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vom 30.05.2018, aktuelle Version,

Leo Aberer

Leo Aberer
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Sterne (als Leo)
  AT 69 11.08.2006 (1 Wo.)
Wann geda?
  AT 46 06.08.2010 (3 Wo.)
Singles[1]
Sterne (als Leeone)
  AT 21 07.12.2003 (4 Wo.)
Won’t You Know (als Leo)
  AT 21 02.06.2006 (14 Wo.)
Wann geda?
  AT 25 02.07.2010 (10 Wo.)
There Will Never Be Another You (mit Patricia Kaiser)
  AT 37 11.03.2011 (14 Wo.)
So Low
  AT 23 19.04.2013 (3 Wo.)
Es tut so weh
  AT 36 05.07.2013 (1 Wo.)
Giovanna
  AT 5 12.07.2013 (6 Wo.)
Kangaroo
  AT 9 19.09.2014 (12 Wo.)
Omis Apfelstrudel
  AT 29 21.11.2014 (2 Wo.)
Goodbye (mit Marco Angelini)
  AT 9 05.12.2014 (4 Wo.)
Everything Is Possible
  AT 21 07.08.2015 (8 Wo.)
Loco (feat. Balleo)
  AT 33 17.06.2016 (4 Wo.)

Leo Aberer (* 27. März 1978 in Wien), auch LEO oder Leeone, ist ein österreichischer Sänger und Songwriter. Bekannt wurde er durch die Teilnahme beim Ö3 Soundcheck 2005, die ORF-Show The Match sowie die Österreichische Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2011 mit Patricia Kaiser.

Ausbildung

Leo Aberer erhielt seit seinem siebten Lebensjahr am Wiener Konservatorium Unterricht auf der Violine. Mit 14 Jahren wurde er – damals noch als Sopran – an der Wiener Volksoper engagiert und sang zusammen mit Plácido Domingo in dem Stück Gianni Scicchi von Puccini. Gitarre und Keyboard erlernte er später autodidaktisch. Es folgte das Studium des Jazzgesangs an der Grazer Karl-Franzens-Universität. Nebenbei studierte er Betriebswirtschaftslehre und Psychologie, was er 2004 mit dem Magister-Titel abschloss.

Biografie

2003 nahm er sein erstes Studioalbum und seine Debütsingle Sterne auf, die Platz 69 (Album) und 21 in den österreichischen Charts erreichten. Bei der Teilnahme am Ö3 Soundcheck im Jahr 2005 erreichte er den zweiten Platz und erhielt einen neuen Plattenvertrag bei Universal Music. Mit seiner Band tourte er 2006 durch Österreich. Im selben Jahr war er mit seiner Single Won’t You Know 20 Wochen in den Charts und erreichte Platz 21. Weitere Veröffentlichungen wie Walking and Talking folgten. Hierauf folgte 2007 die Nominierung zum Amadeus Austrian Music Award.[2]

Im Rahmen der Ö3-Initiative „Die Neuen Österreicher“ nahm Leo Aberer, gemeinsam mit anderen Musikerinnen und Musikern aus Österreich, im November 2007 die Single Kinder auf, deren Erlös der Spendenaktion „Licht ins Dunkel“ zugutekam. Der Song stieg per 9. Dezember 2007 direkt auf Platz 1 in die Ö3-Hörercharts ein. In den Ö3 Austria Top 40 Single-Charts erreichte er Platz 3.

Neben internationalen eigenen Konzerten trat er seit etwa 2002 im Vorprogramm u. a. von Rod Stewart, Earth, Wind & Fire, Sascha, Simple Minds oder Right Said Fred auf.

Der Gründung seines eigenen Plattenlabels und Verlagshauses Black Baracuda folgte 2013 seine eigene Filmfirma Leoversum.

Am 26. März 2008 erreichte das Video zum Song Sweet Honey Platz 14 der internationalen YouTube-Charts.[3] Der Titel wurde 2010 zusammen mit Laith al Deen interpretiert. Nachdem er 2009 den Longplayer Sackgasse veröffentlicht hatte, ging er nach Los Angeles, um unter anderem mit dem Rapper LL Cool J sein neues Album aufzunehmen.[4]

2010 erschien das Album Wann geda?, das den ersten Charteinstieg seit Jahren für Aberer bedeutete. Ebenfalls im Jahre 2010 war der Titel I Wanna Be Free über 14 Wochen in den italienischen Charts und bei Festivals wie in Lecce bzw. „Top of the Pops“ des italienischen Fernsehsenders RAI Duo vertreten. Im Herbst desselben Jahres erreichte er beim Publikumsvoting für die Österreichische Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2011, gemeinsam mit Patricia Kaiser und dem Lied There Will Never Be Another You den 1. Platz.[5]

Im Mai 2012 veröffentlichte er den Song und das Video zur EM 2012 Football Is My Life gemeinsam mit Shaggy. Das dazugehörige Video wurde in New York und in Budapest gedreht. Die Single Giovanna erreichte in den österreichischen Charts den 5. Platz; das dazugehörige Video konnte innerhalb von zwei Jahren 1,7 Millionen Views verzeichnen.

So Low erreichte Platz 23 der Charts; das dazugehörige Video war in Afrika gedreht worden.

Im Mai 2014 erhielt Leo Aberer den Erzherzog-Johann-Award des Landes Steiermark, der im Rahmen der Wohltätigkeitsveranstaltung „Band für Steiermark“ übergeben wurde.

