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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kautzen

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kautzen enthält die 12 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Kautzen.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 21281

Standort
KG: Großtaxen
Vor der Auffahrt zum Schloss steht auf einem Postament mit Doppelwappenkartusche eine Figur der Maria Immaculata von 1744.
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ObjektID: 21282

seit 2013

Großtaxen 1
Standort
KG: Großtaxen
Schloss Großtaxen liegt erhöht auf einer Geländestufe im Nordwesten über dem Ort. Die erste urkundliche Erwähnung verweist auf das Jahr 1347. Nach einem Brand wurde es 1621 erneuert. Ost- und Südtrakt stammen im Kern aus dem 17. Jahrhundert; Teile davon möglicherweise aus dem 16. Jahrhundert. Die aus barocken Flachziegeln errichteten Trakte im Norden und Westen wurden im 19. Jahrhundert ausgebaut.
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ObjektID: 21285
Schloßgasse 2
Standort
KG: Illmau
Das im Osten der angerartigen Ausweitung in Illmau gelegene Schloss ist ein dreiflügeliges Renaissanceschloss mit mächtigem Torturm. Der Bau wurde für Zacharias Wochenitzki errichtet. Er ist bezeichnet mit 1551, urkundlich erwähnt wurde er bereits 1547. Eine frühere Anlage, urkundlich im Jahr 1337 erwähnt, diente als Grenzfeste.
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ObjektID: 21284
Schloßgasse 26
Standort
KG: Illmau
Die in der Spitze der Gabelung der Randstraße von Illmau gelegene Ortskapelle ist ein 1894 errichteter, schlichter, flach gedeckter Bau mit gewölbtem Dreiseitschluss, Rundbogenfenstern und einem über Konsolen vorkragenden Fassadenturm, der von einem Pyramidenhelm bekrönt wird. Der barocke Ädikulaaltar aus der Zeit um 1680 hat Knorpelwerkflanken und im Mittelrahmen ein Hochrelief der hl. Maria mit Kind in gnadenbildartig kegelförmigen Gewändern im Stil der Mitte des 18. Jahrhunderts. Eine Schnitzfigur des hl. Josef mit Jesuskind aus Kautzen wurde Ende des 17./Anfang des 18. Jahrhunderts angefertigt. Zur weiteren Ausstattung zählt das barocke Gestühl.
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ObjektID: 21291

Standort
KG: Illmau
Der achtseitige Granitpfeiler des ehemaligen Galgens, am Gerichtsberg an der Straße nach Radschin gelegen, entspricht dem Typus des 17. Jahrhunderts und wurde als Gedenkstätte ausgestaltet.
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ObjektID: 21286
Hauptplatz 1
Standort
KG: Kautzen
Die etwas erhöht gelegene, mit ihrer Seitenfront den nördlichen Abschluss des dreieckförmigen Hauptplatzes bildende Pfarrkirche hl. Jakobus der Ältere ist ein ursprünglich einschiffiger Barockbau mit einem im Kern gotischen Rechteckchor und einem faschengegliederte Firstturm von 1806/1807, der von einem Zwiebelhelm bekrönt wird. In den Jahren 1868 bis 1870 wurde das Gotteshaus zu einer dreischiffigen Halle verbreitert. Zwischen dem spätbarocken, schlichten Verlängerungsteil des ehemaligen Saalbaus im Westen und dem Chors sind die Abseiten des Langhauses risalitartig mit ihrer Giebelkrönung vorspringend. Die Kirche ist durch Rundbogenfenster geöffnet und durch Putzfaschen und romanisierende Rundbogenfriese gegliedert. Die Westfassade ist schmucklos. Der eingezogene, rechteckige Chor hat spitzbogige Fenstergewände aus dem 14. Jahrhundert vom gotischen Kern, veränderte Flachbogenfenster und im Osten ein vermauertes Lanzettfenster. Nord- und südseitig stehen verschiedene Anbauten.
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ObjektID: 21287
Hauptplatz 1
Standort
KG: Kautzen
Vor der Kirche steht eine 1732 urkundlich erwähnte Steinstatue des hl. Donatus.
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ObjektID: 21288
Hauptplatz 1
Standort
KG: Kautzen
Der Pfarrhof von Kautzen, 1714/1715 erbaut, nach einem Umbau mit 1787 bezeichnet und 1862 erneut umgebaut, hat an der Fassade einen Reichsadler als Stuckrelief.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 524

Standort
KG: Kautzen
Die im Jahr 1734 erstmals erwähnte Nepomukstatue in Kautzen stand ursprünglich in der Nähe der Obermühle und wurde 1960 an den heutigen Standort versetzt. Das stark veralgte und vermooste Denkmal wurde 2010 gereinigt. Bei dieser Gelegenheit wurde seine abhandengekommene Laterne durch eine neue Kupferlaterne ersetzt.[2]
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ObjektID: 21294

Standort
KG: Kleingerharts
Die barocke Wegkapelle an der nördlichen Mündung der Querstraße ist ein barocker Bau mit profiliertem Giebel. Sie verfügt über ein Bild der hl. Dreifaltigkeit über dem Fegefeuer und ein Hochrelief der hl. Maria mit Kind.

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Flur-/Wegkapelle
ObjektID: 525
Tiefenbach 23
Standort
KG: Tiefenbach

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Ortskapelle Tiefenbach
ObjektID: 21296

Standort
KG: Tiefenbach
Die Ortskapelle hl. Maria in Tiefenbach ist ein schlichter Rechteckbau mit Rundschluss von 1834. Ihr vorgestellter Westturm wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts errichtet. Er ist durch ein Spitzbogenportal zugänglich und wird von einem Giebelspitzhelm bekrönt. Der Innenraum ist platzlgewölbt. Der neobarocke Altar verfügt über ein Bild der Marienkrönung, bezeichnet mit Fr. Mayerhofer 1899. Zur weiteren Ausstattung zählen Kreuzwegbilder aus der Zeit um 1900 sowie Hinterglasbilder in Verwahrung aus dem zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Kautzen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. Johann Nepomuk Statue im neuen Glanz. In: Kautzen aktuell. Marktgemeinde Kautzen, 2010, S. 10, abgerufen am 21. Juli 2013 (PDF; 4,5 MB).
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.