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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Leonfelden

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Leonfelden enthält die 20 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Bad Leonfelden in Oberösterreich (Bezirk Urfahr-Umgebung).[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
BW Datei hochladen Mittelalterliche Glashütte am Sternstein
ObjektID: 42053
Pfarrerwald
Standort
KG: Laimbach
Im Pfarrwald am Ostabhang des Sternsteins liegen drei Glasöfen mit Steinfundamenten und Lehmkuppeln aus dem 14. Jahrhundert.
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ObjektID: 2007
Böhmer Straße 1
Standort
KG: Leonfelden
Das Schulmuseum wurde 1577 errichtet und 1785 aufgestockt. Es diente bis 1850 als Schulhaus, danach bis 1912 als Gerichtsgebäude und wurde 1988 schließlich in ein Museum umgewandelt. Das Gebäude besitzt schulterbogige Portale und eine Riemlingdecke mit Rüstbaum.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 75027
Hauptplatz
Standort
KG: Leonfelden
Die Figur stammt aus der Zeit um 1730.

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Gemeindeamt, ehem. Bezirksgericht
ObjektID: 2006
Hauptplatz 1
Standort
KG: Leonfelden
Das Rathaus wurde 1608 errichtet und später teilweise verändert. Markant ist die Giebelfassade mit zwei flankierenden 3/4-Rundtürmen und Zwiebeldächern sowie ein erneutes, barockes Fassadenbild der Justitia.
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ObjektID: 2019
Hauptplatz 19
Standort
KG: Leonfelden
Das Haus hat eine reduzierte historisierte Fassade und dient während der Landesausstellung 2013 als Eingang.

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Kath. Pfarrkirche hl. Bartholomäus
ObjektID: 2004
Kirchenplatz
Standort
KG: Leonfelden
Ein gotischer Neubau aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts mit drei Jochen und drei Schiffen und einem 4-zonigen Turm. Nach dem Brand von 1892 wurde das Dach erneuert. Dir Kirche ist dem Apostel Bartholomäus geweiht und verfügt im Inneren über ein Netzrippengewölbe und eine 1-jochige Marienkapelle
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ObjektID: 2015
Kirchenplatz 1
Standort
KG: Leonfelden
Der zweigeschoßige, barocke Pfarrhof wurde im 17. Jahrhundert errichtet, wobei die historistische Fassade aus dem Ende des 19. Jahrhunderts stammt. Zum Pfarrhof gehört zudem ein langgestrecktes, leicht geknicktes Wirtschaftsgebäude, das mit der Jahreszahl 1619 bezeichnet ist und deren äußere Mauern Teil der ehemaligen Befestigung sind.

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Kath. Filialkirche Maria Schutz am Bründl
ObjektID: 21237
Kurhausstraße 40
Standort
KG: Leonfelden
Die 2-jochige, 1-schiffige Kirche verfügt über einen 2-zonigen Turm an der Nordseite. Im Inneren barocke Wandmalereien mit Szenen aus dem Leben Maria, die 1792 vollendet wurden.
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ObjektID: 128970
Linzer Straße 1
Standort
KG: Leonfelden
Der barocke Bau stammt aus dem 17. bis 18. Jahrhundert und ist Teil der Landesausstellung 2013.

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Bürgerhaus, sog. Marktstube
ObjektID: 36889
Linzer Straße 2
Standort
KG: Leonfelden
Der barocke Bau stammt aus dem 17. bis 18. Jahrhundert.

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Spitalskirche
ObjektID: 2003
Linzer Straße 3
Standort
KG: Leonfelden
Die Spitalskirche wurde um 1517 errichtet und 1786 profaniert. Sie diente in der Folge als Gemeindeamt, Sparkasse, Heimathaus und seit 1987 als Standesamt und Veranstaltungsraum.
Datei hochladen Bürgerhaus, ehem. Gasthof Nr. 4 in Leonfelden
ObjektID: 10137
Linzer Straße 12
Standort
KG: Leonfelden
Das Bürgerhaus wurde in der Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet und besitzt einen klassizistischen Putzdekor.
Datei hochladen Gericht (tw.) und Gefängnis
ObjektID: 2005
Linzer Straße 26, 26a
Standort
KG: Leonfelden
Das Bezirksgerichts- und Polizeigebäude wurde Anfang des 20. Jahrhunderts mit U-förmigem Grundriss, Walmdach und späthistoristischer Fassade errichtet, wobei die Fassade durch ein Mittelrisalit mit Lisenengliederung, Rundgiebel, Wappen und secessionistischen Vasen akzentuiert wurde. Hinter dem Hauptgebäude befindet sich das ehemalige Gefängnis.
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ObjektID: 1136
Spitalgasse 1
Standort
KG: Leonfelden
Das Bürgerspital wurde um 1505 zur Versorgung der Armen und Alten errichtet und im 18. bzw. 19. Jahrhundert teilweise verändert. Der langgestreckte, zweigeschoßige Bau mit Walmdach besitzt einen Arkadengang.

