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vom 05.07.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Göttlesbrunn-Arbesthal

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Göttlesbrunn-Arbesthal enthält die 14 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Göttlesbrunn-Arbesthal.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Kath. Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer
ObjektID: 11126

Standort
KG: Arbesthal
Die Pfarrkirche an leicht erhöhter Position im Süden des Ortes ist vom Friedhof und der Kirchhofmauer umgeben. Den ältesten Teil des Gebäudes bildet der romanische Chorquadratsaal aus der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Das gotische Langhaus entstand wohl im 14. Jahrhundert. Um die Mitte des 17. Jahrhunderts erfolgte eine Barockisierung; der gotische Turm über dem Chorquadrat wurde erhöht. Der Hochaltar stammt von 1713, die beiden Seitenaltäre aus dem späteren 18. Jahrhundert.

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Karner, sog. Totenhaus
ObjektID: 11127

Standort
KG: Arbesthal
Der ehemalige Karner, jetzt Totenhaus, ist ein im Kern mittelalterlicher rechteckiger Bau über einem gewölbten Beinraum, der 1865 teilweise wiedererrichtet wurde. Die Kirchhofmauer ist in den Bau miteinbezogen, das Bruchsteinmauerwerk teilweise lagig, an der Nord- und Südmauer befinden sich unter monolithischen Bogensteinen sekundär versetzte Rundbogenfenster.[2]

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Friedhof christlich, ehem. Burganlage
ObjektID: 11128

Standort
KG: Arbesthal
Die Kirche ist von einem Friedhof umgeben. Die Kirchhofmauer ist die ehemalige Ringmauer einer Burganlage und ist im Kern mittelalterlich. Sie besteht aus Bruchsteinen, im Osten lagerhaftes Mauerwerk mit Opus-spicatum-Einschüben aus der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Im 16. Jahrhundert wurde die Mauer teilweise wieder hergestellt, aber 1860 bis auf eine Höhe von 1 bis 1½ Meter abgetragen. Der Kirchhof war ursprünglich im Osten und Westen von Gräben umgeben, die jüngst zugeschüttet wurden. Reste des ehemaligen Portals im Osten mit Prellsteinen sind erhalten, auf einem Gewändestein ist die Bezeichnung 1571 eingeritzt.[2]
Datei hochladen Römische Villa Seeschlachten
ObjektID: 12364
Seeschlachten
Standort
KG: Arbesthal
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ObjektID: 11123
Abt-Bruno-Heinrich-Platz
Standort
KG: Göttlesbrunn
Die barocke ehemalige Gruftkapelle südöstlich der Kirche wurde 1627 erstmals urkundlich erwähnt. Ihr Portal weist ein reiches barockes Schmiedeeisengitter auf.
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ObjektID: 11131
Abt-Bruno-Heinrich-Platz
Standort
KG: Göttlesbrunn
Die Dreifaltigkeitssäule nahe der Pfarrkirche ist mit 1725 bezeichnet.
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ObjektID: 11129
Abt-Bruno-Heinrich-Platz
Standort
KG: Göttlesbrunn
Das Kriegerdenkmal bei der Kirche zeigt eine lebensgroße Statuengruppe mit Soldaten und einer knienden Mutter mit Kind auf einem dreiseitigen Sockel. Das Kriegerdenkmal wurde um 1920 errichtet und nach 1945 erweitert.[4]
Datei hochladen Wohnhaus, ehem. Schule
ObjektID: 11132
Abt-Bruno-Heinrich-Platz 1
Standort
KG: Göttlesbrunn
Die ehemalige Volksschule wurde 1877 erbaut und 1903 sowie 1908 adaptiert. Der zweigeschoßige historistische Bau zeigt einen Portalrisalit, der durch die Pilastergliederung hervorgehoben wird, Kordon- und Traufgesims, darüber Walmdach.[6]

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Kath. Pfarrkirche hll. Philipp und Jakob
ObjektID: 11130
Abt-Bruno-Heinrich-Platz 48
Standort
KG: Göttlesbrunn
Die Pfarrkirche am Ostende des Ortes weist einen kreuzförmigen Grundriss auf. Das schlichte Langhaus geht in die Zeit der Romanik zurück. Vor dem rundbogigen Südportal aus dem 13. Jahrhundert wurde in der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts ein barocker Portalvorbau errichtet. Der ursprünglich wohl ebenfalls romanische Turm wurde nach Bränden 1753 und 1826 verändert.
Datei hochladen Figurenbildstock Frauensäule
ObjektID: 11133
Dorfplatz 1
Standort
KG: Göttlesbrunn
Die Frauensäule auf dem Hauptplatz wurde 1736 errichtet. Die korinthische Säule mit einer Statue der Immaculata steht auf einem hohen Postament und ist von einer barocken Steineinfassung umgeben.[4]
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ObjektID: 12367
Seeschlachten
Standort
KG: Göttlesbrunn
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ObjektID: 11118
Weinbergstraße 15
Standort
KG: Göttlesbrunn
Datei hochladen Epitaphkartusche Pfarrer Matthias Stembler
ObjektID: 11122

Standort
KG: Göttlesbrunn
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ObjektID: 1087
bei Christopherusweg 2
Standort
KG: Göttlesbrunn
Die Statue des heiligen Christophorus auf einem hohen Pfeiler stammt aus dem 19. Jahrhundert.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Peter Aichinger-Rosenberger, Evelyn Benesch, Kurt Bleicher, Sibylle Grün, Renate Holzschuh-Hofer, Wolfgang Huber, Herbert Karner, Katharina Packpfeifer, Anna Piuk, Gabriele Russwurm-Biró, Otmar Rychlik, Agnes Szendey, Franz Peter Wanek (Bearbeitung). Christian Benedik, Christa Farka, Ulrike Knall-Brskovsky, Johann Kräftner, Markus Kristan, Johannes-Wolfgang Neugebauer, Marianne Pollak, Margareta Vyoral-Tschapka, Ronald Woldron (Beiträge): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 6567, 561563.
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Göttlesbrunn-Arbesthal  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. 1 2 Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 67.
  3. lt. NÖ Atlas; 48 lt. BDA nicht zutreffend.
  4. 1 2 Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 563.
  5. lt. NÖ Atlas; 48 lt. BDA nicht zutreffend.
  6. Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 562.
  7. lt. NÖ Atlas; 48 lt. BDA nicht zutreffend.
  8. lt. NÖ Atlas; GstNr. 497/6 lt. BDA ist ohne Objekt und nicht zutreffend.
  9. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.