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vom 14.01.2025, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mötz

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mötz enthält die 13 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Tiroler Gemeinde Mötz.[1]

Denkmäler

Objekte in Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mötz (Quelle: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mötz (Q1122560) auf Wikidata).
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Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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HERIS-ID:  17157
Objekt-ID: 13431

TKK:   19647
bei Flößerweg 1
Standort
KG: Mötz
Das von einer Mauer umgebene Kriegerdenkmal wurde 1915 nach Plänen von Johann Hörmann errichtet. Der Bau über fünfeckigem Grundriss mit einer Ecksäule und zwei Rundbogenöffnungen beherbergt im Inneren ein qualitätvolles Kruzifix aus dem 18. Jahrhundert, Gedenktafeln für die Opfer beider Weltkriege sowie ein Deckenfresko mit dem Tiroler Adler.[2]
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HERIS-ID:  61985
Objekt-ID: 74482

TKK:   19673
Kirchplatz 1
Standort
KG: Mötz
Das Pfarrhaus nördlich der Kirche stammt im Kern aus dem 18. Jahrhundert und wurde Ende des 19. Jahrhunderts um einem Zubau im Norden erweitert. Der zweigeschoßige Mauerbau mit Satteldach und regelmäßiger Fassadengliederung ist traufseitig von Westen über einen Mittelflur erschlossen. An der südlichen Giebelfassade befinden sich eine gemalte Sonnenuhr und zwei querovale Oculi. Der Keller weist ein Tonnengewölbe auf.[3]
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche Unsere Liebe Frau Maria Schnee und Friedhof
HERIS-ID:  17156
Objekt-ID: 13430

TKK:   19832
Kirchplatz 2
Standort
KG: Mötz
Die vom Friedhof umgebene barocke Kirche wurde 1710 erbaut und 1713 geweiht. Der Chor mit 5/8-Schluss und das Langhaus sind gleich breit, der Nordturm weist große Schallöffnungen und einen Dachansatz mit Laterne auf. An der Westfassade befindet sich ein geschwungener Volutengiebel mit Blattstuck. Das Rundbogenportal befindet sich unter einem gemauerten Vordach auf profilierten Konsolen. Die Fassadenmalerei an der Eingangsfassade aus dem 18. Jahrhundert zeigt die Verkündigung sowie die hll. Martin, Rochus und Sebastian. Im Inneren wird der Saalbau von einer Tonne mit Stichkappen überwölbt. Das Gewölbe und der Triumphbogen sind mit Stuckdekor versehen.[4]
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk an der Innbrücke
HERIS-ID:  97422
Objekt-ID: 113227

TKK:   19650
Lente 39, in der Nähe
Standort
KG: Mötz
Der Bildstock an der Innbrücke besteht aus einer hölzernen, offenen Nische mit Satteldach und einer barocken Holzskulptur des hl. Johannes Nepomuk aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.[5]

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Sog. Ursprungskapelle Locherboden
HERIS-ID:  88247
Objekt-ID: 102786

TKK:   19834
Locherboden 1
Standort
KG: Mötz
Die Kapelle unterhalb der Wallfahrtskirche steht vor der Grotte, die ursprünglich das Ziel der Wallfahrt zum Locherboden war. Sie wurde 1881 errichtet und 1903 neu gebaut. Der Mauerbau mit Satteldach auf vier romanisierenden Pfeilern bildet den Eingang zur Grotte. Das Innere der Kapelle ist vollständig mit Holz vertäfelt.[6]
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HERIS-ID:  88248
Objekt-ID: 102787

TKK:   19649
Locherboden 1
Standort
KG: Mötz

Anmerkung: Standortangabe bezieht sich auf talseitigen Kreuzwegbeginn. Das Bild bezieht sich auf die 12. Station des Kreuzweges.


