unbekannter Gast
vom 27.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Grafenwörth

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Grafenwörth enthält die 34 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der niederösterreichischen Marktgemeinde Grafenwörth.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Datei hochladen Grabstein/Grabplatte, Sophia Engelburg Barboldi
ObjektID: 23797

Standort
KG: Feuersbrunn
Wappengrabstein an der Leichenhalle für Sophia Engelburg Barboldi, † 1694 (daneben der Stein für Johann Baptista Barboldi, † 1696).
Datei hochladen Grabstein/Grabplatte, Johann Baptista Barboldi
ObjektID: 23796

Standort
KG: Feuersbrunn
Wappengrabstein an der Leichenhalle für Johann Baptista Barboldi, † 1696 (daneben der Stein für Sophia Engelburg Barboldi, † 1694).

Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche hl. Ägidius
ObjektID: 23801
Kirchengasse 1
Standort
KG: Feuersbrunn
Die erhöht am Südwestrand von Feuersbrunn gelegene Pfarrkirche hl. Ägydius ist eine nach Westen orientierte, spätbarocke Saalkirche mit Westturm, die 1774 oder 1761 im Anschluss an einen mittelalterlichen Vorgängerbau errichtet wurde.
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 23788
Kirchengasse 14
Standort
KG: Feuersbrunn
Der zweigeschoßige Pfarrhof wurde im dritten Viertel des 17. Jahrhunderts gegenüber der Kirche errichtet. Er verfügt über ein Satteldach und Firstkugeln. Seitlich liegt ein barockes Gartenportal. Der Bau wurde 1841 restauriert. Innen liegt ein tonnengewölbtes Erdgeschoß. Im Obergeschoß sind Stuckspiegel zu sehen.

Datei hochladen
Johann-Nepomuk-Kapelle
ObjektID: 23789

Standort
KG: Feuersbrunn
Die Nepomukkapelle in Feuersbrunn ist eine im Jahre 1854 von Christian Böhm errichtete, breite Wegkapelle mit Putzfaschenbänderung, Dreiecksgiebel und Kranzgesims. Die Öffnung ist durch ein von Franz Zelenka geschmiedetes Gitter verschlossen. Im Inneren befinden sich eine hölzerne Nepomukstatue sowie zwei aus Holz gefertigte Kerzenleuchter in barocken Formen.[2]
Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 23795
vor Kirchengasse 17
Standort
KG: Feuersbrunn
Der Pfeilerbildstock vor dem Haus Kirchengasse 17 hat abgefaste Ecken und einen Tabernakelaufsatz mit Blendnischen. Er ist am Kreuz mit 1636 bezeichnet. Die Jahreszahl sowie heimatkundliche Aufzeichnungen weisen darauf hin, dass das Denkmal als Pestkreuz aufgestellt wurde.[3]

Anmerkung: siehe Fehlerliste

Datei hochladen Presshaus, Heimatmuseum, Pferdestall-Weinbaumuseum
ObjektID: 23787

Standort
KG: Feuersbrunn
Am Beginn der Kellergasse steht ein zweigeschoßiges Biedermeierpresshaus aus der Zeit um 1820/1830, mit abgesetztem Rundgiebel und stuckierten Fensterrahmungen. Das Innere ist flach gedeckt. Das Haus beherbergt ein Heimatmuseum.
Datei hochladen Fundzone Scherkenfeld
ObjektID: 130276
Im Winkel
Standort
KG: Grafenwörth
Archäologische Fundstätte

Anmerkung: Siehe auch Fundzone Scherkenfeld in der KG Seebarn.

Datei hochladen Figur, hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 23785
Jettsdorfer Straße 1
Standort
KG: Grafenwörth
Die Statue des hl. Johannes Nepomuk stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Datei hochladen Gräberfeld der Hallstattkultur
ObjektID: 130277
Judendreuthof
Standort
KG: Grafenwörth
Archäologische Fundstätte
Datei hochladen Gartenportal, Schlüsselhoftor
ObjektID: 23815
Markt 1
Standort
KG: Grafenwörth
Das mit 1704 bezeichnete, sogenannte Schlüsselhoftor ist ein ehemaliges Klosterportal. Es ist durch Lisenen gegliedert und verfügt über einen Volutenaufsatz über profiliertem Gesims sowie über eine korbbogige Öffnung. In einer Nische steht eine von Engeln flankierte Dreifaltigkeitsgruppe.
Datei hochladen Pranger
ObjektID: 23807
Marktplatz 1
Standort
KG: Grafenwörth
Der Pranger in Grafenwörth stammt aus dem 17. Jahrhundert.
Datei hochladen Mariensäule
ObjektID: 23816
Mühlplatz
Standort
KG: Grafenwörth
In der Ortsmitte von Grafenwörth steht eine mit 1764 bezeichnete Maria-Immaculata-Statue.
Datei hochladen Wasserburg Grafenwörth
ObjektID: 77165
Ortsried
Standort
KG: Grafenwörth
Datei hochladen Heimatmuseum, Schüttkasten (herrschaftlich)
ObjektID: 23810
Pfarrplatz 1
Standort
KG: Grafenwörth
Das Heimatmuseum von Grafenwörth befindet sich im ehemaligen Schüttkasten des Pfarrhofs, der im späten 18. Jahrhundert erbaut wurde. Der eingeschoßige Bau verfügt über verglaste Arkaden im Erdgeschoß und faschengerahmte Rechteckfenster. Die Räume im Inneren sind platzlgewölbt.

Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche hl. Andreas
ObjektID: 23811
Pfarrplatz 1
Standort
KG: Grafenwörth
1791 wurde die Saalkirche im josephinischen Stil errichtet.
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 23812
Pfarrplatz 1
Standort
KG: Grafenwörth
Der gegenüber der Kirche gelegene Pfarrhof ist mit dieser durch eine Tormauer mit einem spätbarock geschweiften Hoftor verbunden. Der josephinische Bau aus der Zeit um 1790 ist zweigeschoßig und hat eine an die Kirche angeglichene Fassadengliederung.
Datei hochladen Schule
ObjektID: 23720
Seebarner Straße 1
Standort
KG: Grafenwörth
Die Schule in Grafenwörth ist ein zweigeschoßiger secessionistischer Bau, der mit 1907 bezeichnet ist.
Datei hochladen Friedhofskreuz
ObjektID: 23802

Standort
KG: Grafenwörth
Am Friedhof befindet sich ein barockes Kreuz aus Schmiedeeisen, das mit 1728 bezeichnet ist.
Datei hochladen Dreifaltigkeitssäule
ObjektID: 23803

Standort
KG: Grafenwörth
Im Süden von Grafenwörth steht an der Hauptstraße eine Dreifaltigkeitsgruppe. Über einem Stufenpostament ruht eine Säule mit Kompositkapitell, darüber ein barocker Gnadenstuhl. Das Denkmal ist inschriftlich mit 1720 bezeichnet.
Datei hochladen Grabstein/Grabplatte
ObjektID: 23804

Standort
KG: Grafenwörth
Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 23805
gegenüber Großer Wörth 10
Standort
KG: Grafenwörth
Datei hochladen Bildstock, Weißes Kreuzl
ObjektID: 23806

Standort
KG: Grafenwörth
Das sogenannte „Weiße Kreuzl“ im Nordwesten von Grafenwörth ist ein spätgotischer Tabernakelbildstock mit Maßwerköffnung. Er verfügt über ein Steinkreuz mit drei Zunftwappen. Das Denkmal ist am Sockel mit 1690 bezeichnet.
Datei hochladen Ortskapelle hl. Jakob
ObjektID: 23814
Austraße 6
Standort
KG: Jettsdorf
Die innen mit 1840 bezeichnete Ortskapelle hl. Jakob ist ein schlichter Bau mit Rundapsis und einem pyramidenhelmbekrönten Dachreiter. Sie hat Rundbogenfenster und innen eine Flachdecke mit einem nachbarocken Deckenmedaillon. An der Apsiswand ist eine nachbarocke Illusionsmalerei zu sehen.
Datei hochladen Fundzone Scherkenfeld
ObjektID: 130315
Felser Weg
Standort
KG: Seebarn am Wagram
Die archäologische Fundstätte erstreckt sich über die Katastralgemeinden Seebarn am Wagram und Grafenwörth (siehe dort).
Datei hochladen Schloss Seebarn am Wagram
ObjektID: 23728
Schloßgasse 1
Standort
KG: Seebarn am Wagram
Das im Ort gelegene Schloss ist ein Renaissancebau aus der Mitte des 16. Jahrhunderts mit mittelalterlichem Kern und Wehrturm. Der annähernd quadratische, zwei- bis dreigeschoßige Komplex ist um einem Hof angelegt. Der Osttrakt ist zweigeschoßig und stammt aus dem zweiten Viertel des 16. Jahrhunderts. Er hat einen runden Eckerker und an diesen im Westen anschließend einen dreigeschoßigen Trakt mit Satteldach, fünfachsiger Nordfront, Rundbogenportal mit Rustikarahmung und Steingewändefenstern aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Im Westen und Süden liegen die Wirtschaftstrakte. Die Einfahrt zum Schloss ist durch eine Stichkappentonne gewölbt und der Hof ist unregelmäßig umbaut. An der Südostecke erhebt sich über quadratischem Grundriss ein Turm mit mittelalterlichem Baukern und Rundbogenzinnen. An der Ostseite des Hofes sind Reste eines ehemals dreigeschoßigen Arkadengangs aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts erhalten, die eine Netzgratunterwölbung aufweisen.
Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 23722

Standort
KG: Seebarn am Wagram
Das im 17. Jahrhundert geschaffene Denkmal mit der ortsüblichen Bezeichnung Stummer-Häusl ist ein gemauerter Pfeiler auf Betonsockel, der einen Tabernakelaufsatz mit verglaster Bildnische trägt. Die Abbildung darin zeigt die Madonna nach Fatima. An der Rückseite ist eine Kupferplatte mit Abbildung des hl. Christopherus zu sehen; an der linken Seite eine Kupferplatte mit Bildnis des hl. Severin und rechts ein Kupferplatte mit Kupferkreuz und ein Christophorus-Bildnis aus Holz. [5]
Datei hochladen Bildstock, Pestkreuz
ObjektID: 23723

