Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. Ihre Nachricht (optional mit Ihrer E-Mail):
unbekannter Gast
vom 09.03.2020, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Innsbruck-Vill

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Innsbruck-Vill enthält die 7 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte des Innsbrucker Stadtteils Vill.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Datei hochladen Holzveranda beim Zenzenhof
ObjektID: 128891
bei Handlhofweg 80
Standort
KG: Vill
Die um 1890 errichtete historistische Holzveranda mit an drei Seiten vorgelagerten offenen Loggien diente den Jesuiten während ihrer Sommerfrische als Aufenthalt.[2]

Datei hochladen
Scheune des Zenzenhofes
ObjektID: 98286
Handlhofweg 80a
Standort
KG: Vill
Die nach 1856 erbaute Scheune des Zenzenhofs, eines großen landwirtschaftlichen Betriebs des Innsbrucker Jesuitenkollegs, weist große, rundbogig geschlossene Speicheröffnungen, Fassaden mit Putzgliederung und Holzläden in Zierschnitt auf. Das Gebäude mit seiner neobarocken Außenerscheinung stellt ein typisches Beispiel der spätgründerzeitlichen Architektur und eine einzigartige und weitgehend unverändert erhaltene Einheit eines Wirtschaftsgebäudes dar.[3]

Anmerkung: Bis 2012 standen auch das Verwalterhaus des Zenzenhofes und der Verbindungsbogen zur Scheune unter Denkmalschutz.[4]

Datei hochladen Feuerwehrgebäude, Nebengebäude der Feuerwehr mit Schlauchturm, Obstpresse
ObjektID: 114481
Igler Straße
Standort
KG: Vill
Das Feuerwehrgerätehaus wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts errichtet. Der eingeschoßige Mauerbau über hakenförmigem Grundriss mit Satteldach beherbergt im Norden den Geräteraum. Im Osten ist der Schlauchturm mit senkrechter Bretterschalung angebaut.[5]

Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche, hl. Martin einschließlich Friedhof mit Totenkapelle und Friedhofskreuz
ObjektID: 128209
Igler Straße
Standort
KG: Vill
Die Pfarrkirche zum hl. Martin wurde 1397 erstmals urkundlich erwähnt. Die gotische Kirche wurde 1791/92 innen im Rokokostil umgestaltet. An das zweijochige Langhaus schließt ein zweijochiger polygonaler Chor an. Die Deckenfresken wurden 1791 von Franz Xaver Kirchebner geschaffen.[6]
BW Datei hochladen Grenzstein bei der Poltenhütte
ObjektID: 102140
östlich Poltenweg 71
Standort
KG: Vill
Der Grenzstein steht an der Grenze zwischen Vill und Lans und zeigt die eingemeißelte Jahreszahl 1545.[7]
Datei hochladen Rohrbrücke
ObjektID: 127921
Vill Unterberg
Standort
KG: Vill
Die Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete Rohrbrücke dient als Zuleitung zum Kraftwerk Untere Sill in Innsbruck und verbindet über die Sillschlucht die Gemeinde Schönberg und den Innsbrucker Stadtteil Vill. Über der Rohrleitung verläuft eine schmale eiserne Fußgängerbrücke.[8][9]
Datei hochladen Nischenbildstock hl. Martin/Kriegerdenkmal
ObjektID: 114494

Standort
KG: Vill
Der in die westliche Friedhofsmauer integrierte gemauerte Bildstock mit schindelgedecktem Satteldach aus dem 19. Jahrhundert beherbergt in der rundbogigen Nische ein Gemälde mit der Mantelspende des hl. Martin aus der Kunstanstalt Adolf Vogl aus dem Jahr 1877.[10]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Innsbruck  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 18. Februar 2020.
  2. Amt der Tiroler Landesregierung, Kulturabteilung (Hg.): Kulturberichte aus Tirol 2012. 63. Denkmalbericht. Innsbruck 2012, S. 67 (PDF; 12 MB)
  3. Wiesauer: Wirtschaftsgebäude, Scheune des Zenzenhofes. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 13. August 2015.
  4. Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (Memento vom 16. Mai 2016 im Internet Archive). Bundesdenkmalamt, Stand: 6. Juni 2012 (PDF).
  5. Wiesauer: Feuerwehrgerätehaus Vill. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 17. Dezember 2019.
  6. Fingernagel-Grüll, Wiesauer: Pfarrkirche hl. Martin in Vill. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. September 2015.
  7. Wiesauer: Grenzstein bei der Poltenhütte. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 17. Januar 2020.
  8. Wiesauer: Fußgängerbrücke, Rohrbrücke. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 17. Januar 2020.
  9. Frick, Wiesauer: Fußgängerbrücke, Rohrbrücke. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 17. Januar 2020.
  10. Fingernagel-Grüll, Wiesauer: Nischenbildstock hl. Martin, Kriegerdenkmal. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 17. Dezember 2019.
  11. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.