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vom 26.03.2020, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bernhardsthal

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bernhardsthal enthält die 23 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Bernhardsthal.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Pfarrhof
ObjektID: 9301
Hauptstraße 64
Standort
KG: Bernhardsthal
Der an der Hauptstraße gelegene Pfarrhof war ursprünglich von der Friedhofsmauer umgeben.
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ObjektID: 100243
schräg gegenüber Bernhardsthal 122
Standort
KG: Bernhardsthal
Der spätgotisch abgefaste Pfeiler hat einen Pyramidenaufsatz aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.

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Bildstock
ObjektID: 9306
bei Hauptstraße 282
Standort
KG: Bernhardsthal
Der Bildstock stammt aus dem 18. Jahrhundert.
Datei hochladen Ortswüstung Ödenkirchen
ObjektID: 129048
Ödenkirchen
Standort
KG: Bernhardsthal
Die Ortswüstung Ödenkirchen steht unter dem Wasser des Bernhardsthaler Teichs. Der Sage nach soll sich hier die erste Kirche und der älteste Ortsteil von Bernhardsthal befunden haben.[2][3]

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Kloster St. Martha
ObjektID: 9304
Schulstraße 60
Standort
KG: Bernhardsthal
Das Kloster St. Martha wurde 1925 erbaut und 1926 eingeweiht.[4]

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Hügelgräber Bernhardsthal
ObjektID: 17887
Wehrlehen
Standort
KG: Bernhardsthal
Die drei Hügelgräber stammen aus der Hallstattzeit (800 - 400 v. Chr). Im nördlichsten Hügel gab es um 800 – 900 n. Chr. eine slawische Nachbestattung.

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Flur-/Wegkapelle
ObjektID: 100246

Standort
KG: Bernhardsthal
Die Kapelle mit achtseitigem Grundriss wurde um das Jahr 1900 erbaut.

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Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 9303

Standort
KG: Bernhardsthal
An der Straße nach Reintal steht die Statue aus dem Jahre 1716.

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Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 9305

Standort
KG: Bernhardsthal
Nördlich der Kirche steht eine 1729 geschaffene Statue des Johannes Nepomuk.

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Kath. Pfarrkirche hl. Ägydius mit Tormauer
ObjektID: 9300

Standort
KG: Bernhardsthal
Der älteste, romanische Kern umfasst das Langhaus aus dem 12. Jahrhundert. Die mehrmals umgebaute und erweiterte Kirche wurde 1684 barockisiert. Ihre spätbarocke Ausstattung wurde im 19. Jahrhundert ergänzt, so stammt das Ägydius-Altarbild von Ludwig Mayer aus dem Jahr 1856.
Datei hochladen Latènezeitliches Gräberfeld und urgeschichtliche Siedlung Flur Kohlfahrt Weidl
ObjektID: 130197

seit 2014


Standort
KG: Bernhardsthal
Auf der Ried Kohlfahrt stieß Richard Pittioni in den 1930er-Jahren bei der Erforschung eines slawischen Gräberfeldes (bekanntester Fund: das „Bernhardsthaler Bleikreuz“) auf ein Grab aus der Latènezeit. Weitere Funde aus dieser Epoche kamen bei späteren Grabungen zu Tage, darunter mehrere Skelette, ein Kindergrab und verschiedene Grabbeigaben.[5]

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Pfarrhof samt Umfriedung
ObjektID: 9309
Hauptstraße 73
Standort
KG: Katzelsdorf
Der Ende des 18. Jahrhunderts errichtete Pfarrhof wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Karl Weinbrenner umgebaut.

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Kath. Pfarrkirche hl. Bartholomäus
ObjektID: 9308
Hauptstraße 73a
Standort
KG: Katzelsdorf
Die neuromanisch-neugotische Kirche wurde von 1905 bis 1908 nach Plänen des Architekten Karl Weinbrenner erbaut.

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Bildstock
ObjektID: 100252
schräg gegenüber Hametweg 240
Standort
KG: Katzelsdorf
Der fünfeckige Bildstock stellt die Vierzehn Nothelfer dar.

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Bildstock
ObjektID: 100251
bei Haus Marterberg 154
Standort
KG: Katzelsdorf
Der Pfeiler stammt aus dem 16. oder 17. Jahrhundert. Darin befindet sich eine hölzerne Figurengruppe aus der Zeit um 1870, die einen Barmherzigen Bruder darstellt, der einem Kranken den Weg zum Spital in Feldsberg weist.