Standort
KG: Seebarn am Wagram
Das Pestkreuz westlich von Seebarn ist ein gedrungener achtseitiger Pfeiler mit quadratischem Tabernakelaufsatz und einem stilisierten Zwiebelhelm mit Schmiedeeisenkreuz aus dem 17./18. Jahrhundert.
Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 23725

Standort
KG: Seebarn am Wagram
Das sogenannte Weiße Kreuz ist ein im 17. Jahrhundert oder früher errichteter Bildstock mit gefastem Schaft und einem nach zwei Seiten geöffneten Tabernakel. Dieses wird von einem Pyramidendach bekrönt, das in ein Steinkreuz ausläuft.[7]
Datei hochladen Ortskapelle hl. Josef
ObjektID: 23727

Standort
KG: Seebarn am Wagram
Die Ortskapelle hl. Josef im Osten von Seebarn ist ein späthistoristischer Bau mit Rundapsis und vorgezogenem Westturm, bezeichnet mit 1896. Sie verfügt über neugotische Spitzbogenfenster und Portale. Das Innere ist flach gedeckt. Das neugotische Altärchen ist mit einer Figur des hl. Josef und Figuren des Herzens Jesu und des Herzens Marias ausgestattet. Zur weiteren Einrichtung zählen Kreuzwegbilder aus der Bauzeit.
Datei hochladen Burg-/Schlosskapelle hl. Rosalia
ObjektID: 23782

Standort
KG: Seebarn am Wagram
Die Kapelle vor dem Schloss ist ein barocker Bau mit eingezogenem Rundschluss und einer niedrigen, rechteckigen Vorhalle. Diese ist kreuzgratgewölbt, während das Langhaus über ein Platzlgewölbe verfügt. Zur Ausstattung zählt ein spätbarockes Kruzifix aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, flankiert von barocken Figuren der hll. Sebastian und Johannes Nepomuk.
Datei hochladen Ortskapelle
ObjektID: 23719
Linke Zeile 5
Standort
KG: St. Johann
Die Ortskapelle von St. Johann ist ein in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichteter Bau mit breiter Rundbogenöffnung, Gittertor und seitlichen Doppelisenen. Er ist durch ein Satteldach gedeckt. Über dem First erhebt sich ein Lothringer Kreuz. Nordwestlich befindet sich der angefügte Glockenturm mit vier Fenstern, der von einem Pyramidendach mit einem auf einer Kugel angebrachten Lothringer Kreuz bekrönt wird. Zur Einrichtung zählen barocke Heiligenfiguren, Figuren aus dem 19. und 20. Jahrhundert sowie ein Kruzifix. Um die Kapelle sind Sockel mit Spolien der ehemaligen Pfarrkirche zu sehen, die 1571–1574 durch Hochwasser so schwer beschädigt wurde, dass von einem Wiederaufbau Abstand genommen wurde.[8]

Anmerkung: siehe Fehlerliste

Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 23790

Standort
KG: Wagram am Wagram
Die im 17. Jahrhundert errichtete Pestsäule am ehemaligen Ortsrand von Wagram hat einen verputzten, stark gefasten Pfeiler mit hohem Kragen und ein Tabernakel mit tiefen Öffnungen zwischen wuchtigen Kragen- und Deckplatten. Es wird von einem flachen Pyramidendach mit Eisenkreuz bekrönt.[9]
Datei hochladen Gnadenstuhl
ObjektID: 23791

Standort
KG: Wagram am Wagram
Im Ort ruht auf einer hohen Säule mit Kompositkapitell eine barocke Gnadenstuhl-Gruppe. Das Denkmal ist am Sockel mit 1703 bezeichnet.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Grafenwörth  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 17. Jänner 2018.
  2. Nepomukkapelle. In: www.kleindenkmaeler.com. Salzburger Bildungswerk, abgerufen am 9. März 2014.
  3. Bildstock. In: www.kleindenkmaeler.com. Salzburger Bildungswerk, abgerufen am 9. März 2014.
  4. lt. NÖ Atlas; GstNr. 504/8 lt. BDA nicht zutreffend.
  5. Stummer-Häusl. In: www.kleindenkmaeler.com. Salzburger Bildungswerk, abgerufen am 9. März 2014.
  6. lt. NÖ Atlas; GstNr. 442 lt. BDA knapp nicht zutreffend.
  7. Weisses Kreuz. In: www.kleindenkmaeler.com. Salzburger Bildungswerk, abgerufen am 9. März 2014.
  8. Kapelle. In: www.kleindenkmaeler.com. Salzburger Bildungswerk, abgerufen am 9. März 2014.
  9. Pestsäule. In: www.kleindenkmaeler.com. Salzburger Bildungswerk, abgerufen am 9. März 2014.
  10. lt. NÖ Atlas; GstNr. 979/1 lt. BDA nicht zutreffend.
  11. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.