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vom 21.05.2018, aktuelle Version,

Liste der Kellergassen in Großweikersdorf

Die Liste der Kellergassen in Großweikersdorf führt die Kellergassen in der niederösterreichischen Gemeinde Großweikersdorf an.

Foto   Kellergasse Standort Beschreibung
BW Datei hochladen Ruppersthaler Straße KG: Baumgarten am Wagram
Standort
Die einseitige Einzelkellergasse liegt in einem Graben am südwestlichen Rand des Dorfs. Sie erstreckt sich über 100 Meter Länge und besteht aus acht Gebäuden, davon fünf in Schildmauerform.[1]
BW Datei hochladen KG: Baumgarten am Wagram
Standort
Die kurze einseitige Einzelkellergasse liegt in einem Hohlweg am westlichen Rand des Dorfs. Sie erstreckt sich über 50 Meter Länge und besteht aus sechs Gebäuden, mehrheitlich in Schildmauerform und erneuerungsbedürftig.[2]
BW Datei hochladen Kreuzbergstraße KG: Großweikersdorf
Standort
Die beidseitige Einzelkellergasse liegt in einem Graben westlich außerhalb des Orts. Sie erstreckt sich über 100 Meter Länge und besteht aus 13 Gebäuden, teils in Schildmauerform, teils traufständig, viele erneuerungsbedürftig.[3]
BW Datei hochladen Waasen KG: Großweikersdorf
Standort
Die beidseitige Einzelkellergasse liegt in einem Hohlweg südwestlich außerhalb des Orts. Sie erstreckt sich über 400 Meter Länge und besteht aus 41 Gebäuden, mehrheitlich in Schildmauerform und erneuerungsbedürftig.[4] Der Hohlweg ist im oberen Teil schon verwachsen und kaum passierbar.[5]
BW Datei hochladen KG: Großweikersdorf
Standort
In dem kurzen Hohlweg befinden sich einige ältere Keller, vorwiegend in Schildmauerform.[6]
Datei hochladen Alte Hauptstraße / Marktweg KG: Großwiesendorf
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Das beidseitige Kellergassensystem an Geländekanten befindet sich am Ortsrand und im Hintaus. Es umfasst 20 Gebäude auf 300 Metern Länge, darunter 15 Keller, teils traufständig, teils in Schildmauerform. Die älteste Datierung ist von 1789.[7]
BW Datei hochladen Bahnhofstraße KG: Großwiesendorf
Standort
Die einseitige Einzelkellergasse liegt an einer Geländekante am Ortsrand. Sie umfasst 13 Keller auf 250 Metern Länge: neun in Schildmauerform, vier traufständig.[8]
Datei hochladen Haltergraben KG: Großwiesendorf
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Die einseitige Einzelkellergasse liegt in einem Hohlweg außerhalb des Orts. Sie erstreckt sich über 150 Meter Länge und besteht aus zwölf Gebäuden, teils in Schildmauerform, teils traufständig, die Hälfte erneuerungsbedürftig.[9]
BW Datei hochladen Hauptstraße KG: Kleinwiesendorf
Standort
Die einseitige Einzelkellergasse liegt an einer Geländekante im Ort. Entlang der östlichen Seite der Hauptstraße liegen laut Schmidbaur auf 600 Metern Länge 49 Gebäude, davon 14 Gebäude mit Wohnnutzung und 30 Keller. Die Keller sind teils in Schildmauerform, teils traufständig, etwa die Hälfte ist erneuerungsbedürftig. Die älteste Datierung ist von 1777.[10] Mittlerweile dürften einige der Keller durch neue Wohnhäuser ersetzt worden sein.
Anmerkung: Vermutlich hat Schmidbaur in seinen Zahlen die Objekte, darunter auch Keller, nicht berücksichtigt, die sich nicht direkt an der Hauptstraße befinden, z. B. Welt-Icon , Welt-Icon , Welt-Icon f3
BW Datei hochladen Baumgartner Straße KG: Ruppersthal
Standort
An der Straße am östlichen Ortsrand, die hier einen Hohlweg bildet, befinden sich einige Keller in Schildmauerform.[11]
BW Datei hochladen KG: Ruppersthal
Standort
In den Hohlwegen zwischen Kirche und Baumgartner Straße befinden sich mehrere Keller.
Anmerkung: Die Angaben von Schmidbaur sind nicht schlüssig. Er nennt für einen "nördlichen Kirchenhohlweg" neun Gebäude einseitig auf 100 Meter Länge an einer Geländekante (davon eine Scheune, ein Wohnhaus, drei traufständige Keller, vier Schildmauer-Keller),[12] und für einen "südlichen Kirchenhohlweg" einseitig auf 150 Metern Länge 14 Keller in Hohlweglage (davon sieben in Schildmauerform, sechs traufständig, einer giebelständig).[13] Die Zahlen scheinen eher zur nordöstlichen Welt-Icon und zur südwestlichen Welt-Icon Hälfte des nördlichen Hohlwegs zu passen, als zum nördlichen Welt-Icon Hohlweg insgesamt und zum südlichen Welt-Icon Hohlweg (in dem lt. Katasterplan ja auch einige Keller liegen dürften).f3
BW Datei hochladen Reifel KG: Ruppersthal
Standort
Die beidseitige Einzelkellergasse liegt in einem Hohlweg am nordwestlichen Ortsrand. Auf 250 Metern Länge besteht sie aus 27 Gebäuden, darunter fünf Um- oder Neubauten teils mit Wohnnutzung. Die Keller sind teils in Schildmauerform, teils traufständig, und mehrheitlich erneuerungsbedürftig. Die älteste Datierung ist von 1933.[14]

