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vom 26.03.2018, aktuelle Version,

Léa Lemare

Léa Lemare

Léa Lemare in Courchevel 2013

Nation Frankreich  Frankreich
Geburtstag 21. Juni 1996 (21 Jahre)
Geburtsort Albertville, Frankreich
Karriere
Verein Courchevel
Nationalkader seit 2009
Debüt im Weltcup 3. Dezember 2011
Debüt im Continental Cup 8. August 2009
Status aktiv
Medaillenspiegel
JWM-Medaillen 0 × 1 × 1 ×
 Skisprung-Junioren-WM
0Silber0 2013 Liberec Team
0Bronze0 2014 Val di Fiemme Team
Platzierungen
 Gesamtweltcup 22. (2016/17)
 Sommer-Grand-Prix 14. (2013)
 Continental Cup 12. (2013/14)
 Weltcup-/A-Klasse-Podium 1. 2. 3.
 Teamspringen 0 0 1
 Grand-Prix-Podium 1. 2. 3.
 Mixed-Teamspringen 0 0 1
 Continental-Cup-Podium 1. 2. 3.
 Einzelspringen 0 1 0
letzte Änderung: 18. März 2018

Léa Lemare (* 21. Juni 1996 in Albertville) ist eine französische Skispringerin.

Werdegang

Léa Lemare debütierte am 8. August 2009 in einem Continental Cup-Springen in Bischofsgrün. Sie beendete ihre erste Saison auf dem 68. Platz. Neben den Wettbewerben im Continental Cup nahm sie auch an den Juniorenweltmeisterschaften in Hinterzarten teil, dort erreichte sie im Einzelspringen den 36. Rang. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2011 im estnischen Otepää landete sie auf dem 22. Platz. Daraufhin wurde sie in den Kader für die Nordischen Skiweltmeisterschaften 2011 in Oslo aufgenommen. Bei dem Springen von der Normalschanze wurde sie 33.

Im Sommer 2011 erzielte sie bei einem Continental Cup in Oberwiesenthal mit dem zweiten Rang ihre erste und bislang einzige Platzierung auf dem Podest. Seit der Wintersaison 2011/12 nimmt Léa Lemare an Weltcup-Springen teil.

Gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Coline Mattel, Julia Clair und Océane Avocat Gros gewann sie bei den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 2013 in Liberec die Silbermedaille im Mannschaftsspringen von der Normalschanze. Bei den Französischen Meisterschaften im Skispringen 2013 gewann sie von der Normalschanze in Chaux-Neuve den Titel sowie mit dem Mixed-Team Bronze.[1]

Im folgenden Winter gehörte Lemare zu den starken Springerinnen im Continental Cup. So beendete sie die Saison 2013/14 auf Platz 12 der Gesamtwertung. Bei den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 2014 in Val di Fiemme belegte sie im Einzelwettbewerb den 16. Rang und im Mannschaftswettbewerb holte sie zusammen mit Marie Hoyau, Julia Clair und Coline Mattel die Bronzemedaille. Bei der Olympia-Premiere des Damenskispringens belegte sie Rang 20.

Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2015 in Falun belegte sie den 32. Platz im Einzelwettbewerb und im Mixed-Teamwettbewerb wurde sie zusammen mit Ronan Lamy Chappuis, Julia Clair und Vincent Descombes Sevoie Achte. Nach einer weniger erfolgreichen Weltcup-Saison 2015/16 mit nur zwei Finalteilnahmen nahm sie an den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 2016 in Râșnov teil. Dabei belegte sie Platz 17 im Einzel- und Platz zehn im Mannschaftswettbewerb.

In der Weltcup-Saison 2016/17 war sie wieder deutlich erfolgreicher. Ihre beste Saison-Platzierung war Platz zwölf in Râșnov. In der Gesamtweltcupwertung belegte sie mit 165 Punkten den 22. Rang, was bis dahin ihr bestes Resultat war. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2017 in Lahti belegte sie den 20. Platz im Einzelwettbewerb und im Mixed-Teamwettbewerb wurde sie Zehnte.

Am 16. und 17. September 2017 erreichte sie in Kandersteg ihre ersten Podestplatzierungen im FIS-Cup. Am ersten Tag gewann sie den Wettbewerb, am zweiten Tag wurde sie Zweite hinter Nika Križnar. Am 16. Dezember 2017 nahm sie zusammen mit Julia Clair, Romane Dieu und Lucile Morat am ersten Frauen-Mannschaftsspringen in der Geschichte des Skisprung-Weltcups in Hinterzarten teil. Die französische Mannschaft landete dabei als Dritter auf dem Podium. Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang belegte sie im Einzelwettbewerb auf der Normalschanze den 28. Platz.

Statistik

Weltcup-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2011/12 38. 035
2012/13 24. 122
2013/14 30. 131
2014/15 29. 089
2015/16 50. 004
2016/17 22. 165
2017/18 28. 095

Grand-Prix-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2013 14. 108
2015 17. 035
2017 37. 012

Continental-Cup-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2009/10 68. 03
2010/11 62. 15
2013/14 12. 90
2014/15 16. 90
  Commons: Léa Lemare  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Descombes Sevoie und Lemare holen Titel in Frankreich. Skispringen-News.de. 31. März 2013. Abgerufen am 1. April 2013.