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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Maria-Anzbach

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Maria-Anzbach enthält die 9 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Marktgemeinde Maria-Anzbach im niederösterreichischen Bezirk Sankt Pölten-Land.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Lengbachaquädukt
ObjektID: 129660

Standort
KG: Getzwiesen
Die II. Wiener Hochquellenwasserleitung ist ein Teil der Wiener Wasserversorgung. Die 183 Kilometer lange Leitung wurde nach zehnjähriger Bauzeit am 2. Dezember 1910 eröffnet. Das Aquädukt verbindet die Gemeinden Altlengbach und Maria-Anzbach über den Lengbach, der hier die Gemeindegrenze bildet.

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Befestigte Höhensiedlung Buchberg
ObjektID: 130279
Buchberg
Standort
KG: Großraßberg
Funde von Keramikscheiben weisen auf eine Besiedlung des Buchberg-Hochplateaus von der ausgehenden Jungsteinzeit bis zur keltischen Periode hin. Nach Ausgrabungen vermutet man, dass sich hier die größte urzeitliche Wallanlage des Wienerwaldes mit rund 350 bis 400 Meter Länge und etwa 150 Meter Breite befand.[2] Das Areal der Höhensiedlung erstreckt sich über Gebiete der Gemeinden Maria-Anzbach und Neulengbach.

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Kapelle hl. Martin
ObjektID: 73485

Standort
KG: Maria Anzbach
Hoher spätgotischer Bau vom Anfang des 16. Jahrhunderts an der Nordostecke des ummauerten Bereichs.

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Amtsgebäude, altes Gemeindeamt
ObjektID: 73484
Marktplatz 9
Standort
KG: Maria Anzbach

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Kath. Pfarrkirche Unsere liebe Frau als Mutter der Barmherzigkeit und ehem. Friedhof
ObjektID: 32713
Marktplatz 23
Standort
KG: Maria Anzbach
Mächtige spätgotische Staffelkirche, steht im Ortszentrum auf einem Plateau mit z.T. mittelalterlicher Ummauerung. Dreischiffiges Langhaus mit hohem sternrippengewölbtem Mittelschiff, 1468–1491 erbaut; mächtiger vorgestellter Westturm. 1529 durch die Türken zerstört, 1629 wieder errichtet und als Wehrkirche adaptiert.
Datei hochladen Landeskindergarten, ehem. Kloster
ObjektID: 73490
Marktplatz 24
Standort
KG: Maria Anzbach
Ehemaliges Kloster der Barmherzigen Schwestern von Heiligen Vinzenz von Paul. 1898 erbaut, bis 1973 Altersheim, danach Umbau zum Landeskindergarten.

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Schönbeck-Mühle, heute Heimatmuseum
ObjektID: 54928
Schmiedgasse 28
Standort
KG: Maria Anzbach
Urkundlich 1555 und 1681 erwähnt, bis 1940 in Betrieb, 1985 restauriert. Dreiflügeliger Bau, straßenseitig lang gestrecktes eingeschoßiges Hauptgebäude.
Datei hochladen Hausberg Waasen
ObjektID: 32712
Brauhausbreiten
Standort
KG: Maria Anzbach

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Annunziatakloster der Franziskaner-Missionarinnen „Am Stein“
ObjektID: 73492
Klosterstraße, Furth 5
Standort
KG: Unteroberndorf

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs – Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 2: M–Z. Verlag Berger, Horn 2003 ISBN 3-85028-365-8
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Maria-Anzbach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. K. Moser: Urgeschichtliche Vergangenheit vom Buchberg. 7. Februar 2006, abgerufen am 30. Mai 2016 (nach Gedenkschrift zur feierlichen Eröffnung der Buchbergwarte am 18.8.1901, Verlag Geissler, Neulengbach sowie H. Windl: Die Urzeit, Heimatbuch Neulengbach).
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.