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Friedhof christlich
ObjektID: 107574
Marterberg 82
Standort
KG: Katzelsdorf
Der Friedhof wurde am 16. September 1838 eingeweiht. Der Aufbahrungsraum wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, das Friedhofskreuz 1885 und der nach vier Seiten geöffnete Torbau um 1900 von Karl Weinbrenner errichtet.
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ObjektID: 9310
Ortsmitte
Standort
KG: Katzelsdorf
Die spätgotische und Ende des 19. Jahrhunderts erneuerte Floriani-Säule wurde laut Inschrift am Sockel 1296 errichtet, gemeint ist wahrscheinlich 1496.
Datei hochladen Bildstock Achtelkreuz
ObjektID: 100250

Standort
KG: Katzelsdorf
Der fünfeckige Bildstock zeigt Papst Urban I. (Weinheiliger) sowie die Eisheiligen Pankraz, Servaz, Bonifaz und die Sopherl. Er wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtet.

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Sog. Rosenkranzpark
ObjektID: 107573

Standort
KG: Katzelsdorf
Der Rosenkranzpark wurde 1888 von Karl Weinbrenner angelegt und vollendet, die Eröffnung fand 1893 statt.

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Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 9312
gegenüber Lundenburgerstraße 251
Standort
KG: Reinthal
Diese Sandstein-Statue wurde als „Nepomuk“-Statue in der Pfarrgasse vor dem Pfarrhof errichtet. Als 1911 eine neue Statue angeschafft wurde, bekam sie ihren heutigen Platz auf der Hauptstraße neben dem alten Zeughaus. Bei der Renovierung im Jahre 1993 stellte der akademische Maler Albert Haller aufgrund der ikonographischen Darstellung fest, dass es sich wegen des Steines in der rechten Hand um die Steinigung des hl. Stephanus handelt. So wurde der hl. Johannes Nepomuk zum hl. Stephanus. 2010 stellte eine Anfrage bei Schwester M. Imelda Ruf OSB, Nepomuk-Expertin der Erzdiözese Wien, eindeutig fest, dass es sich hier unverkennbar um den hl. Nepomuk handelt, dem nur das Kreuz in seiner – 1993 rekonstruierten – linken Hand fehle.

Auch der Sternenkranz mit den 5 Sternen ist ein deutlicher Hinweis, dass es sich um den hl. Johannes von Nepomuk handelt.

Datei hochladen Kath. Pfarrkirche Allerheiligste Dreifaltigkeit und Friedhof
ObjektID: 9311
Reintal 138a
Standort
KG: Reinthal
Die Kirche war ursprünglich eine Pestkapelle aus dem Jahr 1689, die 1728 und 1789/1790 umgebaut wurde. 1837 erfolgte eine Erweiterung und Erhöhung des Presbyteriums. Der Friedhof schließt nordöstlich an die Kirche an.
Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 9313
nördlich Reintal
Standort
KG: Reinthal
Das Marterl auf dem Ackerberg wurde 2008 renoviert.[6]
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 100262

Standort
KG: Reinthal
Laut Inschrift wurde der Bildstock 1911 gewidmet.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Bernhardsthal  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 14. Februar 2020.
  2. Johannes-Wolfgang Neugebauer: Wehranlagen, Wallburgen, Herrensitze sowie sonstige Befestigungen und Grabhügel der Urzeit, des Mittelalters und der beginnenden Neuzeit im politischen Bezirk Mistelbach. Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Ur- und Frühgeschichte, Wien 1979, DNB 945696132, S. 14.
  3. Zur Ausgrabung im Großen Teich Bernhardsthal, Sept/Okt 2008
  4. Kloster Sankt Martha. In: bernhardsthal.gv.at. Abgerufen am 24. September 2019.
  5. Friedel Stratjel: Latène – Grabgarten bei der Stierwiese. (PDF; 1,2 MB) In: Beiträge zur Geschichte von Bernhardsthal und Umgebung. Museum Bernhardstal, 2013, abgerufen am 24. März 2020.
  6. Spangl Kathi Marterl (am Ackerberg). In: Wanderwege rund um Bernhardsthal. Dieter Friedl, abgerufen am 22. Februar 2014.
  7. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.