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Wallfahrtskirche Maria Hilf am Locherboden und Kirchhof
HERIS-ID:  17155
Objekt-ID: 13429

TKK:   19833
Locherboden 1
Standort
KG: Mötz
Die neugotische Wallfahrtskirche wurde ab 1897 erbaut und 1901 geweiht. Der Südturm mit spitzbogigen Schallöffnungen, Treppengiebeln und Spitzhelm ist der Hauptfassade vorgestellt. Chor und Langhaus sind mit Strebepfeilern versehen. Der dreijochige Innenraum ist mit einem Kreuzrippengewölbe versehen, der Altarraum wird von einem spitzbogigen Triumphbogen abgetrennt. Wände und Gewölbe wurden 1915/16 von Toni Kirchmayr mit Bildfeldern und Ornamenten geschmückt.[7]

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Wallfahrtskiosk am Locherboden
HERIS-ID:  88253
Objekt-ID: 102795

TKK:   19657
bei Locherboden 1
Standort
KG: Mötz
Die Devotionalienhandlung unterhalb der Wallfahrtskirche wurde um 1900 errichtet. Der gemauerte Bau weist dreieckige Giebelaufsätze, ein Satteldach und über Eck stehende Pfeiler an den Gebäudekanten auf.[8]
BW Datei hochladen Lex-Kapelle
HERIS-ID:  17160
Objekt-ID: 13434

TKK:   19645
Winkl 10
Standort
KG: Mötz
Der gemauerte Nischenbildstock mit steilem Satteldach stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der Rundbogen ist mit Stuckauflagen, Engelskopf und Sternenmotiv geschmückt. In der Öffnung befindet sich ein Kruzifix.[9]

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Kapelle am Birgele
HERIS-ID:  17158
Objekt-ID: 13432

TKK:   19641

Standort
KG: Mötz
Die Kreuzkapelle am Birgele wurde 1799 als Votivkapelle für die glückliche Heimkehr vieler Mötzer aus dem Franzosenkrieg gestiftet. Die gemauerte Kapelle mit eingezogenem Chor hat am steilen, schindelgedeckten Satteldach einen Glockenturm mit Zwiebelhaube. An der südlichen Giebelfassade befindet sich eine Rundbogentür mit darüberliegendem Oculus und seitlichen Fensteröffnungen. Das stichkappengewölbte Innere beherbergt eine Kreuzigungsgruppe. Ein Fresko über der Eingangstür zeigt den Kriegszug der Tiroler Bauern und eine Inschriftenkartusche mit Bezug zum Bau der Kapelle.[10]
Datei hochladen Nachtwallfahrtskapelle
HERIS-ID:  88286
Objekt-ID: 102837

TKK:   19835

Standort
KG: Mötz
Die Nachtwallfahrtskapelle südöstlich der Wallfahrtskirche wurde um 1996 nach einem Entwurf von Gerold Wiederin errichtet. Der offene, schlichte Bau auf vier Stützen wird von einer in Kreuzform unterteilten Betondecke überspannt. Altar und Ambo sind ebenfalls aus Beton gestaltet. In die Betonrückwand ist mittig eine Glasarbeit aus groben, bunten Glasbrocken von Helmut Federle eingelegt.[11]
BW Datei hochladen Mariahilfbildstock
HERIS-ID:  101376
Objekt-ID: 117703

TKK:   19643

Standort
KG: Mötz
Der gemauerte Nischenbildstock mit Pfeilervorbau unter steilem, brettergedecktem Satteldach wurde nach 1856 errichtet.[12]

Anmerkung: Standortangabe eventuell näherungsweise.

