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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Großkrut

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Großkrut enthält die 15 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Großkrut.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 21322
gegenüber Althöflein 36
Standort
KG: Althöflein
Das sogenannte Edl-Kreuz ist ein Lichtsäule, die sich am Straßenrand gegenüber dem Haus Althöflein 36 erhebt.[2]
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ObjektID: 21323
gegenüber Althöflein 68
Standort
KG: Althöflein
Im Osten des Ortes steht ein Quaderpfeiler mit gekehlten und abgefasten Kanten sowie einem Nischenaufsatz mit Rundstabrahmung und Sterngewölbe.

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Hausberg Kapellenberg
ObjektID: 1335
Kapellenberg
Standort
KG: Althöflein
Der urkundlich erstmals 1196 erwähnte, mittelalterliche Hausberg ist von zwei Ringwällen umgeben.

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Ortskapelle hl. Georg
ObjektID: 21321

Standort
KG: Althöflein
Die im Kern romanische Kapelle, die sich im Südwesten der Hausberganlage befindet, wurde im 14. Jahrhundert frühgotisch umgebaut. Das den Heiligen Georg darstellende Altarbild ist ein Werk des Malers Leopold Schulz aus dem Jahr 1857. Hermann Bauch schuf 1984 ein Glasfenster mit Ornamenten.
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ObjektID: 22726
in der Ortsmitte
Standort
KG: Ginzersdorf
Die Kapelle wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut.

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Kath. Filialkirche hl. Elisabeth mit Friedhof
ObjektID: 22725

Standort
KG: Ginzersdorf
Das Langhaus der gotischen Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts barock erneuert. Die Kirche ist von einem Friedhof mit Ummauerung umgeben.
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ObjektID: 22727

Standort
KG: Ginzersdorf
Die Pestsäule stammt aus dem 16. Jahrhundert.
Datei hochladen Waldkapelle zur Schmerzhafen Mutter Gottes
ObjektID: 100265

Standort
KG: Ginzersdorf
Nördlich des Ortes steht eine neue Wegkapelle, die eine Pietà-Gruppe aus der Zeit um 1800 beherbergt.
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ObjektID: 69917
Großkrut
Standort
KG: Großkrut
Im auch als Lebäckerkapelle bezeichneten Bauwerk befindet sich eine Aloisius-Statue aus dem 19. Jahrhundert.
Datei hochladen Ehem. Pfarrhof
ObjektID: 22732
Schulstraße 6
Standort
KG: Großkrut
Der ehemalige Pfarrhof stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert und wurde im 17. Jahrhundert ausgebaut.

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Kapelle, sog. Totenhäusl
ObjektID: 22730
Wiener Straße 2
Standort
KG: Großkrut
Die Kapelle am ehemaligen Friedhof, bei der es sich möglicherweise ursprünglich um einen Karner handelte, weist am Sockel gotisches Bruchsteinmauerwerk auf.

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Kath. Pfarrkirche hl. Stephan mit ehem. Friedhof
ObjektID: 22728

Standort
KG: Großkrut
Die Pfarre wurde 1055 als Urpfarre für das nordöstliche Weinviertel gegründet. Das Kirchengebäude ist im Kern romanisch. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurden das nördliche Seitenschiff angebaut und das Langhaus erhöht. Die als Marienkapelle oder Warndorferkapelle bezeichnete Seitenkapelle stammt aus dem letzten Drittel des 13. Jahrhunderts. 1486 erfolgte ein Umbau des Gebäudes zur spätgotischen Staffelkirche. Im Zuge dessen wurde das südliche Seitenschiff angebaut. Der Turm stammt aus dem Jahr 1497. Die Ausstattung der Pfarrkirche ist barock.
Datei hochladen Figur hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 22731

Standort
KG: Großkrut
Laut Inschrift wurde diese Figur 1740 errichtet.

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Dreifaltigkeitssäule
ObjektID: 22734

Standort
KG: Großkrut
Diese Dreifaltigkeitssäule wurde 1887 errichtet.

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Gerichtssäule, Galgen
ObjektID: 22735

Standort
KG: Großkrut
Die 7 Meter hohe Gerichtssäule wurde um 1600 errichtet. An der Südseite ist Öffnung für das Querholz zu sehen. Die letzte Hinrichtung fand hier am 8. November 1743 statt.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Großkrut  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. Althöflein, Edl Kreuz (Lichtsäule). In: Wanderwege rund um Bernhardsthal. Dieter Friedl, abgerufen am 23. Februar 2014.
  3. lt. NÖ Atlas; GstNr. 7032/1 lt. BDA nicht zutreffend
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.