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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Judenau-Baumgarten

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Judenau-Baumgarten enthält die 15 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der niederösterreichischen Marktgemeinde Judenau-Baumgarten.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 24931
Oberes Mitterfeld
Standort
KG: Baumgarten am Tullnerfeld

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Kath. Filialkirche hl. Ulrich
ObjektID: 23548

Standort
KG: Baumgarten am Tullnerfeld
Die Filialkirche stammt aus dem 14. Jahrhundert und besitzt einen gotischen Chor. Das Portal stammt aus dem Jahr 1511, die barocke Einrichtung aus dem 18. Jahrhundert.
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ObjektID: 24927
Hauptstraße, Freundorf 12
Standort
KG: Freundorf
Eine hakenförmige Anlage aus dem 17. Jahrhundert, die im 19. Jahrhundert umgestaltet wurde. Ursprünglich befand sich an der Stelle ein Freihof aus dem 11. Jahrhundert, der „hochstiftliches Passauer Besitztum“ war.
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Johannes d. T.
ObjektID: 23550
Kirchengasse
Standort
KG: Freundorf
Eine spätgotische Saalkirche mit eingezogenem Chor und barockem Ostturm. Im 18. Jahrhundert wurde die Kirche barockisiert.
Datei hochladen Römische Villa und hallstattzeitliche Siedlung
ObjektID: 130483

seit 2015

Mitterfeld
Standort
KG: Freundorf

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Schloss Judenau mit Übergangsbrücken
ObjektID: 23564
Schloßplatz 1
Standort
KG: Judenau
Eine dreiflügelige Anlage mit vier dominanten runden Ecktürmen. In mehreren Bauphasen errichtet, vorwiegend im 2. Viertel des 17. Jahrhunderts und 1. Viertel des 18. Jahrhunderts. 1854 erfolgte eine Sanierung und ein teilweiser Neubau.
Datei hochladen Figur hl. Donatus
ObjektID: 23568
Schloßplatz 2
Standort
KG: Judenau
Die Statue des hl. Donatus vor der Kirche wurde um etwa 1750 geschaffen.[2]
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ObjektID: 23552
Schloßplatz 4
Standort
KG: Judenau
Der schlichte zweigeschoßige giebelständige Bau mit Satteldach stammt im Kern aus dem 17./18. Jahrhundert. In der Gartenmauer gibt es 14 Nischen für Kreuzwegstationen.[2][3]
Datei hochladen Ehem. Verwalterhaus, sogen. Eremiten- oder Kapuzinerstöckl
ObjektID: 23557
Schloßplatz 5
Standort
KG: Judenau
Der schmale langgestreckte zweigeschoßige Bau schließt an das nördliche Einfahrtstor an. Der ursprünglich im 17. Jahrhundert errichtete Bau wurde 1756 für die Eremiten ausgebaut und aufgestockt. Nach der Ordensaufhebung im Jahre 1782 diente das Gebäude als Wohnhaus. Das hofseitige Erdgeschoß hat tiefe rundbogige Blendarkaden, der Laubengang im Obergeschoß mit schlanken Holzpfeilern stammt aus dem 18. Jahrhundert. Innen gibt es mehrere Räume mit Stichkappentonnen, im Obergeschoß meist Flachdecken.[2][3]
Datei hochladen Figur hl. Johannes von Nepomuk
ObjektID: 23554

Standort
KG: Judenau
Die Statue aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts steht auf einem gebauchten Postament nahe der Brücke über die Große Tulln.[2]

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Stadttore
ObjektID: 23565

Standort
KG: Judenau
Die zwei den Schlosshof nach Nord und Süd abgrenzenden repräsentativen Einfahrtstore entstanden um 1600. In den Dreiecksgiebeln befinden sich steinerne Wappenkartuschen mit dem Allianzwappen Liechtenstein / Dietrichstein. Die seitlichen Fußgängerpforten entstanden erst 1929.[2]
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Dreifaltigkeit
ObjektID: 23567

Standort
KG: Judenau

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Mariensäule
ObjektID: 23559

Standort
KG: Judenau
Die Mariensäule am Schlossplatz wurde 1726 geweiht. Auf der hohen Säule steht eine Statue der Immaculata, am Sockel befindet sich ein reliefiertes Allianzwappen Liechtenstein / Dietrichstein, auf der Balustrade vier Engel. Die Säule wurde inschriftlich 1913/1914 unter Johann II. (Liechtenstein) restauriert.[2]
Datei hochladen Ehem. Schwesternschulheim
ObjektID: 23553

Standort
KG: Judenau
Das Schwesternschulheim wurde 1906–1908 südlich neben dem Schloss erbaut. Der zweigeschoßige Bau hat ein Satteldach und Seitenrisaliten jeweils unter einem Schopfwalmdach. Rieselputzgliederung. Das Heim ist mit der Kirche durch einen Anbau verbunden.[2]
Datei hochladen Ortskapelle hl. Bartolomäus
ObjektID: 23563

Standort
KG: Zöfing
Ein kleiner rechteckiger Bau mit dreigeschoßigem Fassadenturm und Rundapsis, der dem hl. Bartholomäus geweiht ist und 1910/11 errichtet wurde.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Judenau-Baumgarten  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. 1 2 3 4 5 6 7 Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 886891.
  3. 1 2 Im Dehio sind die Adressen Schloßplatz 4 und 5 vertauscht und die Bezeichnungen abweichend widersprüchlich: Kapuzinerstöckl/Eemitenstöckl, Kapitelhaus vs. Ehem. Verwaltergebäude.
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.