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HERIS-ID:  17161
Objekt-ID: 13435

TKK:   16635

Standort
KG: Mötz
Der doppelgeschoßige gemauerte Nischenbildstock mit Satteldach wurde inschriftlich 1729 errichtet. Er weist an der Giebelseite zwei Rundbogennischen auf. In der unteren Nische befindet sich ein barocker Christus an der Geißelsäule, in der oberen Nische eine Ecce-Homo-Figur aus dem 18. Jahrhundert.[13]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Landes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird.
Weiters sind ein oder mehrere Objekt-Identifier für das Denkmal angeführt, deren wichtigste die hier kurz mit HERIS-ID bezeichnete aktuelle Datenbankschlüssel (Heritage Information System ID der Datenbank österreichischer Kulturdenkmale (P9154)) und der mit Objekt-ID bezeichnete alte Datenbankschlüssel des BDAs (auch DBMS-ID, Objekt-ID der Datenbank österreichischer Kulturdenkmale (P2951), hinfällig nach Vollendung der Transition) sind. Weitere Identifier verlinken entweder auf andere externe Datenbanken (z. B. Tiroler Kunstkataster) oder auf weitere Wikipedia-Repräsentationen desselben Objekts (z. B. Gemeindebauten in Wien), abhängig von den Einträgen im zugehörigen Wikidata-Item, das auch verlinkt ist.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von Karte mit allen Koordinaten OSM • WikiMap (unten im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G, GNR … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs – Tirol. Verlag Anton Schroll & Co, Wien, 1980
Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Mötz  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 28. Mai 2024.
  2. Menardi, Wiesauer: Kriegerkapelle, Kriegerdenkmal. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Januar 2025.
  3. Frick, Wiesauer: Pfarrhaus Mötz. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Januar 2025.
  4. Franckenstein, Wiesauer: Pfarrkirche Maria Schnee. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Januar 2025.
  5. Franckenstein, Wiesauer: Pfarrkirche Maria Schnee. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Januar 2025.
  6. Franckenstein, Wiesauer: Wallfahrtskapelle, Grottenkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Januar 2025.
  7. Franckenstein, Wiesauer: Wallfahrtskirche Maria Locherboden. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Januar 2025.
  8. Franckenstein, Wiesauer: Laden, Devotionalienhandlung. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Januar 2025.
  9. Menardi, Wiesauer: Nischenbildstock, Lexkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Januar 2025.
  10. Menardi, Wiesauer: Wegkapelle, Kapelle am Birgele, Kreuzkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Januar 2025.
  11. Frick, Wiesauer: Nachtwallfahrtskapelle Locherboden. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Januar 2025.
  12. Menardi, Wiesauer: Nischenbildstock, untere Kapelle, Heimkehrerkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Januar 2025.
  13. Menardi, Wiesauer: Nischenbildstock, Doppelbildstock am Jöchele. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Januar 2025.
  14. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem des Bundes.

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Doppelbildstock am Jöchele Eigenes Werk Alletto
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Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk an der Innbrücke Eigenes Werk Alletto
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Diese Datei zeigt das im Tiroler Kunstkataster erwähnte Objekt mit der ID 19835 . ( auf tirisMaps , PDF , weitere Bilder auf Commons , Wikidata ) Eigenes Werk Wikinelda
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Kapelle am Birgele, Mötz, Tirol Eigenes Werk Alletto
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Diese Datei zeigt das im Tiroler Kunstkataster erwähnte Objekt mit der ID 19832 . ( auf tirisMaps , PDF , weitere Bilder auf Commons , Wikidata ) Eigenes Werk Alletto
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Datei:Kath. Pfarrkirche Unsere Liebe Frau Maria Schnee.JPG
Kriegerdenkmal in Mötz, Bezirk Imst, Tirol, Österreich. Eigenes Werk Alletto
CC BY-SA 3.0 at
Datei:Kriegerdenkmal Mötz.JPG
Kreuzweg von Mötz zur Wallfahrtskirche Locherboden, 12. Station - Locherboden, Mötz Eigenes Werk Leitzsche
CC0
Datei:Moetz-Kreuzweg-Locherboden-XII.JPG
Wallfahrtskiosk am Locherboden - Locherboden, Mötz Eigenes Werk Leitzsche
CC0
Datei:Moetz-Wallfahrtskiosk-Locherboden.JPG