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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Großriedenthal

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Großriedenthal enthält die 33 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Großriedenthal.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 23704
Großriedenthal 24
Standort
KG: Großriedenthal
Der im Osten von Großriedenthal unterhalb der Kirche gelegene Pfarrhof wurde nach Abbruch des Vorgängerbaus 1765 nach Plänen von Matthias Gerls begonnen und 1767 durch Johann Reitmayer vollendet. Der spätbarocke Bau hat zwei Geschoße, ein Walmdach, eine Putzortsteinquaderung, zwei einander entsprechende Portale an der Straßen- und Hofseite mit abgesetzten Rundbögen, Ädikulas und ovalen Oberlichtfenstern, die mit den Abtinsignien „V. A.“ bezeichnet sind, sowie ein rundbogiges Hoftor unter einem Schweifgiebel. Flur und Erdgeschoß verfügen über Tonnengewölbe mit Stichkappen. Im Obergeschoß befinden sich Reste spätbarocker Wandgemälde – mit Darstellungen einer Chinoiserie und einer Blumenvase – in illusionistischen Rahmungen aus der Zeit um 1780.
Datei hochladen Figur hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 23705
gegenüber Großriedenthal 24
Standort
KG: Großriedenthal
Gegenüber vom Pfarrhof steht eine mit 1744 bezeichnete Heiligenstatue.

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Flur-/Wegkapelle
ObjektID: 23717
Großriedenthal 47
Standort
KG: Großriedenthal
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ObjektID: 25599
Großriedenthal 59
Standort
KG: Großriedenthal
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ObjektID: 23708
Großriedenthal 195
Standort
KG: Großriedenthal
Achteckpfeiler mit Quaderaufsatz und krönender Steinkreuzpyramide. Pfeiler mit 1601 bezeichnet, Quaderaufsatz mit 1673. Im Quaderaufsatz Reliefs Pietà, Kreuzigung und Betender.
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Lorenz
ObjektID: 23706

Standort
KG: Großriedenthal
Die Pfarrkirche hl. Lorenz ist eine im Kern mittelalterliche, frühklassizistische Kirche, die 1768–1771 nach Plänen von Matthias Gerl durch den Maurermeister Johann Reitmayer erbaut wurde. Das Langhaus hat ein Walmdach, eine vertikale Putzgliederung und abgerundete Ecken. Es ist im Osten durch ein Korbbogenportal mit beschlagener Eisentür zugänglich. An den Seiten ist die Front durch Flachbogenfenster durchbrochen. Im Westen schließt ein schmälerer Chor an. Der im Kern mittelalterliche Westturm weist im Erdgeschoß eine Putzortsteinquaderung sowie ein vermauertes Segmentbogenportal auf. In beiden Obergeschoßen sind Ecklisenen zu sehen. Der Turm wird von einem spitzen Zwiebelhelm bekrönt. An der Nordseite des Chores liegt eine Sakristei mit Pultdach.
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ObjektID: 23707

Standort
KG: Großriedenthal
Der Pfeilerbildstock hat einen Quaderaufsatz mit Kreuzigungsrelief und Steinkreuz. Er ist mit 1687 bezeichnet.
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ObjektID: 23709

Standort
KG: Großriedenthal
Abgefaster Pfeiler mit reliefiertem Quaderaufsatz und beschädigter Steinkreuzpyramide. Wird im Volksmund Wetterkreuz genannt.
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ObjektID: 23710

Standort
KG: Großriedenthal
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ObjektID: 23711

Standort
KG: Großriedenthal
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ObjektID: 23712

Standort
KG: Großriedenthal
Abgefaster Pfeiler mit Quaderaufsatz, Pyramidendach und abschließendem Patriarchenkreuz aus Metall.
Anmerkung: In Fehlerliste eingetragen.
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ObjektID: 46150

Standort
KG: Großriedenthal
Scheune in der Großriedenthaler „Scheunenstraße“.
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ObjektID: 46151

Standort
KG: Großriedenthal
Große Eckscheune mit zwei Rechtecktoren und glatter, ungegliederter Fassade.
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ObjektID: 46152

Standort
KG: Großriedenthal
Scheune mit zwei Toren und abgeschrägter Eckfassade, im Bereich des linken Tores teilweise verbretterter Giebel.
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ObjektID: 46153

Standort
KG: Großriedenthal
Scheune in der Großriedenthaler „Scheunenstraße“.

