unbekannter Gast
vom 01.08.2014, aktuelle Version,

Landkreis Markt Eisenstein

Der Landkreis Markt Eisenstein gehörte von 1939 bis 1945 zum bayerischen Regierungsbezirk Niederbayern und Oberpfalz. Verwaltungssitz des Landkreises war Markt Eisenstein.

Geschichte

Er wurde am 25. März 1939 im Zuge der Neuordnung der Verwaltung des durch das Münchener Abkommen an Deutschland angegliederten Sudetenlandes dem Land Bayern angeschlossen.

Er umfasste am 1. Januar 1945:

Am 1. Dezember 1930 hatte der Kreis Markt Eisenstein 32.884 Einwohner, am 17. Mai 1939 waren es 32.779.

Das Kreisgebiet umfasste den Gerichtsbezirk Neuern sowie einige Ortschaften der Gerichtsbezirke Bischofteinitz, Ronsperg und Hartmanitz. Zum 15. Juli 1939 wurde im Wege einer Grenzbegradigung die Gemeinde Nimvorgut aus dem Landkreis Bischofteinitz in den Kreis Markt Eisenstein/Bayern umgegliedert.

Zum 1. Juli 1940 wurden die elf Gemeinden Babilon, Böhmisch Kubitzen, Chodenschloß, Grafenried, Haselbach, Hochofen, Klentsch, Mauthaus, Meigelshof, Possigkau und Wassersuppen in den Landkreis Waldmünchen eingegliedert.

Landräte

1938–1939: ?
1939–1943: Lippert
1943–1945: Reimann ( kommissarisch)

Städte und Gemeinden

  • Babilon, zum 1. Juli 1940 in den Landkreis Waldmünchen
  • Bistritz an der Angel
  • Böhmisch Kubitzen, zum 1. Juli 1940 in den Landkreis Waldmünchen
  • Chodenschloß, zum 1. Juli 1940 in den Landkreis Waldmünchen
  • Chudiwa
  • Depoldowitz
  • Deschenitz
  • Diwischowitz
  • Donau
  • Dorf Eisenstein
  • Eisenstraß
  • Flecken
  • Freihöls
  • Friedrichsthal
  • Fuchsberg
  • Fürthel
  • Gesen
  • Glashütten
  • Grafenried, zum 1. Juli 1940 in den Landkreis Waldmünchen
  • Grün
  • Hadruwa
  • Haidl am Ahornberg
  • Hammern
  • Haselbach, zum 1. Juli 1940 in den Landkreis Waldmünchen
  • Heuhof
  • Hinterhäuser
  • Hirschau
  • Hochofen, zum 1. Juli 1940 in den Landkreis Waldmünchen
  • Holletitz
  • Hoslau
  • Kaltenbrunn
  • Klentsch, zum 1. Juli 1940 in den Landkreis Waldmünchen
  • Kohlheim
  • Krotiw
  • Markt Eisenstein
  • Mauthaus, zum 1. Juli 1940 in den Landkreis Waldmünchen
  • Maxberg
  • Meigelshof, zum 1. Juli 1940 in den Landkreis Waldmünchen
  • Millik
  • Mottowitz
  • Nemschitz
  • Neuern
  • Neumark
  • Nimvorgut, 1939 nach Possigkau eingemeindet
  • Olchowitz
  • Petrowitz an der Angel
  • Plöß
  • Possigkau, zum 1. Juli 1940 in den Landkreis Waldmünchen
  • Prennet
  • Sankt Katharina
  • Schießnetitz
  • Schneiderhof
  • Seewiesen
  • Silberberg
  • Springenberg
  • Starlitz
  • Todlau
  • Vollmau
  • Wassersuppen, zum 1. Juli 1940 in den Landkreis Waldmünchen

Literatur