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vom 30.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Linz-Kleinmünchen

Linz und der Stadtteil Kleinmünchen

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Linz-Kleinmünchen enthält die 17 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte des Linzer Stadtteils Kleinmünchen.[1][2]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[2] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 127755
bei Am Steinbühel 1
Standort
KG: Kleinmünchen
Die ursprünglich möglicherweise nicht zusammengehörigen Steinteile stammen aus dem 16./17. Jahrhundert.
Auf einem Granitpfeiler aufgesetzt ein Granitwürfel in dem Hinterglasmalereien (signiert Koll 1988) eingelassen sind.
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ObjektID: 48848
Dauphinestraße 5
Standort
KG: Kleinmünchen
Ehemals stand an der Stelle die Steinbruckmühle, die 1419 urkundlich erwähnt wurde. 1845 erwarben Johann und Katharina Grillmayr die Steinbruckmühle und ließen, unter Verwendung älterer Bauteile, ein Herrenhaus mit Meierhof als Sommerwohnsitz der Unternehmerfamilien Grillmayr & Hörzinger errichten. Die Fertigstellung des Gebäudes erfolgte 1852.
Repräsentative, U-förmige Anlage mit frühhistorischer Fassade und zartem, teils in Terrakotta ausgeführten Dekor.

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Haus Löwenfeld & Hofmann (ehem. Jaukermühle) samt zwei Nebengebäuden
ObjektID: 48847
Dauphinestraße 9, 9a, 9b
Standort
KG: Kleinmünchen
Die erste urkundliche Erwähnung der Getreidemühle am Jaukerbach geht auf den Anfang des 18. Jahrhunderts zurück. 1825 erwarb Johann Wilhelm Rübsamen die Jaukermühle und ließ daneben eine Kattundruckerei errichten. 1852 kauften die Baumwollspinnereibesitzer Löwenfeld & Hofmann die Jaukermühle und die Druckerei. 1881–1882 erfolgte der Umbau zu einem repräsentativen Wohnsitz der Industriellenfamilie durch Ignaz Scheck.[4]

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Ehem. Schul- und Gemeindehaus
ObjektID: 95348
Dauphinestraße 56, 56b, 56c, 56d, 56e
Standort
KG: Kleinmünchen
Das ehemalige Schul- und Gemeindehaus wurde im dritten Viertel des 19. Jahrhunderts erbaut. Die Fassade – historistische Straßenfassade, betont durch ein mittiges Einfahrtstor mit darüber liegendem Doppelfenster – stammt von Ferdinand Bachbaur aus dem Jahr 1909.

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Kindergarten
ObjektID: 58962
Dauphinestraße 56a
Standort
KG: Kleinmünchen
1878 von der Oö. Baugesellschaft (Bauherr war Wilhelm Löwenfeld) als Kleinkinderbewahranstalt erbaut. 1903 wurde der Bau durch Ferdinand Bachbaur erweitert. 1941 erfolgte ein Umbau für das Amt für Volkswohlfahrt.
Zweigeschoßiger, freistehender Bau mit strenghistorischen Fassaden.
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ObjektID: 108523

seit 2017

Dürerstraße 24
Standort
KG: Kleinmünchen
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ObjektID: 127045
bei Flötzerweg 63
Standort
KG: Kleinmünchen
Die Bronzeplastik auf einem runden Granitsockel stammt vom in Linz geborenen Bildhauer Walter Pochlatko (1901–1986) und zeigt zwei nackte, rangelnde Buben.

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Pfarrzentrum hl. Franziskus
ObjektID: 93416
Neubauzeile 68
Standort
KG: Kleinmünchen
Vielgliedriger Baukomplex, mit im Nordosten gelegener Pfarrkirche. Die Kirche, ein flachgedeckter Bau mit halbkreisförmigem Grundriss, wurde in den Jahren 1984–1985 von Hans Riener und Franz Josef Kranl erbaut. 2007–2008 erfolgte eine Generalsanierung des Pfarrzentrums und es wurde ein Kirchturm errichtet.
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ObjektID: 97098
Pestalozzistraße 84a, 86, 86a
Standort
KG: Kleinmünchen
Das Gebäude wurde 1926 vom Stadtbauamt Linz errichtet. Planer war Architekt Hans Feichtlbauer.
Ein dreigeschoßiger Mittelteil ist von zwei zweigeschoßigen Seitenteilen umgeben. Durch die Staffelung des Baukörpers gelingt eine markante architektonische Gestaltung.

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Turnsaal
ObjektID: 97097
Pestalozzistraße 94
Standort
KG: Kleinmünchen
Der Turnsaal wurde 1923/24 von Baumeister Adolf Grohmann und dessen Firma Hoch- und Tiefbaugesellschaft Linz errichtet. Bauherren waren die Gemeinde Kleinmünchen und die Stadtgemeinde Linz.
Das Gebäude hat einen T-förmigen Grundriss: ein zweigeschoßiger Eingangs- und Garderobentrakt und im rechten Winkel dazu die Turnhalle.

