Antholzer Tal verteilen und nicht direkt an das Hauptgebiet angeschlossen sind.

Der Kronplatz bietet fünf zwischen 5 und 7 Kilometer lange Talabfahrten:

  • zwei ca. 5 km lange Abfahrten nach Reischach in Richtung Bruneck (1160 m Höhendifferenz),
  • eine 6,5 km lange Abfahrt nach Gassl in Richtung Olang (1110 m Höhendifferenz),
  • eine 6 km lange Abfahrt nach St. Vigil (1070 m Höhendifferenz).
  • eine 7 km lange Abfahrt nach Percha (1355 m Höhendifferenz).
  • und eine 2 km lange schwarze Piste (500 m Höhendifferenz) vom Piz de Plaies nach Piculin im Gadertal mit Skibusanschluss nach Alta Badia.

Die Abfahrten sind aufgrund der zahlreichen Beschneiungsanlagen bis in den Frühling befahrbar.

Kronplatz Seilbahn AG

Die Kronplatz Seilbahn AG ist eines der drei Seilbahnunternehmen, das die Aufstiegsanlagen am Kronplatz führt. Die Umsätze im Geschäftsjahr 2006/2007 beliefen sich auf etwas mehr als 12 Millionen Euro, das Ergebnis vor Steuern auf 1 Million Euro. Während des Geschäftsjahrs 2006/2007 gab das Unternehmen 15 Fixbeschäftigten und 58 Saisonbeschäftigten Arbeit. Der Verwaltungsrat hat zehn Mitglieder, der Aufsichtsrat drei. Präsident des Verwaltungsrates ist (Stand: 2013) Werner Schönhuber.

Mit dem „Projekt Ried“, das eine neue Piste und eine Seilbahn nach Percha vorsah, löste die Kronplatz Seilbahn AG in den anliegenden Dörfern um den Kronplatz heftige Diskussionen aus. Bei einer informellen Volksbefragung im Jahr 2008 in Reischach, einer Fraktion von Bruneck, hatte sich die Bevölkerung gegen das Projekt Ried ausgesprochen. Die Beteiligung an der formellen Volksbefragung in der Gemeinde Bruneck 2010 lag unter 40 % und erreichte nicht die notwendige Beteiligungsgrenze. SAS Projekt Ried wurde von der Südtiroler Landesregierung am 15. Dezember 2008 nach positiver Umweltverträglichkeitsprüfung genehmigt. Die Inbetriebnahme erfolgte 2011.

Alpiner Skiweltcup

Auf der Piste Erta in St. Vigil wurden im Rahmen des Alpinen Skiweltcups 2017 und 2018 jeweils ein Riesentorlauf der Damen ausgetragen.[3] In der Saison 2016/17 gewann Federica Brignone, in der Saison 2017/18 Viktoria Rebensburg.

Concordia 2000

Kronplatz

Der Skipionier Erich Kastlunger aus St. Vigil schlug anlässlich der Jahrtausendwende vor, auf dem Gipfelplateau des Kronplatzes eine große Glocke aufzustellen. Nach Absprache mit den verschiedenen Seilbahngesellschaften wurde dem Projekt grünes Licht erteilt. Der Künstler Paul de Doss-Moroder aus St. Ulrich wurde damit beauftragt, die Friedensglocke „Concordia 2000“ zu entwerfen. Sie sollte ein Zeichen des Dankes an alle sein, die am Ausbau des Skibergs mitgewirkt hatten, und als Mahnmal für Eintracht und Frieden dienen. Die Glocke wurde im Sommer 2003 in der Spitze des Aussichtsturmes installiert.

St.-Sebastian-Kapelle

Auf der Gipfelhöhe des Kronplatzes befindet sich eine im Jahr 1984 errichtete und dem Hl. Sebastian geweihte Bergkapelle, auch Kronplatz- oder Schützenkapelle genannt.[4] 2018 wurde in der Kapelle von den Schützenverbänden Nord- und Südtirols – anlässlich des hundertjährigen Gedenkens an das Ende des Ersten Weltkriegs und die damit verbundene Teilung Tirols – eine Reliquie von Kaiser Karl I., dem letzten habsburgischen Herrscher, hinterlegt.[5]

Radsport

Die 16. Etappe des Giro d’Italia 2008 führte am 26. Mai 2008 in einem 12,9 km langen Bergzeitfahren von St. Vigil auf den Kronplatz. Auch die 93. Auflage des Giro im Jahr 2010 besuchte den Kronplatz.

Messner Mountain Museum

Das Messner Mountain Museum

Am 24. Juli 2015 eröffnete der Extrembergsteiger Reinhold Messner auf dem Kronplatz das MMM Corones, den sechsten und letzten Teil seiner Museumskette Messner Mountain Museum, in welchem das Thema ‚Klettern‘ abgehandelt wird. Der Bau wurde von der Architektin Zaha Hadid realisiert.[6]

LUMEN – Museum of Mountain Photography

Am 20. Dezember 2018 wurde am Kronplatz, im Areal der vom Architekturbüro EM2 Architekten umgebauten alten Bergstation, das Museum für Bergfotografie LUMEN eröffnet.[7]

Siehe auch

Literatur

  • Isolde von Mersi: Kronplatz: Skiberg mit Geschichte. Eine Chronik. Bruneck: Dipdruck 2003.