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Kühbacherl-Kreuzsäule
ObjektID: 75030
Weinzierler Straße 33
Standort
KG: Leonfelden
Die Burgfriedsäulen wurden urkundlich 1516 zur Begrenzung der Gerichtsbarkeit errichtet. Die Pfeiler stammen überwiegend aus dem 16. Jahrhundert, die Tabernakel sind großteils jünger oder rezent. Die Säule an der Abzweigung von der Bundesstraße in die Weinzierlerstraße trägt ein Hinterglasbild des Gnadenstuhls.
Datei hochladen Burgfriedsäule
ObjektID: 75028

Standort
KG: Leonfelden
Die Burgfriedsäulen wurden urkundlich 1516 zur Begrenzung der Gerichtsbarkeit errichtet. Die Pfeiler stammen überwiegend aus dem 16. Jahrhundert, die Tabernakel sind großteils jünger oder rezent.
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ObjektID: 75032

Standort
KG: Leonfelden
Die Burgfriedsäulen wurden urkundlich 1516 zur Begrenzung der Gerichtsbarkeit errichtet. Die Pfeiler stammen überwiegend aus dem 16. Jahrhundert, die Tabernakel sind großteils jünger oder rezent.

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Burgfriedsäule, sog. Kreuzsäule mit Eiserner Hand
ObjektID: 10146

Standort
KG: Leonfelden
Die Burgfriedsäulen wurden urkundlich 1516 zur Begrenzung der Gerichtsbarkeit errichtet. Die Pfeiler stammen überwiegend aus dem 16. Jahrhundert, die Tabernakel sind großteils jünger oder rezent. Die Kreuzsäule mit Eiserner Hand an der Straße durch Spielau ist eine Nachbildung des ehemaligen Aushängezeichens für das Marktrecht.

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Schwedenschanze Rading
ObjektID: 36890
Flur Rading
Standort
KG: Weigetschlag
Die Schweden- oder Sternschanze liegt rund 300 Meter nördlich von Rading und wurde zwischen 1643 und 1645 errichtet. Das Erdwerk wurde teilweise nach alten Vorlagen wiederhergestellt.

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Pötscher-Kreuzsäule
ObjektID: 75025
bei Oberlaimbach 25
Standort
KG: Laimbach
Die Burgfriedsäulen wurden urkundlich 1516 zur Begrenzung der Gerichtsbarkeit errichtet. Die Pfeiler stammen überwiegend aus dem 16. Jahrhundert, die Tabernakel sind großteils jünger oder rezent.

Ehemalige Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Datei hochladen Bauern-Kreuzstöckl

bis 2010[2]

bei Hagauer Straße 48
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Leonfelden
GstNr.: 1215
Die Burgfriedsäulen wurden urkundlich 1516 zur Begrenzung der Gerichtsbarkeit errichtet. Die Pfeiler stammen überwiegend aus dem 16. Jahrhundert, die Tabernakel sind großteils jünger oder rezent.

Anmerkung: Die Säule befindet sich nicht mehr auf dem Grundstück Leonfelden 1215 (März 2013).

Datei hochladen Zwirtmayr-Kreuzstöckl

bis 2010[2]


Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Leonfelden
GstNr.: 860/2
Die Burgfriedsäulen wurden urkundlich 1516 zur Begrenzung der Gerichtsbarkeit errichtet. Die Pfeiler stammen überwiegend aus dem 16. Jahrhundert, die Tabernakel sind großteils jünger oder rezent.

Anmerkung: Die Säule befindet sich nicht mehr auf dem Grundstück Leonfelden 860/2 (März 2013).

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Bundesdenkmalamt Österreich (Hrsg.): Dehio-Handbuch, die Kunstdenkmäler Österreichs. Topographisches Denkmälerinventar. Oberösterreich. Band 1: Peter Adam, Beate Auer u. a.: Mühlviertel. Berger, Horn/ Wien 2003, ISBN 3-85028-362-3.
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Bad Leonfelden  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. 1 2 Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 22. Juni 2010 (PDF).
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.