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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Griffen

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Griffen enthält die 23 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Griffen.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 81060
Altenmarkt
Standort
KG: Griffnerthal
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ObjektID: 61867
Griffen 1
Standort
KG: Griffnerthal
Zweigeschoßiger, fünfachsiger Bau, Ende des 18./Anfang des 19. Jahrhunderts, mit genuteten Erdgeschoßfassaden.

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Kath. Pfarrkirche hll. Peter und Paul
ObjektID: 61869
Griffen 1a
Standort
KG: Griffnerthal

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Burgruine Griffen
ObjektID: 34359
Schloßberg 1
Standort
KG: Griffnerthal
Hauptartikel: Burgruine Griffen
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Ehem. Prämonstratenserstift
ObjektID: 34360
Stift Griffen 1, 4
Standort
KG: Griffnerthal
Hauptartikel: Stift Griffen
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Gesamtanlage, ehem. Prämonstratenserstift Griffen
ObjektID: 89980
Stift Griffen 2 u. a.
Standort
KG: Griffnerthal
Hauptartikel: Stift Griffen
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Pavillon/Gartenhaus, Mönchshäusl
ObjektID: 48064
Stift Griffen
Standort
KG: Griffnerthal
Hauptartikel: Stift Griffen
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Kath. Filialkirche hl. Thomas
ObjektID: 81058
Gletschach
Standort
KG: Großenegg
Hauptartikel: Filialkirche Gletschach
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BW Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Nikolaus am Windischen Weinberg
ObjektID: 81062
Haberberg
Standort
KG: Haberberg
Urkundliche Erwähnung 1105 (Neuweihe 1279?). 1996 Dachrestaurierung. - Kleiner im Kern romanischer Bau (13. Jahrhundert?) mit barocken Veränderungen. Polygonaler Chor, östlicher Dachreiter mit Spitzhelm, hölzernes Vordach. Dächer holzschindelgedeckt. Reste eines gemalten Zickzackbandes oberhalb der Fenster zeigen die ursprüngliche Höhe der Langhauswände an. Rundbogiger barocker Triumphbogen. Chor einjochig, mit 3/8-Schluss, Tonnengewölbe mit Stichkappen. Hochaltar zweites Viertel des 18. Jahrhunderts mit Altarblatt heiliger Nikolaus, im Aufsatz Maria lactans. Barocke Statue heiliger Nikolaus.

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Bildstock, Jagakreuz
ObjektID: 48438
Untergreutschach
Standort
KG: Kaunz
Spätgotischer Tabernakelbildstock, sogenanntes Rojak-Marterl östlich der Kirche. Bezeichnet 1518, Malereien 1961 übermalt.

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Kath. Pfarrkirche hl. Martin (und Wehrkirchhof)
ObjektID: 81085
Untergreutschach 5
Standort
KG: Kaunz
Die im bemerkenswerten spätmittelalterlichen Wehrkirchhof errichtete Kirche wurde urkundlich bereits 1237 erwähnt. Eine hohe Ringmauer umgibt in einem unregelmäßigen Siebeneck Kirche und Karner. Im Süden und Westen halbrunde Wehrtürme, im Osten ehemaliger Torbau; die hölzernen Wehrgänge sind zum Teil erhalten. Eine Restaurierung der spätgotischen Wehrmauer erfolgte im Jahre 1996: Putzsanierung. 1998 West-Torturm Adaptierung für Aufbahrungshalle.

Die Kirche in der Anlage und im Kern eine frühgotische Chorturmkirche um 1300/erste Hälfte des 14. Jahrhunderts. Gotischer Turm mit Pyramidenhelm, zwei- und dreiteilige spitzbogige Schallfenster; zwischen den mächtigen Strebepfeilern des Turms im Süden gotischer Sakristeianbau. Polygonaler Chorschluss mit zweistufigen Strebepfeilern, 14. Jahrhundert. Am Langhaus zweistufige Strebepfeiler, an der Nord-Seite mit ornamental behauenen Schießscharten und rundbogigem Süd-Portal, Anfang 16. Jahrhundert. Steinplattldächer. - Um das südliche Chorfenster Quadermalerei; darüber gut erhaltene Vorzeichnung der Kopfpartie eines Christopherusgemäldes, erste Hälfte des 15. Jahrhunderts. Gemalte Friese unter den Traufgesimsen.


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Kirchhof und Wehranlage
ObjektID: 81086
Untergreutschach 5
Standort
KG: Kaunz
siehe Pfarrkirche hl. Martin

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Karner
ObjektID: 67976
Untergreutschach 5
Standort
KG: Kaunz
Hauptartikel: Martinskirche (Greutschach)
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Pfarrhof
ObjektID: 61875
Untergreutschach 5
Standort
KG: Kaunz

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Kath. Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt und Friedhof
ObjektID: 61876
Pustritz 23
Standort
KG: Pustritz
Hauptartikel: Pfarrkirche Pustritz
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ObjektID: 61877
Pustritz 28
Standort
KG: Pustritz
Der Pfarrhof ist das ehemalige Prödl-Schloss. Der kastenartige barocke Bau mit Mauerkern aus dem 16. Jahrhundert besitzt ein Speichergeschoß, wird von Lisenen gegliedert und von einem Walmdach bedeckt.[2]

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Kath. Filialkirche hl. Matthäus
ObjektID: 67973
Lind
Standort
KG: St. Kollmann
Die dem Apostel Matthias geweihte Kirche wird urkundlich erstmals 1237 erwähnt. Aus dieser Zeit präsentiert sich das frühgotische Portal mit Resten ursprünglicher Fassung sowie mit alten Weihkreuzen innen. Das Gewölbe im Chor, der Renaissancealtar[3] und auch das außen überlebensgroße erhalte Fresko des heiligen Christophorus auf der Außenwand stammen von einem Umbau um 1600. Der Altar präsentiert mittig den Apostel Matthias mit dem Beil als Attribut. Zu seiner rechten Seite wird er von Paulus und zur linken Seite von Petrus flankiert.
Anmerkung: Die Zuschreibung des BDA zu Matthäus ist irrtümlich, eine Änderung ist beantragt.

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Kath. Filialkirche hl. Koloman
ObjektID: 67974
Sankt Kollmann
Standort
KG: St. Kollmann

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Schloss Ehr(e)negg mit Gartenanlage
ObjektID: 34369
Sankt Kollmann 1
Standort
KG: St. Kollmann
Hauptartikel: Schloss Ehrnegg
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ObjektID: 34370
Sankt Leonhard an der Saualpe 2
Standort
KG: Wölfnitz

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Kath. Filialkirche hl. Leonhard
ObjektID: 63084
Sankt Leonhard an der Saualpe 13
Standort
KG: Wölfnitz
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Kath. Filialkirche hl. Margaretha und Friedhof
ObjektID: 67975
Tschrietes 11, 12
Standort
KG: Wölfnitz
Hauptartikel: Margarethakirche Tschrietes
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Kath. Pfarrkirche hl. Michael und Wehrkirchhof
ObjektID: 63767
Wölfnitz 29
Standort
KG: Wölfnitz
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Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Griffen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 7. Juni 2017.
  2. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 657.
  3. Kirchtag in Lind/Ruden am 24. Juni 2012. 24. Juni 2012, abgerufen am 15. März 2015.
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.