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Scheune am Hintausweg
ObjektID: 46154

Standort
KG: Großriedenthal
Scheune in der Großriedenthaler „Scheunenstraße“.
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ObjektID: 46155

Standort
KG: Großriedenthal
Scheune in der Großriedenthaler „Scheunenstraße“.
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ObjektID: 46156

Standort
KG: Großriedenthal
Scheune in der Großriedenthaler „Scheunenstraße“.
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ObjektID: 46157

Standort
KG: Großriedenthal
Scheune in der Großriedenthaler „Scheunenstraße“.

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Scheune am Hintausweg
ObjektID: 46158

Standort
KG: Großriedenthal
Scheune in der Großriedenthaler „Scheunenstraße“.
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ObjektID: 46159

Standort
KG: Großriedenthal
Scheune in der Großriedenthaler „Scheunenstraße“.
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ObjektID: 46160

Standort
KG: Großriedenthal
Scheune in der Großriedenthaler „Scheunenstraße“.
Datei hochladen Scheune am Hintausweg
ObjektID: 46161

Standort
KG: Großriedenthal
Scheune in der Großriedenthaler „Scheunenstraße“.
Datei hochladen Scheune am Hintausweg
ObjektID: 46162

Standort
KG: Großriedenthal
Holzkonstruktion mit Satteldach und übergiebeltem Scheunentor.
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ObjektID: 46163

Standort
KG: Großriedenthal
Scheune in der Großriedenthaler „Scheunenstraße“.
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ObjektID: 46164

Standort
KG: Großriedenthal
Langgestreckte Scheune mit Satteldach und verbrettertem Giebel. Die Fassaden sind durch Putzfelder gegliedert.
Datei hochladen Hausberg Riedenthal
ObjektID: 130303
Hausberg
Standort
KG: Neudegg
Von der Hausberganlage von Großriedenthal ist ein Kegelstumpf mit Wall und Graben erhalten.
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ObjektID: 130004

seit 2013

Hausberg
Standort
KG: Neudegg
Nordöstlich über dem Ort befindet sich ein mittelalterlicher Hausberg.
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ObjektID: 23718

Standort
KG: Neudegg
Am Anger von Neudegg erhebt sich eine nach Norden ausgerichtete, spätbarocke, gegen Ende des 18. Jahrhunderts errichtete Ortskapelle. Sie hat einen rechteckigen Grundriss mit abgerundeten Ecken und ist durch Pilaster sowie durch verkröpfte Gesimse gegliedert. Ihr Dachreiter ist von rundbogigen Schallfenstern und einem Zwiebelhelm bekrönt. Im Inneren befindet sich ein ovaler Raum mit Flachkuppel, der durch Doppelpilaster gegliedert ist. Auf einer Wandmalerei aus der Mitte des 20. Jahrhunderts ist die Heilige Dreifaltigkeit abgebildet. Die Glasfenster, mit Darstellungen der Hll. Leopold und Wendelin, sind mit 1947 bezeichnet. Zur weiteren Ausstattung zählen ein barockes Kruzifix und ein barocker Leuchterengel.
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ObjektID: 23713

Standort
KG: Ottenthal
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ObjektID: 23714

Standort
KG: Ottenthal
Der Tabernakelbildstock auf Betonsockel mit Quaderaufsatz zeigt von Südosten beginnend im Uhrzeigersinn: Relief hl. Johannes Nepomuk; Gnadenstuhl; Hl. Familie und Inschrift „1747 DEn 5. JULI DIE GEMEIN OTENTAL“.

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Kath. Filialkirche hl. Ulrich
ObjektID: 23715

Standort
KG: Ottenthal
Die inmitten von Ottenthal erhöht gelegene Filialkirche hl. Ulrich ist ein barocker, hoch proportionierter Saalbau von 1704 mit einem eingezogenen, rund geschlossenen Chor im Norden und einem viergeschoßigen Turm im Osten. Das lisenengegliederte Langhaus ist durch Lunettenfenster geöffnet. Die südliche Eingangsfassade ist durch Pilaster gegliedert und hat einen trapezförmigen zweizonigen Giebel. Der Turm weist eine Putzbandgliederung und rundbogige Schallfenster auf. Bekrönt wird er von Uhrengiebeln und einem Zwiebelhelm.
Datei hochladen Pietà-Säule
ObjektID: 127616

Standort
KG: Ottenthal

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Großriedenthal  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. lt. BDA
  3. lt. NÖ Atlas
  4. lt. BDA
  5. lt. NÖ Atlas
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.