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vom 06.07.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Atzenbrugg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Atzenbrugg enthält die 17 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der niederösterreichischen Marktgemeinde Atzenbrugg.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Schloss Atzenbrugg mit Hausberg, Umfriedungsmauer und Nebengebäuden
ObjektID: 128588
Schlossplatz 1, 9
Standort
KG: Atzenbrugg
Ein zweigeschoßiger hakenförmiger Bau, dessen vielfältige Baugeschichte sich bis zum Beginn des 12. Jahrhunderts zurückverfolgen lässt. Im Haupttrakt befindet sich eine Schubert-Gedenkstätte und ein 1986 gegründetes Museum.
Hauptartikel: Schloss Atzenbrugg

Der Hausberg ist eine mittelalterliche Anlage östlich des Schlosses im Schlosspark. Der künstlich aufgeschüttete Erdhügel ist von einem teilweise zugeschütteten Ringgraben umgeben. Auf dem Plateau ein „Schuberts Komponierhäuschen“ genannter Pavillon aus dem 18. Jahrhundert, der angeblich von Franz Schubert um 1820 als Arbeitsraum verwendet wurde – heute Gedenkstätte. An der Nordseite des Hügels befindet sich eine Kelleranlage mit barockem, pilasterflankiertem Portal aus dem 18. Jahrhundert, und südwestlich die in den Hügel hineingebaute Fatimakapelle, eine rundbogig geöffnete barocke Kapelle aus dem 18. Jahrhundert mit einer neuen Fatimastatue aus dem Jahre 1979.

Datei hochladen Mausoleum
ObjektID: 23873

Standort
KG: Atzenbrugg
Datei hochladen Bildstock hl. Antonius von Padua
ObjektID: 23843

Standort
KG: Atzenbrugg
Bildstock aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit einer Antonius-Statue.
Datei hochladen Ehem. Wirtschaftsgebäude, heute Gasthof
ObjektID: 25607

Standort
KG: Atzenbrugg
Das ehemalige Wirtschaftsgebäude schließt im Süden hakenförmig an das Schloss an. Der langgestreckte Bau unter einem Pultdach hat eine barocke Giebelfassade, im Erdgeschoß Kappengewölbe aus dem 18. Jahrhundert. Heute dient das Gebäude als Gasthaus, der Saal wurde rezent erneuert.[2]
Datei hochladen Kriegerdenkmal
ObjektID: 23863
Heiligeneich
Standort
KG: Moosbierbaum
Eine Marienstatue unter einem Kreuz mit einem sterbenden Soldaten auf ihrem Schoß; 1921 errichtet.
Datei hochladen Figur hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 23870
Heiligeneich
Standort
KG: Moosbierbaum
Eine Statue aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
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ObjektID: 23871

Standort
KG: Moosbierbaum
Ein 1903 geweihter Rechteckbau mit Dreiecksgiebel und Dachreiter.

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Kath. Pfarrkirche, hl. Philipp und Jakob in Heiligeneich
ObjektID: 23857
Heiligeneich
Standort
KG: Moosbierbaum
Eine dreischiffige Basilika in Josephinischen Stil mit einem Westturm, die über einem gotischen Vorgängerbau errichtet wurde.
Datei hochladen Friedhofsmauer
ObjektID: 23859
Heiligeneich
Standort
KG: Moosbierbaum
Kirchhofmauer beziehungsweise alte Friedhofsmauer mit biedermeierlichen Grabsteinen. Der Friedhof wurde 1881 aufgelassen. Die Grabsteine sind in einem sehr desolaten Zustand (Stand 2012) und offensichtlich dem Verfall preisgegeben.
Datei hochladen Wegkapelle samt Herz Jesu-Statuette
ObjektID: 23872

Standort
KG: Moosbierbaum
Rechteckiger Kapellenbildstock aus dem 19. Jahrhundert mit korbbogiger Öffnung, darüber barock geschwungener Giebel.
Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 23869

Standort
KG: Tautendorf
Ein volkstümlicher Nischenbildstock bei der Brücke über die Perschling mit einer Johannes-Nepomuk-Statue. Vermutlich aus dem 19. Jahrhundert.

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Ortskapelle
ObjektID: 23854

Standort
KG: Tautendorf
Ein Rechteckbau aus dem 18. Jahrhundert mit Dreiecksgiebel und Chorturm. In der Giebelzone befindet sich eine Nische mit einer Maria-Lourdes-Statue.
Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 23865

Standort
KG: Trasdorf
Der Bildstock aus dem 18. Jahrhundert steht nördlich von Watzendorf oberhalb der Weingärten. Der gedrungene Pfeiler mit breit gekehlter Kragplatte und quaderförmigem Aufsatz hat eine Rundbogennische, darin eine volkstümliche Darstellung der hl. Notburga von Rattenberg.[2]

Anmerkung: siehe Fehlerliste

Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 23875

Standort
KG: Trasdorf
Der spätgotische Bildstock stammt aus dem 16. Jahrhundert. Er hat einen Nischenaufsatz mit Maßwerkgliederung und ein Faltdach.

Anmerkung: siehe Fehlerliste

Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Anna
ObjektID: 23876

Standort
KG: Trasdorf
Ein schlichter rechteckiger Saalbau mit Dachreiter, errichtet um 1700. Das Hochaltarbild ist ein Werk von Joseph Adam Ritter von Mölk aus dem Jahr 1782.
Datei hochladen Fundzone Satzen/Steigbügel
ObjektID: 130257
Satzen
Standort
KG: Trasdorf
Datei hochladen Straßenbrücke
ObjektID: 23867

Standort
KG: Weinzierl bei Atzenbrugg
Die Betonbrücke über den Perschlingskanal vom Anfang des 20. Jahrhunderts ist eine Stahlbeton-Fachwerkkonstruktion nach dem System Visintini. Als Teil der Regulierung der Perschling wurden mehrere Brücken desselben Typs gebaut.

Anmerkung: siehe Fehlerliste

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Peter Aichinger-Rosenberger, Evelyn Benesch, Kurt Bleicher, Sibylle Grün, Renate Holzschuh-Hofer, Wolfgang Huber, Herbert Karner, Katharina Packpfeifer, Anna Piuk, Gabriele Russwurm-Biró, Otmar Rychlik, Agnes Szendey, Franz Peter Wanek (Bearbeitung). Christian Benedik, Christa Farka, Ulrike Knall-Brskovsky, Johann Kräftner, Markus Kristan, Johannes-Wolfgang Neugebauer, Marianne Pollak, Margareta Vyoral-Tschapka, Ronald Woldron (Beiträge): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 105–108.
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Atzenbrugg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. 1 2 Beschreibung lt. BDA Datenblatt
  3. lt. NÖ Atlas; GstNr. 1068 lt. BDA nicht zutreffend
  4. lt. NÖ Atlas und Datenblatt, lt. offizieller BDA Daten 481/2
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.