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Schmiedgasse KG: Ruppersthal
Standort
Das beidseitige Kellergassensystem besteht aus zwei Kellergassen: der Straße nach Oberstockstall, die am westlichen Ortsrand einen beeindruckenden bis zu zwölf Meter tiefen Hohlweg bildet, und einem von dieser Straße außerhalb des Orts nach Nordwesten abzweigenden, ebenso tiefen Hohlweg.[15] Es erstreckt sich über 500 Meter Länge und besteht aus 58 Kellern, überwiegend in Schildmauerform. Mehr als die Hälfte der Keller ist erneuerungsbedürftig oder verfallen. Die älteste Datierung ist von 1932.[16]
BW Datei hochladen Königsbrunner Straße KG: Ruppersthal
Standort
Am südwestlichen Ortsrand befinden sich vier Keller in Schildmauerform an der Straße Richtung Königsbrunn, die hier einen kurzen Hohlweg bildet.[17]
BW Datei hochladen KG: Tiefenthal
Standort
Die einseitige Einzelkellergasse liegt in einem Hohlweg am nördlichen Ortsrand. Sie umfasst auf 200 Metern Länge acht Keller, teils in Schildmauerform, teils traufständig.[18]

Einzelnachweise

  1. Andreas Schmidbaur: Die Niederösterreichischen Kellergassen. Eine Bestandsaufnahme. Entstehung - Verbreitung und Typologie - Entwicklungstendenzen. Anhang. Dissertation an der TU Wien 1990, Fachbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien (ifoer), S. 266.
  2. Andreas Schmidbaur: Die Niederösterreichischen Kellergassen. Eine Bestandsaufnahme. Entstehung - Verbreitung und Typologie - Entwicklungstendenzen. Anhang. Dissertation an der TU Wien 1990, Fachbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien (ifoer), S. 267.
  3. Andreas Schmidbaur: Die Niederösterreichischen Kellergassen. Eine Bestandsaufnahme. Entstehung - Verbreitung und Typologie - Entwicklungstendenzen. Anhang. Dissertation an der TU Wien 1990, Fachbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien (ifoer), S. 268.
  4. Andreas Schmidbaur: Die Niederösterreichischen Kellergassen. Eine Bestandsaufnahme. Entstehung - Verbreitung und Typologie - Entwicklungstendenzen. Anhang. Dissertation an der TU Wien 1990, Fachbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien (ifoer), S. 269.
  5. Karin Pötscher-Prem: Vom Hohlweg zur Kellergasse. Entstehungsprozess der Kellergassen und Bestandsaufnahme im westlichen Weinviertel. Diplomarbeit an der Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie der Universität Wien. Wien, 2006. S. 103.
  6. Karin Pötscher-Prem: Vom Hohlweg zur Kellergasse. Entstehungsprozess der Kellergassen und Bestandsaufnahme im westlichen Weinviertel. Diplomarbeit an der Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie der Universität Wien. Wien, 2006. S. 102.
  7. Andreas Schmidbaur: Die Niederösterreichischen Kellergassen. Eine Bestandsaufnahme. Entstehung - Verbreitung und Typologie - Entwicklungstendenzen. Anhang. Dissertation an der TU Wien 1990, Fachbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien (ifoer), S. 270.
  8. Andreas Schmidbaur: Die Niederösterreichischen Kellergassen. Eine Bestandsaufnahme. Entstehung - Verbreitung und Typologie - Entwicklungstendenzen. Anhang. Dissertation an der TU Wien 1990, Fachbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien (ifoer), S. 271.