Zu einer zweiten Zusammenarbeit mit Shaggy kam es anlässlich der WM 2014 mit dem Titel Football Minha Vida. Die Single Kangaroo im Sommer 2014 erreichte die höchste Chartposition mit Platz 9 der Verkaufscharts und hielt sich 10 Wochen; in den iTunes-Charts landete sie auf Platz 1. Im November 2014 begann die Zusammenarbeit mit Marco Angelini; die erste gemeinsame Single Goodbye führte wochenlang die iTunes-Charts an, stieg auf Platz 23 der offiziellen österreichischen Charts ein und erreichte Platz 9.

Everything Is Possible ist ebenfalls zu finden auf der Bravo Hits 90.

Die Single Kangaroo Summer Edit feat. Martin Van Lectro erschien 2015 und ist Teil der Club Sounds Vol. 75.[6]

Musikstil

Aberers Musik ist hauptsächlich dem Pop zuzuordnen, jedoch wird sie auch durch Blues-, Swing-, Reggae- und Hip-Hop-Elemente beeinflusst. Ein Beispiel dafür ist seine Singleveröffentlichung Walking and Talking, welche an Ray CharlesHit the Road Jack angelehnt ist.

Auszeichnungen

  • Nominierung zum Amadeus Austrian Music Award 2007
  • 2. Platz beim Deutschen Rock und Pop-Preis 2009 in der Kategorie „Bester Sänger“
  • Cool Award 2013
  • Erzherzog-Johann-Award 2014

Diskografie

Aberer mit Shaggy
Singles
Titel Interpret Jahr Anmerkung
Back in Time Leoone 1999
Sterne Leo 2003
Won’t You Know Leo Aberer 2006
Baby ist das Liebe Leo Aberer 2006 Bravo Hits 55
Walking and Talking Leo Aberer 2006
Dancing Leo Aberer 2007
Rollin Inez & Leo Aberer 2007
Sweet Honey Leo Aberer 2008; 2010 featuring Laith Al-Deen & Johnny Palmer
What About the Rain Leo Aberer 2009
Wanna Be Happy Leo Aberer 2009
Sturm und Drang Leo Aberer 2009
Swing Low Leo Aberer 2009 feat. Lia Weller, the Fairy and 3 Angels
Football Is My Life Leo Aberer 2010 featuring Herbert Prohaska
Run Leo Aberer 2010
Wann geda? Leo Aberer 2010 Ö3 Greatest Hits Compilation 53 – Platz 1 der iTunes Reggae Charts
The Snow Is Back Again Leo Aberer 2010
Heisse Maroni Leo Aberer 2010
I hob die liab Leo Aberer 2010
I Wanna Be Free Leo Aberer 2010
There Will Never Be Another You Leo Aberer 2011 Duett mit Patricia Kaiser
Deine Blinkerl Leo Aberer 2011
Fade Away Leo Aberer 2012
Football Is My Life Leo Aberer & Shaggy 2012
Dark Clouds Falling Leo Aberer & Friends 2012
Never Ever Leo Aberer 2012 feat. Simone Kopmajer
Auf die Schi Leo Aberer 2013
Schi fahren Is My Life Leo Aberer 2013
So Low Leo Aberer 2013
Es tut so weh Leo Aberer 2013
Giovanna Leo Aberer 2013
Tanz Leo Aberer 2014
Football Minha Vida Leo Aberer & Shaggy 2014
Oesterreicher Leo Aberer 2014
Kangaroo Leo Aberer 2014
Goodbye Marco Angelini & Leo Aberer 2014
Omis Apfelstrudel Leo Aberer 2014
Never Meant to Hurt You Leo Aberer 2015
So Slow Leo Aberer 2015
Everything Is Possible Leo Aberer 2015
Please Don’t Go Leo Aberer 2015
One More Night Leo Aberer 2016
I EM Austria Leo Aberer 2016 feat. Frenkie Schinkels
Loco Leo Aberer 2016 feat. Balleo
Lola Leo Aberer 2016
We Jump Down Deep Leo Aberer 2016 feat. Österreichischer Skiverband-Adler
Follow Leo Aberer 2017
Don’t Drink Coffee Leo Aberer 2017
Spring in die Sonne Leo Aberer 2017
Over Now Nora Lisa 2017 feat. Leo Aberer
Hot Summerrain Angelika Doss 2017 feat. Leo Aberer
Don’t Give Up Leo Aberer 2017 feat. Kim Lone, Theresa Chorinsky, Angelika Doss
The wolf Leo Aberer 2017
Hole in my soul Leo Aberer 2018
Cucucina Leo Aberer 2018
Alben
Titel Interpret Jahr Anmerkung
Walking and Talking Leo 2000
Sterne Leo 2003
Sterne Leo 2006
Spielball Leo Aberer 2007
Sackgasse Leo Aberer 2009
Wann geda? Leo Aberer 2010
Ego State Leo Aberer 2013

Quellen

  1. 1 2 Chartdiskografie Österreich
  2. Nominierung (als Leo) zum Amadeus Austrian Music Award
  3. oe3.orf.at
  4. oe3.orf.at / Aktuell
  5. 1. Platz
  6. http://www.dance-charts.de/201510146180/club-sounds-75-tracklist
  Commons: Leo Aberer  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien