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vom 18.03.2018, aktuelle Version,

Leo Maasburg

Leo Maasburg (* 28. März 1948 in Graz) ist ein österreichischer Geistlicher und seit 2005 Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke Österreich. Außerdem war er langjähriger Wegbegleiter von Mutter Teresa.

Leben

Am Stiftsgymnasium Melk war Maasburg Protegé seines Physikprofessors Reginald Zupancic.[1] Er studierte Rechts- und Politikwissenschaften, Theologie und Missiologie an den Universitäten Innsbruck und Oxford sowie an der Päpstlichen Lateranuniversität. Nach der Priesterweihe 1982 in Fátima wurde er Mitarbeiter des slowakischen Bischofs Paul Hnilica in Rom, wo er Mutter Teresa kennenlernte, die er auf zahlreichen Reisen, u. a. nach Indien, Kuba oder in die Sowjetunion, begleitete[2] und deren Seligsprechung er mit vorbereitete. Seit 2003 ist der Mitglied der Päpstlichen Missionswerke, seit 2005 deren Nationaldirektor. Sein Buch über Mutter Teresa (Original deutsch: Mutter Teresa. Die wunderbaren Geschichten) erschien u. a. auf Englisch, Französisch, Koreanisch, Norwegisch, Polnisch, Italienisch, Lettisch, Portugiesisch, Ungarisch, Makedonisch, Albanisch, Slowakisch, Russisch, Chinesisch, Slowenisch, Kroatisch, Estnisch und Tschechisch.

Im Februar 2016 wurde bekannt, dass Karl Wallner ab 1. September 2016 als missio-Nationaldirektor Leo Maasburg nachfolgen soll.[3]

Publikationen

Einzelnachweise

  1. Ware Mensch - Das Geschäft mit der modernen Sklaverei, Ordensnachrichten Nr. 5/2005. Abgerufen am 28. August 2010
  2. Mutter Teresa: "Sie hat nicht gepredigt", Presse, 25. August 2010. Abgerufen am 28. August 2010
  3. orf.at - Pater Karl Wallner neuer „Missio“-Nationaldirektor. Artikel vom 8. Februar 2016, abgerufen am 8. Februar 2016.