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Evang. Pfarrkirche A.B., Johanneskirche
ObjektID: 93426
Salzburger Straße 231
Standort
KG: Kleinmünchen
Die Kirche wurde 1965 errichtet.
Um einen Vorplatz sind ein freistehender rund 40 Meter hoher Stahlbeton-Turm, der Kirchentrakt und das Pfarrhaus gruppiert. Im Giebelfeld, über dem Portal des Kirchentraktes, befindet sich ein Relief des Bildhauers Walter Ritter.

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Villa/Landhaus
ObjektID: 97774
Spaunstraße 1
Standort
KG: Kleinmünchen
Die Villa wurde 1936 vom Bauunternehmen Schratz & Sohn für das Ehepaar Eugen Michael und Amalie Schratz gebaut.
Gebäude mit sachlicher aber markanter Gestaltung.

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Wasserwerk der Stadt Linz
ObjektID: 102195
Wasserwerkstraße 2
Standort
KG: Kleinmünchen
Der Komplex wurde 1891–1893 von Rumpel & Niklas aus Teplitz errichtet. Die maschinelle Einrichtung stammt von der Prager Maschinenbau AG.
Der Haupttrakt mit angestelltem Wohnhaus ist mit dem achteckigen Brunnenhaus durch eine niedere Halle rechtwinkelig verbunden. Die heutige Erscheinungsform entspricht nach sorgfältiger Renovierung der Anlage von 1893.
Datei hochladen Nischen-/Kapellenbildstock
ObjektID: 127783
bei Wiener Straße 401
Standort
KG: Kleinmünchen
Die Kapelle wird auf das zweite Drittel des 19. Jahrhunderts datiert. Früher stand sie am Ende der Simonystraße, ab 1973 dann in der Spinnereistraße, seit 1983 an der heutigen Stelle.
Giebelbau mit zwei toskanischen Säulen. Die flachbogige Altarnische ist mit einem biedermeierlichen Gitter gesichert.

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Pfarrhof hl. Josef und hl. Quirinus
ObjektID: 93413
Zeppelinstraße 37
Standort
KG: Kleinmünchen
Der Pfarrhof wurde im Auftrag des Chorherrenstifts St. Florian in den Jahren 1909–1910 von Franz Kaun erbaut und 1983–1984 renoviert.
Zweigeschoßiger Bau mit übergiebelten Mittelrisaliten. In seiner Bauform ist das Gebäude der nebenstehenden Kleinmünchner Pfarrkirche angeglichen.

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Kath. Pfarrkirche hl. Josef und hl. Quirinus
ObjektID: 58964
bei Zeppelinstraße 37
Standort
KG: Kleinmünchen
Die Kirche wurde 1905 nach Plänen von Matthäus Schlager errichtet; die Weihe erfolgte 1906. Ein ursprünglicher Holzbau an dieser Stelle geht auf das 9. Jahrhundert zurück. 1944 Beschädigung des Chorgewölbes der Kirche aufgrund eines Bombentreffers. 1988 Umbau des Chors in eine Werktagskapelle. Bau mit interessanter Mischung verschiedener Stile und Formensprachen.
Datei hochladen Haupt- und Volksschule
ObjektID: 91930
Zeppelinstraße 44
Standort
KG: Kleinmünchen
Der Kernbau von Ferdinand Bachbaur stammt aus dem Jahr 1910. 1923, 1927 und 1938 erfolgten Erweiterungen. 1946 wurde das Gebäude nach Bombenschäden wieder aufgebaut. 1961 und 1982 wurde je ein neuer Turnsaal angebaut. Hauptfassade in späthistoristischen-secessionistischen Mischformen.
  Commons: Cultural heritage monuments in Kleinmünchen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
  3. Das ehemalige Herrenhaus Löwenfeld & Hofmann in Linz. Bundesdenkmalamt, Juni 2017, abgerufen am 18. Juni 2017.

Quellen

  • Justus Schmidt: Österreichische Kunsttopographie. Band XXXVI: Die Linzer Kirchen. Anton Schroll & Co, Wien 1964, herausgegeben von der Stadt Linz und dem Institut für Österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, DNB 457729465.
  • Herfried Thaler, Bernhard Prokisch u. a.: Österreichische Kunsttopographie. Band LV: Die profanen Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Linz. III. Teil: Außenbereiche Urfahr–Ebelsberg.herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Inventarisation und Denkmalforschung. Berger & Söhne, Horn 2001, ISBN 3-85028-301-1.
  • Beate Auer, Brigitta Fragner, Ulrike Knall-Brskovsky, Paul Mahringer: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Oberösterreich. Band II: Linz. herausgegeben vom Bundesdenkmalamt. 1. Auflage. Berger & Söhne, Horn 2009, ISBN 978-3-85028-483-7.
  • Website der Stadt Linz