Einzelnachweise

  1. Bergwanderung aufs Spitzhörnle
  2. Wissenschaftliche Erkenntnisse des Philologen und Historikers Lois Craffonara: <Kronplatz für lad. Plan de Corones finden wir zunächst bei Staffler 1844, S. 166: «das Hörnle oder Kronplatz (in Enneberg Planta coronis [falsche Worttrennung!])». Dass die Bezeichnung Kronplatz bereits von Haller 1831 verwendet worden sei, ist falsch. Zu Stafflers Zeiten dürfte die Bezeichnung Kronplatz allerdings noch auf wackeligen Füßen gestanden haben, denn im selben Werk lesen wir etwas später auf S. 279 auch «Spitzhörnle oder Platzkron [!!] (Plang de corones)»! Josef Thomas Haller war deutschsprachig und schrieb deutsch; er war von 1817 bis 1824 Richter in Enneberg, kannte aber die deutsche Bezeichnung Kronplatz noch nicht, sondern nur «Die Schlichte». Johann Jakob Staffler, der seit 1843 Kreishauptmann im Pustertal war und in Bruneck arbeitete, zeigt noch große Unsicherheit (Kronplatz / Platzkron / Hörnle / Spitzhörnle). Plan de Corones kennen aber beide. Lad. corones bedeutet in diesem Toponym eindeutig ‚Geländeabstufungen‘, die auf Enneberger Seite vor den Planierungsarbeiten für die Skipisten in sehr deutlich ausgeprägter Form vorhanden waren und heute noch erkennbar sind. Auch Carlo Battisti ist diese geomorphologische Gegebenheit aufgefallen: «caratteristica per quattro ordini di balze». Lad. corona ‚Konsole, Wandbrett, Kranzleiste (über Fenster / über Tür)‘ kommt als Metapher in unserer Toponomastik als Bezeichnung für eine ‚Geländeabstufung‘ mehrmals vor. – Total aus dem Reich der Fantasie geholt ist dagegen Kühebachers Form und Erklärung: ausgehend von einer in Enneberg und im Gadertal nicht existierenden Form «Plang de Curunes» wird noch dazu für „curunes“ die Bedeutung ‚Berggeister‘ herbeigezaubert! Dabei beruft sich Kühebacher auf den Engadiner Andrea Schorta (Rätisches Namenbuch, Bd. II, S. 250 ff.), der aber für Graubünden zuständig ist, und nicht für Enneberg und das Gadertal, wo eine Form curunes phonotaktisch unmöglich war und ist und somit niemals existiert hat (ganz abgesehen von der erfundenen Bedeutung, die selbst in Schorta nicht zu lesen ist, weder im langen Artikel über planus (S. 250 - 256), auf den sich unser Autor bezieht, noch in jenem über das Etymon corona (S. 109), der von Kühebacher gar nicht angeführt wird!). Kronplatz hat erst in der zweiten Hälfte des 19. Jhs. begonnen, allmählich bekannt zu werden und hat erst mit dem Bau des Schutzhauses Kronplatz zu Beginn des 20. Jhs. gewisse Bedeutung erlangt. Es kam aber dann der Erste Weltkrieg, so dass die Bezeichnung erst mit Beginn der 20-er Jahre allgemein akzeptiert worden ist. Alte Brunecker haben mir das wiederholt bestätigt. Selbst Kühebacher gibt zu, dass Kronplatz eine «lautliche Angleichung» an das Ladinische ist. Das heißt, dass Plan de Corones das Endonym ist (die Haube des Berges gehört ja - wie wir schon oben gesagt haben - der Gemeinde Enneberg), und Kronplatz ein junges Exonym, das aber auf ganz unschuldige Art auf die Welt kam im Gegensatz zu den imperialistisch geprägten Neuschöpfungen Tolomeis. Das deutsche Exonym hat also volle Existenzberechtigung. Um die Mitte des vorigen Jahrhunderts kamen dann die Dichter und ließen Prinzen und Prinzessinnen auf dem Plan de Corones / Kronplatz krönen, und unsere Bezeichnungen erhielten damit auch eine volksetymologische Umdeutung. Erst als der Berg für den Brunecker Tourismus und als Skigebiet immer mehr an Bedeutung erlangte, avancierte er zum „Brunecker Hausberg“. Ich finde es nicht richtig, dass heute die angestammte ladinische Bezeichnung Plan de Corones nur auf Grund der aus Hamburg (oder von weiß Gott woher) eingeholten Ratschläge kaum mehr praktische Existenzberechtigung hätte und bei der Werbung um den Berg nur mehr mit Kleinstbuchstaben unter der mit großen Kapitallettern geschriebenen deutschen Bezeichnung aufscheinen darf. Das ist eine Usurpierung, die Schule machen könnte! Usurpierungen im Bereich der Toponomastik (vgl. die faschistischen Namensdekrete von 1923, 1940 und 1942) werden sonst in Südtirol nicht akzeptiert. Also gleiches Recht für alle, auch für die Ladiner! Beide Bezeichnungen können in gleich großen Buchstaben nebeneinander oder untereinander stehen!>
  3. Audi FIS Ski World Cup. Abgerufen am 24. Januar 2018.
  4. 30 Jahre Kronplatzkapelle (2014). Abgerufen am 31. Dezember 2018
  5. Hannes Obermair: Geschichtsblindes Südtirol? (Fehlende) Erinnerungskulturen 1918–2018 als Ausfall kritischen Bewusstseins. In: Patrick Rina et al. (Hrsg.): 18/18: Alto Adige / Südtirol 1918–2018. La Fabbrica del Tempo – Die Zeitfabrik, Bozen 2018, ISBN 978-88-943205-1-0, S. 48–55, hier: S. 48 (researchgate.net).
  6. Kristin Hohenadel: A Brilliant Monument to Mountaineering and Architecture Embedded in the Italian Alps. Slate Magazine. 4. August 2015.
  7. Website Lumenmuseum. Abgerufen am 21. Dezember 2018.
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