  9. Andreas Schmidbaur: Die Niederösterreichischen Kellergassen. Eine Bestandsaufnahme. Entstehung - Verbreitung und Typologie - Entwicklungstendenzen. Anhang. Dissertation an der TU Wien 1990, Fachbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien (ifoer), S. 272.
  10. Andreas Schmidbaur: Die Niederösterreichischen Kellergassen. Eine Bestandsaufnahme. Entstehung - Verbreitung und Typologie - Entwicklungstendenzen. Anhang. Dissertation an der TU Wien 1990, Fachbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien (ifoer), S. 273.
  11. Karin Pötscher-Prem: Vom Hohlweg zur Kellergasse. Entstehungsprozess der Kellergassen und Bestandsaufnahme im westlichen Weinviertel. Diplomarbeit an der Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie der Universität Wien. Wien, 2006. S. 147.
  12. Andreas Schmidbaur: Die Niederösterreichischen Kellergassen. Eine Bestandsaufnahme. Entstehung - Verbreitung und Typologie - Entwicklungstendenzen. Anhang. Dissertation an der TU Wien 1990, Fachbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien (ifoer), S. 274.
  13. Andreas Schmidbaur: Die Niederösterreichischen Kellergassen. Eine Bestandsaufnahme. Entstehung - Verbreitung und Typologie - Entwicklungstendenzen. Anhang. Dissertation an der TU Wien 1990, Fachbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien (ifoer), S. 275.
  14. Andreas Schmidbaur: Die Niederösterreichischen Kellergassen. Eine Bestandsaufnahme. Entstehung - Verbreitung und Typologie - Entwicklungstendenzen. Anhang. Dissertation an der TU Wien 1990, Fachbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien (ifoer), S. 276.
  15. Karin Pötscher-Prem: Vom Hohlweg zur Kellergasse. Entstehungsprozess der Kellergassen und Bestandsaufnahme im westlichen Weinviertel. Diplomarbeit an der Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie der Universität Wien. Wien, 2006. S. 145f.
  16. Andreas Schmidbaur: Die Niederösterreichischen Kellergassen. Eine Bestandsaufnahme. Entstehung - Verbreitung und Typologie - Entwicklungstendenzen. Anhang. Dissertation an der TU Wien 1990, Fachbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien (ifoer), S. 277.
  17. Karin Pötscher-Prem: Vom Hohlweg zur Kellergasse. Entstehungsprozess der Kellergassen und Bestandsaufnahme im westlichen Weinviertel. Diplomarbeit an der Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie der Universität Wien. Wien, 2006. S. 143.
  18. Andreas Schmidbaur: Die Niederösterreichischen Kellergassen. Eine Bestandsaufnahme. Entstehung - Verbreitung und Typologie - Entwicklungstendenzen. Anhang. Dissertation an der TU Wien 1990, Fachbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien (ifoer), S. 278.

Literatur

  • Andreas Schmidbaur: Die Niederösterreichischen Kellergassen. Eine Bestandsaufnahme. Entstehung - Verbreitung und Typologie - Entwicklungstendenzen. Anhang. Dissertation an der TU Wien 1990, Fachbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien (ifoer), S. 266ff.