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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Götzens

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Götzens enthält die 13 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Tiroler Gemeinde Götzens.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Kapelle bei den Einethöfen, Berger-Kapelle
ObjektID: 81492
gegenüber Einethöfe 1
Standort
KG: Götzens
Der offene, gemauerte Kapellenbildstock mit steilem Satteldach und Natursteinsockel hat in seiner Nische einen kleinen Rokoko-Altar aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.[2] Der Bildstock wurde in Erinnerung an ein Kind, das mit einem halben Jahr im Oktober 1977 verstorben ist, erbaut.

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Feldkapelle, Höll-Kapelle
ObjektID: 80795
westlich Einethöfe
Standort
KG: Götzens
Die offene und fensterlose Kapelle mit steilem, schindelgedecktem Satteldach, Kreuzkugel und Wetterfahne wurde urkundlich im Jahre 1675 errichtet. Das Verkündigungsfresko am Giebel stammt aus dem Jahr 1828, an der nördlichen Längsseite befindet sich ein Fresko des hl. Georgs. Innen ein flaches Tonnengewölbe mit Stichkappen, Graten und figuralen sowie floralen Wandmalereien.[3]

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Kruzifix
ObjektID: 81026
westlich Einethöfe
Standort
KG: Götzens
Das Kruzifix mit einem qualitätsvollen Korpus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts steckt in einem Kreuzkasten mit durchbrochener Rückwand.[4]

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Notburgabrunnen
ObjektID: 81145
Gries
Standort
KG: Götzens
Trog mit Jahresangabe 1893. Statuette vom Bildhauer Konrad Abenthung aus dem Jahre 1950.[5]
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ObjektID: 94991
Kirchplatz
Standort
KG: Götzens
Das nach dem Ersten Weltkrieg für die Gefallenen errichtete Denkmal zeigt auf einem getreppten Sockel mit volutengestütztem Gesims die Steinfigur eines sitzenden Soldaten. An den Seitenflächen befinden sich Tafeln mit den Namen der Gefallenen des Ersten Weltkriegs, hinter dem Denkmal wurden 1950 Bronzetafeln für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs hinzugefügt.[6]

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Kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul mit Friedhof
ObjektID: 64024
Kirchplatz
Standort
KG: Götzens
Ein Sakralbau des Barock und Rokoko aus dem Jahr 1775.

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Bauernhaus Hell
ObjektID: 38785
Kirchplatz 4
Standort
KG: Götzens
Der längsgeteilte Einhof über rechteckigem Grundriss mit Satteldach wurde 1739 erbaut. Der giebelseitig erschlossene Wohnteil mit Seitenflurgrundriss ist gemauert und zeigt Spuren einer früheren Färbelung, der Wirtschaftstrakt ist über dem gemauerten Erdgeschoß in Ständerbauweise aufgeführt.[7]
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ObjektID: 81178
Kirchplatz 5
Standort
KG: Götzens
Die dreigeschoßige Volksschule unter einem Satteldach wurde 1955 errichtet. Die Hauptfassade ist durch einen risalitartigen Vorsprung mit überdachtem Eingang gegliedert, einfacher verbretterter Bundwerkgiebel, hölzerner Obergeschoßbalkon. Die Wandbilder an der Eingangsfassade (Kinder und Landleben) und im Eingangsbereich (Märchen) stammen von Peter Paul Morandell aus dem Jahr 1955. 1971 Erweiterungsbau an der Westseite.[8]

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Franz Xaver-Brunnen
ObjektID: 81032
Kirchstraße
Standort
KG: Götzens
Trog mit Jahresangabe 18--. Brunnen mit Büste des hl. Franz Xaver, geschaffen vom Bildhauer Johann Schnegg um 1780.[5]
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ObjektID: 67409
Kirchstraße 5
Standort
KG: Götzens
Das zweigeschoßige Gebäude mit Satteldach wurde im 18. Jahrhundert errichtet. Die südliche Hauptfassade weist ein gefastes Rundbogenportal mit Keilstein auf und ist mit Scheinarchitektur, einem Mariahilfmedaillon und Putten bemalt. Auch die Traufseiten sind mit reicher Architekturmalerei geschmückt.[9]
Datei hochladen Kath. Filialkirche, Theresienkirche
ObjektID: 64023
bei Kirchstraße 15
Standort
KG: Götzens
Die 1350 erstmals erwähnte Kirche ist der älteste Kirchenbau von Götzens, die Mauern des Langhauses stammen noch aus dieser Zeit. Anfang des 16. Jahrhunderts wurde sie von Blasius Hölzl, dem Pfleger von Vellenberg zu seiner Begräbnisstätte umgestaltet. Seit 1927 dient sie als Kapelle des neu errichteten Josefsheimes, einer Filiale des Klosters der Franziskaner-Tertiarschwestern Hall, 1928 wurde sie der hl. Theresia geweiht. Die zweijochige Kirche mit geradem Chorschluss, steilem Satteldach und Giebelreiter hat an der Westseite drei Erdbebenpfeiler. Über dem Rundbogenportal an der Giebelfassade befindet sich ein Barockkreuz vom Ende des 17. Jahrhunderts. Der Innenraum weist ein Netzgratgewölbe und spätgotische Fresken auf.[10]
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ObjektID: 81164
Mittelgasse
Standort
KG: Götzens
Trog mit Jahresangabe 1893. Statuette aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.[5]

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Burgruine Vellenberg
ObjektID: 38783
Vellenberg 15
Standort
KG: Götzens
Die Burgruine Vellenberg ist die Ruine einer Höhenburg auf einer abgesetzten Rückfallkuppe in der Gemeinde Götzens im Bezirk Innsbruck-Land. Die Grafen von Andechs wurden 1207 geächtet und verloren die Burganlage. Um 1232 wurde diese neuerlich belehnt. Die Burg war dann der ständige Wohnsitz des Ministerialengeschlechts der Herren von Vellenberg. Das Geschlecht der Vellenberg ist seit 1164 nachweisbar.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Götzens  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. Frick, Wiesauer: Kapellenbildstock, Kapelle bei den Einethöfen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 20. Juni 2015.
  3. Arnold, Wiesauer: Kapellenbildstock, Höllkapelle, Feldkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 13. August 2014.
  4. Arnold, Wiesauer: Wegkreuz bei der Höllkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. Dezember 2013.
  5. 1 2 3 Dehio Tirol 1980, Götzens, Seiten 282 bis 287
  6. Frick, Wiesauer: Kriegerdenkmal. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Juni 2016.
  7. Arnold, Wiesauer: Einhof, längsgeteilt, Seitenflurgrundriss, Hell, Hellin. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Juni 2016.
  8. Frick, Wiesauer: Volksschule. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 23. Juni 2015.
  9. Frick, Wiesauer: Pfarrhaus Götzens. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Juni 2016.
  10. Arnold, Wiesauer: Filialkirche hl. Theresia, Theresienkirche. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Juni 2016.
  11. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.